Käsetheke im Citti in Kiel

Ich habe mich schon lange nicht mehr über die Servicewüste Deutschland beschwert. Ich weiß nicht woran es liegt, ob ich nicht mehr so spießig bin,1  ob der Service besser geworden ist2 oder ob ich einfach besseres zu tun hatte…3

Abschuss des Vogels

Heute hat die vermeintliche Dienstleisterin an der Käsetheke vom Citti im Citti-Park Kiel aber den Vogel abgeschossen. Ich mag gerne Käse. Verzehre aber in der Regel günstigen aus dem Aldi oder aus dem Lidl. Da ich mir sicher bin, dass ich meinem Gaumen aber auch etwas Besseres, Geschmackvolleres oder Hochwertigeres bieten könnte, schlug ich meiner Frau vor, im Citti an der Käsetheke eine Auswahl zu kaufen.

Ui, ui, ui – da standen wir Käseneulinge nun vor der Theke wie der Ochs‘ vorm Berge und wussten nicht, was wir kaufen sollten. Die Auswahl schien riesig. Wir brauchten Hilfe. Und siehe da, sie nahte auch schon. (Die Verkäuferin ist kursiv gesetzt, ich normal.)

Und sie gucken ersma?!
„Ja, aber wir könnten Hilfe gebrauchen…“


„Wir würden gerne Käse kaufen, haben aber keine Ahnung!“4

Ich auch nicht…
„…“

Da sind wir schon zu zweit…5
„…“


<zu meiner Frau:> „Jo, dann können wir ja auch gehen.“


„…“ <Abgang>

Ich bin mir nicht sicher, ob ich altmodisch bin oder – wie eingangs beschrieben – spießig, aber ist es zu viel verlangt, dass eine Verkäuferin hinter der Käsetheke mich beraten können sollte? Wo, wenn nicht an einer Käsetheke, sollte ich jemanden vermuten, der mir bei einer Auswahl an Käse behilflich sein kann? Gibt es in Kiel einen Käseladen, der mit behilflich sein kann vom Discounter-Käse loszukommen? Fragen über Fragen… Lasst mich an Euren Gedanken teilhaben.

  1. Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. []
  2. Kann ich mir auch nicht vorstellen. []
  3. Das wird es gewesen sein! []
  4. Ich dachte, mit Ehrlichkeit kommt man weiter im Leben. []
  5. Gut wir wären eigentlich zu dritt, aber das ist nicht das Problem… []

Norm Green ist tot

Ich habe gestern erst erfahren, dass Norm Green nach langer Krankheit am 7.10.2009 verstorben ist.

Norm Green

Er war einer  der Vorreiter des Kooperativen Lernens aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Immer wieder hat er Schulungen zusammen mit der GEW in Deutschland gehalten, um Kolleginnen und Kollegen darin zu schulen,  das Lernen in der Schule erfolgreicher zu machen.

Beziehung

Persönlich durfte ich ihn nicht kennen lernen und gelesen habe ich von ihm auch nur ein Vorwort in dem Buch Erfolgreich unterrichten durch Kooperatives Lernen. Strategien zur Schüleraktivierung. Band 1. Wenn ich mit dem Referendariat durch bin, werde ich mir sicherlich ein bisschen etwas von ihm zu Gemüte führen, vorher werde ich wohl keine Zeit dazu finden.

Kooperatives Lernen

Ich bin ein großer Verfechter des Kooperativen Lernens, weil es ein Konzept für Unterricht ist, welches Schülerinnen und Schüler aktiviert, die Lehrerzentrierung heraus nimmt und eine große Methodenvielfalt bietet.

Vielleicht schreibe ich mal ein paar Zeilen zum Kooperativen Lernen, wenn ich a) die Zeit finde und b) es erwünscht ist.

Beileid

Ich möchte an dieser Stelle den Angehörigen und Freunden von Norm Green mein Beileid aussprechen und wünsche ihnen viel Kraft im Umgang mit dem Verlust.

via: https://blog.kooperatives-lernen.de/

Yo! Ich will auch einen Preis!

Ich bin für…

  • … Frieden!
  • … freie Bildung für alle!
  • … eine faire Gesundheitsversorgung!
  • … die Schließung des Gefangenenlagers „Guantanamo bay Naval Base“!
  • … Currywurst und Pommes Mayo für alle!
  • … keine Werbung, die Filme unterbrechen!
  • …. und noch vieles mehr, was für die Menschheit von Vorteil ist!

Umsetzung

Bisher habe ich noch nichts der Dinge umgesetzt und die wenigsten als Projekte angefasst! Aber ich weiß: „Yo, wir schaffen das!

Kontakt

Meine Adresse für die Zusendung des Friedensnobelpreises finden Sie im Impressum! Bei erfolgreicher Übersendung der Einladung zur Überreichung des Preises, wird meine Pressestelle mehr als drei Buchstaben für die Presse übrig haben – Versprochen!

Tafel zu klein? Hier ist die Lösung

Bei imgriff.com bin ich auf eine Wandfarbe gestoßen, die es in sich hat! Streicht man damit ein Zimmer, dann werden die Wände zur Weißwandtafel. Würde man damit Klassenzimmer streichen, ergäben sich völlig neue Formen des Unterrichts.

Da es im Prinzip kein Vorne mehr gäbe, würde wahrscheinlich die Lehrerzentrierung einfacher aus dem Unterrichtsgeschehen genommen. Außerdem könnte man auch mal etwas an der „Tafel“ stehen lassen, den Kollegen aber nicht den benötigten Platz wegnehmen. Projekte könnten live weiterentwickelt werden, Fahr- und Zeitpläne stünden für alle sichtbar im Klassenzimmer und man fände sicherlich immer ein freies Plätzchen 🙂

Das Ganze nennt sich -ziemlich treffend- Ideapaint.

Danke fürs Aufzeichnen

Tiefkühlpizza ist eine kulinarische Köstlichkeit, die schnell von jedem zubereitet werden kann. Hin und wieder liest man aber in der Presse, dass mal wieder jemand die Folie vor dem Backen nicht abgemacht hat. Ich stellte mir bis gestern Abend immer die Frage, wie man nur so dämlich sein kann.

Bei der genauen Betrachtung der Anleitung wie die Pizza zuzubereiten sei, stellte ich aber fest, dass diese Leute sich strikt nach der Einleitung auf der Rückseite der Verpackung halten. Denn dort ist ohne jeden Zweifel dargestellt, dass man die Pizza vor dem Garen in die Folie schieben muss.

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Natürlich ist hier genau das Gegenteil gemeint: Man solle die Folie abziehen. Aber die Illustration ist verwirrend. Das Objekt der Begierde ist ja die Pizza und auf diese sollte sich der Pfeil beziehen. In diesem Fall bezieht er sich aber auf die Folie. Dadurch, dass er mittig zwischen den Objekten ausgerichtet ist, liegt die Interpretation beim Betrachter.

Schon eigenartig, dass ein riesiges Unternehmen, dessen Qualität das beste Rezept ist, an dieser Stelle augenscheinlich Praktikanten die Arbeit erledigen lässt. Oder bin ich der Einzige, der diese Illustration so interpretiert?