Kategorie: Hard- und Software

  • Gedankenblitze – gedacht, geschrieben, veröffentlicht.

    Ich habe viele (wirre) Gedanken über den Tag verteilt. Manchmal möchte ich sie einfach festhalten und dich daran teilhaben zu lassen. Aber bis ich das „Monster“ WordPress gestartet habe, dauert es. Dann 28 Einstellungen vornehmen und hier ein neues Bling-Bling im Backend und da ein Plugin-Update.

    Versteht mich nicht falsch, WordPress ist toll. Ein aus meiner Sicht super System, das top läuft. Aber für meine wirren, schnellen Gedanken einfach mittlerweile zu dick, zu mächtig, zu träge. Dann habe ich überlegt, ob ich mehr auf twitter aktiv sein sollte. Aber das ist auch keine Alternative. Auf der einen Seite vom Platz zu eingeschränkt und auf der anderen Seite eben eine geschlossene Plattform, bei der man nie wirklich weiß, ob die, die meine Beiträge lesen wollen, diese auch in ihre Timeline gespült bekommen.

    Da bin ich im Netz über bashblog gestolpert. Eine Software, die in der bash läuft und schnell und sauber einen Blog erstellt. Mit allem was dazu gehört: RSS-Feed Kategorien, cookiefreie Twitter-Anbindung etc. Schnell ein Script zusammengeklöppelt, das die Daten dann auf meinen Server spiegelt und feddich ist das System.

    • Ob ich nutzen werde? Keine Ahnung?
    • Ob es nur eine Laune ist? Kann sein…

    Dennoch, guck doch drüben mal rein https://blitze.herrspitau.de und abonnier den RSS-Feed – wenn Du noch weißt, was das ist. Außerdem habe ich hier rechts eine kleine Sidebar eingebaut, auf der die neusten Beiträge zu lesen sind.

  • Nachtrag: Fitnesstracker und die globale Sicherheit

    Ich bin kein Soldat. Ich bin kein Träger eines Geheimnisses, durch das die nationale Sicherheit gefährdet wird. Wieso ich darauf komme? Naja, in dem letzten Beitrag habe ich von FitnessTrackern gesprochen und dass ich gerne Herr über meine Daten wäre und nun trudelt das Teil in meine abendliche Internet-Routine:

    via: https://www.wimp.com/how-a-fitness-app-revealed-secret-military-bases/ – Abruf: 2020-06-16

    In dem Beitrag wird beschrieben, dass die Soldaten so dumm waren, dass Sie in der App das öffentliche Bereitstellen der Daten hätten ausschalten können. Ja, hätten sie… Und dennoch hätte STRAVA die Daten der geheimen Stationen gehabt und ich bin mir nicht sicher, was passieren würde, wenn die von einem Unternehmen aufgekauft würden, die unter Umständen Kontakte zu feindlichen Ländern hätte. Und da gibt’s bei den USA ja einige – habe ich gehört. Wie auch immer, wieso gibt es keine gute FitnessApp, die die erzeugten Daten nicht in die Cloud ballert?

  • Aber… Es sind doch meine Daten…

    Aber… Es sind doch meine Daten…

    Seit gut drei Wochen habe ich wieder begonnen zu Laufen. Nicht aus Spaß, denn das macht es mir nicht. Ich habe auch noch nicht diesen Kick erlebt, der immer wieder geschildert wird, wenn andere (normale ?) Menschen laufen gehen. Für mich ist es eine Qual. Weniger eine körperliche, mehr eine Kopfsache!

    Wie auch immer… Ich trage das Mi Band 4 ((AmazonAffiliateLink)). Das trage ich aus drei Gründen:

    1. Stiller Wecker – Wenn in unserem Familienbett morgens ein Wecker bimmeln würde, stünden viele Mitbewohner im Bett. Die sollen und dürfen aber noch schlafen. Daszu nutze ich seit Jahren Sleep
    2. Armbanduhr – Ich habe gerne eine Uhr am Handgelenkt, um zu schauen, wie spät es ist.
    3. Günstiges Modell – Das Mi Band 4 gibt es für unter 30 Euro und hat dafür recht viele Funktionen.

    Zum Laufen, kann ich das Gadget nun auch nutzen. In der MiFit-app werden die Daten des Laufs aufgezeichnet, wenn man sein Handy dabei hat auch GPS-genau die Strecke notiert etc.

    Soweit so gut. Was mich aber wirklich stört, ist, dass meine gesamten Daten, die das Band — und dann auch die Kombination mit den Daten vom Mobiltelefon — an den chinesischen Hersteller des Bandes xiaomi versendet wird. Also habe ich mich auf keine kurze Recherche begeben, ob es unter android auch Laufsoftware gibt, die die Daten nicht an den Hersteller der App überträgt.

    Leider… Nein. Also doch… Aber nicht richtig.

    Ich habe die App RunnerUp gefunden. Es handelt sich um eine OpenSource Software, die die Daten auf dem Handy speichert und dennoch einen großen Umfang hat. Ich habe die App noch nicht richtig getestet – werde ich aber. Was mich aber stört ist, dass die Pulsedaten von meinem MiBand nicht übertragen werden. Aber das ist ein Feature, das ich gerne hätte. Also wahrscheinlich nur bedingt brauchbar und ich werde der Einfachheit halber wieder die MiFit nutzen und den Chinesen meine Daten in den Rachen schmeißen.

    RunnerUp
    RunnerUp
    Entwickler: Jonas Oreland
    Preis: Kostenlos
    Zepp Life
    Zepp Life

    Fragen

    1. Welches FitnessArmband / Smartwatch nutzt du?
    2. Können andere Apps ohne Probleme auf das Gadget zugreifen?
    3. Gibt es Lauftrackinglösungen, bei denen die Läufer:in volle Kontrolle über die eigenen Daten hat?
  • Mein neues Notizsystem

    Mein neues Notizsystem

    Ich bin schon lange auf der Suche nach einem Notizsystem… Bisher war ich erfolglos – habe nun aber ein Plugin für den Atom-Editor gefunden, das mein kleines Nerd-Herzchen höher schlagen lässt. Hier ein kleines Video, das das System vorstellt.

    Für die Mausschubser unter Euch 🙂 :

    • Ja, das ganze ist Nerd-Kram.
    • Ja, es ist minimalistisch.
    • Ja, es lohnt sich, sich damit auseinanderzusetzen.
    • Ja, plaintext ist ein mächtiges Werkzeug.
  • Zuschuss… Was ist ein Zuschuss?

    Es soll nun 150 Euro Zuschuss für Schüler:innen geben, die sich kein Endgerät leisten können oder noch kein eigenes haben und schon formiert sich der Widerstand und die Empörung in den sozialen Medien:

    Für 150 Euro bekommt keinen ordentlichen Computer!!!1elfeins!!

    Ja,erhält man… siehe unten.
    https://twitter.com/jens_kessler/status/1253367171234791430
    Mhm, wir kaufen Schulbücher für meine Tochter, ebenso Papier, Hefte, Stifte, Malkästen, Sportzeug etc.
    Wenn das ins Leere läuft, ist das nicht die Schuld der Unterstützenden.

    Dazu – zwei Dinge:

    1. Stimmt!

    Man bekommt für 150 € kein aktuelles Gerät. Hat auch keiner behauptet. Deshalb heißt es Zuschuss! Man schießt etwas hinzu! Die Familie muss eben ein bisschen eigenes Geld in die Hand nehmen. Das ist nicht gut, das ist nicht einfach und ich von meinem Beamtensessel kann gut labern!

    Aber es nun mal ein Zuschuss und keine Kostenübernahme. Besser als nichts!

    2. Stimmt nicht!

    Man bekommt für 150 € (und vielleicht ein bisschen mehr) sehr gute Computer, mit denen man vielleicht nicht die neusten Spiele spielen kann, aber für die Schul-Anwendungen in der Regel allemal reichen, wenn man dann auch noch offene Software nutzt und installiert, fallen auch keine Lizenzgebühren an zwielichtige Unternehmen an.

    Außerdem lassen sich die oben gezeigten Rechner alle gut und einfach aufrüsten – da lernt man noch etwas über Computer.

    Achso… und weil es zum Thema passt: Was ist eigentlich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen? Wäre damit nicht auch die eine oder andere Kuh vom Eis? Weniger Bürokratie – mehr teilhabe und so? Nur so ein Gedanke!