Motivation hoch halten

Vor einiger Zeit erreichte mich eine E-Mail eines ehemaligen Referendars, in der er schilderte, dass er seinen Elan aus dem Referendariat noch immer hochhalten könne, er jedoch ein Phänomen bei seinen Klassen entdeckt habe, für das er noch keine Lösung habe.

Die Schülerinnen und Schüler sind in der Einführungstunde1zu einem neuen Thema in der Regel hoch motiviert und arbeiten gut und interessiert mit. In den folgenden Stunden sinkt diese Motivation der Schülerinnen und Schüler dann leider auf ein Minimum. Die Frage nach dem Hochhalten der Arbeitsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler stand im Raum.

Um mich dem Thema zu nähern, möchte ich zunächst eine Beobachtung schildern, die ich in meinem täglichen Geschäft erkannt habe und als These so klingt:

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  1. Hier geht es in der Regel um Mathe und technischen Unterricht. []

Kompetenzorientierung im Unterricht

Immer und überall hört man im schulischen Kontext den Begriff der Kompetenz. Selbst TV-Sternchen lassen sich darüber aus und kritisieren ihn, auch wenn sie nicht genau wissen, worüber sie sprechen. Ich habe mich gewagt, meine Gedanken zum Thema zu verschriftlichen. Natürlich freue ich mich auf eine sachliche Diskussion und einen kollegialen Austausch zu meinen Thesen und Gedanken.
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Kann ich mal bei Dir mitkommen… Wenn Referendare fragen!

Wenn die Schule nach den großen Ferien oder nach Weihnachten1 wieder anfängt, dann kommen nicht nur neue Schülerinnen und Schüler in die Schule. In der Schule, in der ich arbeite (5.000+ Schülerinnen und Schüler), sind nach den Ferien neue Gesichter im Kollegium an der Tagesordnung. Es sind aber nicht nur fertige Lehrerinnen und Lehrer, die das Kollegium bereichern, sondern auch immer wieder Referendare. Der Unterschied zu den „fertigen“ Kolleginnen und Kollegen ist, dass die Lehrkräfte in Ausbildung immer mal wieder fragen, ob Sie in den Unterricht mit kommen dürfen. Aber da ich in der Regel nichts besonderes mache, sollen die mal getrost woanders hospitieren… Oder?

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  1. Okay, eigentlich erst im Februar. []

Das Ziel einer Unterrichtsstunde muss klar sein!

Wenn ich Unterricht sehen darf, dann kommt es immer wieder vor, dass die Schülerinnen und Schüler nicht wissen, was das eigentliche Ziel der Stunde ist und wohin die Reise, die die Lehrkraft anstrebt, eigentlich geht.

Wenn Lehrkräfte dann gefragt werden, wieso sie den Schülerinnen und Schüler die Ziele oder den Ablauf des Unterrichts nicht transparent machen, erhält man häufig die Antwort, man wolle den Aha-Effekt nicht vorweg nehmen. Warum diese Vorgehensweise aus meiner Sicht in den meisten Fällen keinen Sinn macht, möchte ich hier erläutern und versuchen, an Beispielen deutlich zu machen.

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Methoden und Modelle sind wichtiger, als die Methodenvielfalt

Manchmal läuft es im Unterricht nicht rund. Vielleicht nur in DER einen Klasse, vielleicht in DEM Bildungsgang oder vielleicht auch generell. Vielleicht solltest Du Deine Taktik ändern – oder doch Deine Strategie?

Ich weiß gar nicht, seit wann ich Ivan Blatters Podcast höre, aber es kommt mir ewig vor. Ich kann mir meine Autofahrten in Schleswig-Holstein schon gar nicht mehr ohne seine Stimme vorstellen.

Nun habe ich ein Video von ihm entdeckt, in dem er Bezug auf ein anderes Video nimmt und dieses auf sein Hauptthema „Zeitmanagement“ überträgt, welches ich nun wieder auf den Unterricht übertragen werde…1 Beide Videos werde ich hier im Beitrag einbinden, so dass Du Dir die Quellen selbst anhören kannst.2

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  1. Klingt ein bisschen wie Iception. 😉 (AmazonLink) []
  2. Das Video, auf das sich Ivan bezieht, ist auf Englisch. []