Mir kommen die Tränen…

Und das nicht nur sprichwörtlich, sondern wortwörtlich.

WAS machen wir in der Ausbildung der Referendare und Referendarinnen falsch, wenn neue Kolleginnen und Kollegen nach der bestandenen Staatsprüfung so etwas äußern:

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Das Referendariat geht los…

Anfang Februar ist es wieder so weit und die neuen Referendare und Referendarinnen kommen in die Schulen. Im Februar zu beginnen ist immer etwas unglücklich, da die Klassen sich bereits gut kennen, die Teams der Lehrenden sich eingespielt haben und nun ein neues Element in die vorhandenen Strukturen kommt. Dennoch kannst Du Dir sicher sein, dass Du von Deinen Kolleginnen und Kollegen gut aufgenommen wirst.

Sicherlich wird die kommende Zeit keine einfache sein, sie wird aber lehrreich und dich in Deiner Profession festigen.

Für die Zeit der Vorbereitung auf das Referendariat, möchte ich Dir ein bisschen Lektüre an die Hand geben, damit Du dich seelisch und moralisch auf den Vorbereitungsdienst vorbereiten kannst.

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Kann ich mal bei Dir mitkommen… Wenn Referendare fragen!

Wenn die Schule nach den großen Ferien oder nach Weihnachten1 wieder anfängt, dann kommen nicht nur neue Schülerinnen und Schüler in die Schule. In der Schule, in der ich arbeite (5.000+ Schülerinnen und Schüler), sind nach den Ferien neue Gesichter im Kollegium an der Tagesordnung. Es sind aber nicht nur fertige Lehrerinnen und Lehrer, die das Kollegium bereichern, sondern auch immer wieder Referendare. Der Unterschied zu den „fertigen“ Kolleginnen und Kollegen ist, dass die Lehrkräfte in Ausbildung immer mal wieder fragen, ob Sie in den Unterricht mit kommen dürfen. Aber da ich in der Regel nichts besonderes mache, sollen die mal getrost woanders hospitieren… Oder?

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  1. Okay, eigentlich erst im Februar. []

Neuen Referendaren Rede und Antwort gestanden

Meine ehemalige Studienleiterin bat mich, heute nach dem Unterricht zu ihr zu kommen und den neuen Referendarinnen ein wenig über das Referendariat zu erzählen. Gerne habe ich mich zu der  Gruppe von drei Personen gesellt und von meinen Erfahrungen während des Referendariats berichtet. Die „Neuen“ hatten natürlich viele Fragen, die ich teils besser und teils schlechter beantworten konnte.

In  meiner Rolle als „frischer Lehrer“ habe ich mich wohlgefühlt und konnte so einiges von meinen Erfahrungen los werden. Ich hoffe den Referendaren hat es auch etwas gebracht.

Ich glaube ich werde LdL mal testen

Durch twitter und andere web2.0-Dienste bin ich auf die Methode1Lernen durch Lehren“ (Kurz: LdL) von Jean-Paul Martin aufmerksam geworden. Bisher habe ich Sie noch nicht im Unterricht eingesetzt. Ich überlege nun das erste Mal einen Unterricht mit Lernen durch Lehren zu gestalten.

Bücher lesen

In meiner BFS-Klasse2 lasse ich wieder simultan zum Unterricht ein Buch lesen. Dieses Buch wählen sich die Schülerinnen und Schüler selbst aus, indem einzelne Bücher vorgestellt werden und dann eines ausgewählt wird. Dieses muss zu einem bestimmten Zeitpunkt gelesen sein – dann wird eine Stunde darüber gesprochen.

Während des Lesens haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Fragen und Diskussionsthemen in meinem Blog zu notieren, damit diese dann besprochen werden können.

Das letzte Mal gab es nur eine Hand voll Fragen, die ich durch ein stummes Schreibgespräch auf Packpapier habe beantworten lassen. Diese Methode kam nur mäßig bei den Schülerinnen und Schülern an. Dieses Mal können die Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden, wie sie das Buch besprechen wollen. Diejenigen, die die Sitzung gestalten wollen, können das, natürlich mit meiner Hilfe machen. Ich werde aber versuchen nur beratend zur Seite zu stehen. Ich bin gespannt, was passiert und ob etwas passiert.

  1. Ist es eine Methode oder eher ein Unterrichtskonzept? []
  2. Berufsfachschule []