Werbevideo – Bildbuch Friseure

Heute ist ein Video auf youtube online gegangen, in dem ich das Bildbuch kurz vorstelle. Wie immer ist es im Quick’n’Dirty-Stil gehalten, beinhaltet aber doch die grundlegenden Informationen.

Außerdem habe ich eine neue Version des Bildbuchs online gestellt, in der einige Verbesserungen stattgefunden haben, unter anderem das Problem mit der Kapillarität, das im Video zu sehen ist.

Download “Bildbuch Friseure” BildbuchFriseure.pdf – 238-mal heruntergeladen –

Wenn Du Inhalte beisteuern möchtest, dann schaue Dir die letzten Seiten des Bildbuchs an oder nutze diese Video als Hilfe:

Feedback

Fragen? Anrgeungen? Ideen? Immer zu mir, in die Kommentare oder persönlich in Lehrerzimmer 😉

Das Bildbuch Friseure – endlich online

Als ich vor einiger Zeit angesprochen wurde, es müsste mal eine Fortbildung zum Thema DAZ1 für die Kolleginnen und Kollegen im Berufsfeld Körperpflege geben, habe ich mit dem Kollegen aus dem DAZ-Bereich genau so eine organisiert. Dort haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rege diskutiert und sich über die Situationen an den Schulen ausgetauscht. Dabei ist auch die Idee entstanden, eine Hilfe für Schülerinnen und Schüler zu erstellen, die Abbildungen und die dazugehörigen Begriffe zeigt. Man könne ja zusammenarbeiten und Bilder zusammentragen. Mein wirres Hirn begann da schon an, zu planen…

„Das Bildbuch Friseure – endlich online“ weiterlesen

  1. Deutsch als Zweitsprache []

L’oreal Beauty School – Von nun an ging’s bergab…

L’oreal hat eine neue Idee. Sie bieten einen neuen Bildungsgang und somit eine Ausbildung fernab der Beruflichen Schule und des „Salons-um-die-Ecke“ an. In nur einem Jahr, kaufen sich die Kunden (aka Schülerinnen und Schüler) für ca: 10.000 € den „Master Of Professional Beauty“.

Das ganze Produkt scheint keine größere Weiterbildung von L’oreal zu sein, sondern ist tatsächlich ein anerkannter Abschluss, der unter Anderem auch mit Bafög gefördert werden kann.

Hier der Imagefilm von L’oreal, der die Idee so darstellt, dass man Mitglied in einer großen Familie werden kann – wenn man das nötige Kleingeld hat.

Das Friseurhandwerk „is not amused“

Dem Friseurhandwerk gefällt das natürlich nicht und hat dazu auch schon eine Stellungnahme veröffentlicht:

Es bleibt vor diesem Hintergrund fraglich, wie die umfassenden Anforderungen an einen modernen Friseurberufin lediglich nur drei Praxismonaten vermittelt werden sollen. Und auch die weiteren Karrierechancen nach einer derartigen Kurzausbildung bewertet der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks als stark eingeschränkt.1

Geht das überhaupt?

Mich verwundert viel mehr, dass das überhaupt geht: Ein Unternehmen bietet einen anerkannten Ausbildungsberuf an, der aber nur von deren Unternehmen angeboten werden kann und auch noch gefördert wird.

Gerade in Zeiten in den Zeiten, in denen das duale System exportiert werden soll, verstehe ich diesen Schritt nicht und bin wirklich darüber verwundert, dass so etwas genehmigt wird.

International wird Deutschland für seine duale Ausbildung bewundert. Frankreich will sogar dieses Erfolgsmodell für seine berufliche Ausbildung übernehmen.1

Hilde Knef und Samy Deluxe

Als ich die oben zusammengestellten Nachrichten gelesen hatte, muss ich unweigerlich an diese Lieder denken:

Und? Was ist mit Dir?
Wie siehst Du das? Muss die Ausbildung in einem Handwerksberuf in der Obhut der Verbände und dem damit verbundenen dualen System liegen oder ist die Welt schon soweit kapitalisiert, dass das obige Modell zukunftsträchtig ist?
  1. https://www.friseurhandwerk.de/newsseiten/news/article/beauty-karriere-nur-im-friseurhandwerk.html – Abruf: 2016-04-08 [] []

Gestank bei Inglorious Basterds

Gestern waren wir im Kino und haben Inglourious Basterds geguckt. Ein – in meinen Augen – großartiger Film, der in der Zeit der deutschen Belagerung Frankreichs spielt. Tarantino hat es wieder geschafft, eine kurzweilige Geschichte zu erzählen. Er nimmt sich Zeit, um Bilder und Stimmung zu erzeugen und hat Muttersprachler die einzelnen Rollen spielen lassen. Dadurch entstand eine reelle Stimmung, die ihresgleichen sucht.

Es gab aber dennoch Punkte, die den Kinobesuch getrübt haben.

Ich plädiere dafür, dass am Eingang eines Kinos eine Geruchsprobe eines jeden Gastes gemacht wird. Sollte dieser zu streng sein, dann darf der Kinosaal nicht betreten werden. Meine Frau und ich saßen zwischen zwei Gästen, die sicherlich nicht hätten eintreten dürfen. Zu dem Gast neben meiner Frau kann ich nichts sagen, aber der Besucher neben mir zog eine große Wolke üblen Geruchs  hinter sich her. Eine Mischung aus einem drittklassigen Weichspüler, Körperschweiß, kaltem Zigarettenrauch, leichten Alkohol und undefinierbaren Muff, begleiteten den Film. Hinzukam eine erhöhte Kurzatmigkeit mit hochfrequenter, lautstarker Schnappatmung.

Der Film war aber so spannend und packend, dass ich diese Störungen zum großen Teil ausblenden konnte und somit war das Kinoerlebnis wirklich großartig. Wer demnächst ins Kino möchte, der sollte Inglorious Basterds in die engere Wahl nehmen! Es lohnt sich!