Back to the roots

D I G I T A L I S I E R U N G

B I L D U N G   4 . 0  

D I G I T A L I S I E R U N G

Egal in welchem Bereich man im Moment arbeitet, es wird einem immer entgegen geschrien: Die Digitalisierung.

Alles muss digitalisiert werden und in die Cloud, denn digital und in der Cloud ist besser.

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Copyright in der Schule

In meiner kleinen Welt kann ich es nicht verstehen, dass es tatsächlich für staatliche Bildungseinrichtungen Auflagen gibt, wann man und wie oft man aus Printmaterialen Kopien anfertigen darf oder welche Filme man im Unterricht zeigen darf. Wie kann es sein, dass für die Bildung unserer nachfolgenden Generationen Grenzen bestehen, diese mit notwendigen Informationen zu versorgen?

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Das Ziel einer Unterrichtsstunde muss klar sein!

Wenn ich Unterricht sehen darf, dann kommt es immer wieder vor, dass die Schülerinnen und Schüler nicht wissen, was das eigentliche Ziel der Stunde ist und wohin die Reise, die die Lehrkraft anstrebt, eigentlich geht.

Wenn Lehrkräfte dann gefragt werden, wieso sie den Schülerinnen und Schüler die Ziele oder den Ablauf des Unterrichts nicht transparent machen, erhält man häufig die Antwort, man wolle den Aha-Effekt nicht vorweg nehmen. Warum diese Vorgehensweise aus meiner Sicht in den meisten Fällen keinen Sinn macht, möchte ich hier erläutern und versuchen, an Beispielen deutlich zu machen.

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Fortbildung on the road

In meinem momentanen Betätigungsfeld, bin ich ja doch recht viel im Auto unterwegs. Damit die Fahrten nicht zu langweilig werden, habe ich gerne Hintergrundbeschallung. Da ich Radio in der Regel nicht ertrage1 , habe ich es mir angewöhnt, den unterschiedlichsten Podcasts zu lauschen. Diese haben sich für mich als eine Art Fortbildungszeit etabliert.

Ich hatte eigentlich vor, alle meine Lieblinge hier vorzustellen. Habe mich dann dagegen entschieden und mache lieber irgendwann eine Fortsetzung von „Fortbildung on the road“.

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  1. Zuviel dummes Gelaber, zu viel Werbung und zu viel unsinnige Informationen… []

Gelesen: Anna, die Schule und der liebe Gott

Mich hätte schon das metaphysische Wesen im Titel  des Buches stutzig machen sollen – hat es aber nicht, also habe ich das Buch gekauft.

Wenn ich Precht in Videos erleben durfte, hatte ich in der Regel ambivalente Gefühle. Auf der einen Seite nimmt man einen teilweise arroganten1 Zeitgenossen wahr und auf der anderen Seite einen Mann, der bei bestimmten Themen die Finger in die Wunde legt. Somit erwartete ich ein spannendes Buch. Vielleicht noch ein Kommentar: Dieses Buch ist das erste Buch von Richard David Precht, dass ich gelesen habe.

Für mich war dieses Buch ein nicht-enden-wollendes Geseier über die vermeintlich prekäre Bildungssituation in Deutschland. Es wird die Historie des deutschen Bildungssystems dargelegt und immer wieder postuliert, dass sie zum Scheitern verurteilt sei und es unbedingt eine Bildungs-Revolution geben müsse!

Bis es zu den Vorschlägen kommt, wie diese Revolution aussehen solle, kommt Precht erst spät (zu spät?) am Ende des Buches. Und diese sind, jedenfalls für meinen Hintergrund, nicht revolutionär, sondern höchstens: mal aufgeschrieben. Aber auch das muss mal sein.

Im Endeffekt war das Buch wenig lesenswert. Für meine Person gab es wenig neue Einschätzungen der aktuellen Situation und keine wahrlich neuen und revolutionären Ansätze. Vielleicht bin ich nur noch nicht soweit, dass ich alles verstehe, was Herr Precht von sich gegeben hat.

Subjektive Note: 3-

  1. Wobei „arrogant“ nicht unbedingt als Negativum gewertet werden sollte, denn ich hörte mal den Satz: »Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.« []