Lehrer(in) – Leider geil // Das Vorbild

Lehrer(in) ist der beste Beruf der Welt.

Das ist ein Statement, dass ich immer wieder in der Öffentlichkeit vertrete.1 In den meisten Fällen wird diese Aussage abgenickt und die Gesprächspartner denken sich ihren Teil. Nun fragte mich aber ein Teilnehmer eines Seminars, warum ich das so sehen würde. Meine 50 Cent zu dem Thema möchte ich Dir hier vorstellen, denn ich bin fest davon überzeugt, dass wir etwas verändern können.

In dieser Serie werden drei Aspekte des Lehrerdaseins thematisiert, die alle auf ein ähnliches Ziel steuern. Heute: Das Vorbild.

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  1. Auch wenn ich das gerne umgehend wieder relativiere, denn der beste Beruf ist Studienleiter 😉 – sonst wäre ich ja nicht hauptberuflich in diese Richtung gewechselt. []

Finden Sie sich bitte in Gruppen zusammen / Pragmatische Ideen

Bitte finden Sie sich jetzt in maximal 4er-Gruppen zusammen.“ So oder so ähnlich hatte ich es formuliert, um dann, wenn alle sich gefunden haben, den eigentlich Arbeitsauftrag zu übergeben. Gegen meine Erwartung waren die Schülerinnen und Schüler nicht in der Lage sich selbstständig und in einer für mich angemessenen Zeit in Gruppen zu finden und sich im Raum zu verteilen. Und nun?

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Die „Alles ist neu – Tabelle“

In meiner Welt ist es für die Entwicklung eines Menschen von hoher Wichtigkeit, Fragen stellen zu können. Damit meine ich in erster Linie nicht die Fragen, die man einem anderen Menschen stellt oder sich für ein Interview zurecht legt, sondern Fragen, die sich an einen Sachverhalt, ein Phänomen oder den Alltag richten.

Eines meiner Credos ist es, immer wieder die wichtigste Frage der Welt zu stellen:

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Verantwortung muss man abgeben können

Wer trägt eigentlich die Verantwortung für den Lernerfolg jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin?

  • Die Lehrperson? – Die wird ja schließlich fürstlich entlohnt!
  • Die Eltern? – Die müssen den Zöglingen mal klar machen, dass Sie was lernen müssen!
  • Die Gesellschaft? – Die ist sowieso Schuld! An allem!
  • Das Internet? – Facebook ist böse und google auch! Da findet mal so viel!

Ich finde in der obigen Aufzählung keinen Schuldigen. Die Verantwortung trägt der Lernende selbst. Was im Hobby oder der Fahrschule klar wie Kloßbrühe ist, ist in der Schule von einer Holschuld zur Bringschuld geworden.

Damit dem Lernenden in der Schule klar wird, dass er die Verantwortung trägt, muss es mindestens einer anderen Person im Raum auch klar sein: der Lehrperson. Wenn diese sich nicht darüber im Klaren ist, dass sie niemandem Wissen übertragen kann, sondern dieses immer und immer wieder bei dem einzelnen Lernenden neu entwickelt werden muss und der Lernende die Verantwortung dafür trägt, dann kann der Lernende das auch nicht wahrnehmen.

Sicherlich werden viele Kolleginnen und Kollegen die letzten Sätze abnicken. Leider sind das häufig Lippenbekenntnisse, denn wenn man im Unterricht mal Mäuschen spielt, dann können sich solche Szenen abspielen:

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Protokollvorlage für Konferenzen – einfach und effizient

Was ist schlimmer, als auf einer Konferenz zu sitzen, deren Themen für einen nur nebensächlich erscheinen? Genau! Wenn man dann auch noch das Protokoll verfassen muss.

Aber auch auf Konferenzen, bei denen es um gute Inhalte geht, ist das Schreiben des Protokolls nicht immer eine dankbare Aufgabe. Undankbar ist es auch, wenn man sich durch die Stapel alter Protokolle graben muss, weil man etwas sucht, da die Protokolle häufig in den unterschiedlichsten Layouts erzeugt sind.

Vor Jahren habe ich eine Vorlage gestaltet, die ich nun nutze, wenn ich Protokolle verfassen muss.

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