Ein weiterer Grund gegen die „VZs“

Eines vorweg: Ich bin kein Mitglied auch nur eines VZs ((StudieVZ, SchülerVZ, MeinVz und wie sie alle heißen… )) und kann daher nichts zu den Entwicklungen innerhalb dieses sozialen Netzwerks machen. Ein weiterer Grund, mich nicht bei einem Netzwerk der „studiVZ Limited“ anzuschließen, ist die offensichtliche Zensur bei der Auswahl der werbenden Parteien.

Die Piratenpartei und viele andere kleine Parteien dürfen im Gegenteil zu den etablierten Parteien kein eigenes Profil auf einem der VZs haben und so die Werbetrommel rühren. Sollten sich kleine Parteien trauen ein Profil zu erstellen, wird es ohne weiteren Kommentar der VZ-Betreiber gelöscht.

Natürlich haben die VZs sicherlich eine Klausel in ihren AGB, die besagt, dass sie von ihrem Dienst sperren können wen sie wollen. Und somit ist das Verhalten sicherlich gesetzeskonform, aber moralisch bedenklich. Ich als aktiver Nutzer des Web2.0 bleibt nur die Entscheidungmöglichkeit mich diesem „Verein“ nicht anzuschließen und dieses Vorgehen öffentlich zu beschreiben!

Kommentare

2 Antworten zu „Ein weiterer Grund gegen die „VZs““

  1. Avatar von Spamschlucker

    Ich stimme jedem deiner Worte völlig zu. Aber sag mal: Würdest du das auch so sehen, wenn es sich nicht um die Piratenpartei, sondern um die NPD handeln würde?

    Grüße,
    stephan@spamschlucker.org

  2. Avatar von MAWSpitau

    Es handelt sich bei den „nicht-zugelassenen“ Parteien nicht nur um die Piraten, sondern auch um kleine andere Parteien. Wahrscheinlich ist somit die NPD gleichermaßen aus den VZs gesperrt. Und solange die NPD eine zugelassene Partei in Deutschland ist, müssen diese auch gleichberechtigt behandelt werden – das macht eine Demokratie aus!

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