Kategorie: Bildung

Endlich: Zeitgemäße Bildung!!1!!11

Endlich: Zeitgemäße Bildung!!1!!11

Wer sich dieser Tage in den sozialen Medien aufhält und sich dann noch in einer Filter-Blase befindet, die sich mit Bildung und/ oder Schule befasst, dann kommt man an dem Begriff zeitgemäß nicht herum.

Es gibt…

  • zeitgemäße Bildung
  • zeitgemäßer Unterricht
  • zeitgemäße Methoden
  • zeitgemäße Prüfungsformate
  • zeitgemäße Mittagessen
  • zeitgemäße Pauseformate
  • zeitgemäße Fernunterrichtsjogginghosen
  • etc

Was bedeutet das eigentlich? Ehrlich: keine Ahnung. Irgendwie kommt mir das so vor, als wäre es ein weiteres: WIR und IHR Ding!

Wir machen das zeitgemäß und die anderen Vögel da — die eben nicht. Das sind die ewig Gestrigen. Die arbeiten eben nicht so toll wie wir. Wir machen das alles mit coolen paddlets und sparks und viel Bling-Bling.

Sollten Lehrer:innen nicht immer zeitgemäß arbeiten? Sollte man nicht immer vom Puls der Zeit informiert sein? Sollte man Hypes kennen, aber nicht jedem hinterher rennen? Sollte man nicht kritisch prüfen, was Sinn macht und was nicht?

Also: Wenn Du eine normale Kolleg:in bist und Dich erwischt fühlst, dass Du eben nicht zeitgemäße, hype Tools und Apps nutzt: Entspann Dich!

  • Reduziere Dich auf das, was Du kannst.
  • Erweitere Deinen Horizont, wenn Du die Energie dazu hast.
  • Bedenke auch eines der Business-Gebote von Regina Först: „Manchmal darf’s auch einfach sein.

Das Bildbuch ist tot – es lebe das Bildbuch

Das Bildbuch für Friseurinnen und Friseure ist über 2.000 mal heruntergeladen worden. Außerdem habe ich viele Rückmeldungen bekommen, dass ich das Buch doch noch überarbeiten solle und noch viel mehr Bilder einbinden solle. Leider ist es mit den Bildrechten nicht immer einfach, wenn es darum geht, gute und aussagekräftige Bilder aus der Friseurbranche zu bekommen, die qualitativ hochwertig sind und dennoch in einem solchen Projekt genutzt werden dürfen.

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Corona, Covid, Schule und Unterricht… Wo ist eigentlich das Problem?

Corona, Covid, Schule und Unterricht… Wo ist eigentlich das Problem?

Ich habe diese Woche die Pressekonferenz geschaut, die gehalten wurde, um die neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Erkrankungen vorzustellen. Auf dieser Konferenz wurde sehr deutlich gesagt, warum man die Schulen und Kitas auflässt. Sicherlich gibt es da auch einen Bildungsauftrag, aber in erster Linie, so erschien es mir, war es eine andere Begründung.

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FAKE NEWS im Unterricht…

Eine Kollegin kam auf mich zu und fragte, mit welchem Tool man die Inhalte von Webseiten verändern könne.

Ich war unterwegs und konnte gerade nicht recherchieren, ich war mir aber sicher, dass das mit Bordmitteln des Firefox geht –und so ist es auch. Wer kann und möchte, darf sich dieses kleine Video ansehen und einen Kommentar dazu abgeben oder das Video mit einem Daumen hoch bewerten.

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Es ist KEIN Homeschooling!!!11!1

Aus einem mir nicht bekannten Grund spricht nun alle Welt davon, dass wir Lehrer:innen nun die damit verbundenen Schüler:innen und die mit im Boot sitzenden Eltern Homeschooling betreiben! Schön wär’s… Dann würde meine Tochter vielleicht etwas lernen 😉

Zur Begrifflichkeit habe ich einen schönen kleinen Text gefunden, der das Ganze kurz und prägnant darstellt:

Also das was wir da gerade haben, ist ein fieses Konglomerat aus homeschooling, Fernunterricht und Lernen mit digitalen Medien. Damit wir uns aber über diese Art des Unterrichts, wie er gerade stattfindet unterhalten können, nenne ich diese Konstruktion Corona-Fernunterricht – kurz CFU. Damit ist genau der Unterricht gemeint der in der Zeit stattfindet, wenn Schüler:innen und Kolleg:innen nicht zusammenkommen können oder dürfen, um gemeinsamen Unterricht zu machen, relativ konzeptlos ist und in der Regel die Leistungen der Schüler:innen nicht bewertet werden.

Deutsch, Mathe, Englisch!!!!

Das was wirklich wichtig ist… Nun soll der Unterricht ja aufrecht erhalten bleiben und wenigstens die Hauptfächer weiter „unterrichtet“ werden. Das finde ich aus vielerlei Hinsicht schade und nicht zielführend.

Wenn wir uns vorstellen, dass die Eltern und die Kinder nun schon seit Wochen aufeinander hocken und die Lage in der einen oder anderen Familie sicherlich schon (an)gespannt1 ist, sollte dann die Schule nicht wenigstens dafür sorgen, dass die gehassten Hausaufgaben ein wenige Freude bereiten?

In der ersten Woche des Fernunterrichts meiner Tochter durfte Sie ein Bild im Stile Hunderwassers malen und der Lehrerin schicken. Warum nicht mehr davon? Musik, Kunst, Philosophie – das sind doch Fächer, die durch kreative Aufgaben Licht in den Alltag der Kinder bringen könnten. Stattdessen sitzen die zu Hause, müssen Arbeitsblätter ausdrucken (lassen), seitenweise Matheübungsaufgaben machen, langweilige Gramatikübungen durchführen, Texte abschreiben (sic!) etc.

Also in der Regel die Dinge, bei denen ein Erwachsener dahinter stehen muss und die Kinder antreiben muss. Wissen eigentlich alle Kinder, dass die Aufgaben die sie jetzt machen, nicht zur Bewertung herangezogen werden dürfen?!

  1. In den Medien wird das Thema der häuslichen Gewalt – also der Gewalt gegenüber Menschen, die sich nicht wehren und jetzt nicht einmal weg rennen können – immer wieder kurz angesprochen. Was das aber wirklich für viele Familien und deren Kinder bedeutet wird nicht geschildert und dem wird auch nicht nachgegangen. []