So schnell geht das…

Nun lebe ich seit zirka neun Monaten in dieser, für mich noch immer neuen, Stadt Kiel und schon hat mich der Kielmonitor erfasst! Es ist natürlich hoch erfreulich, dass das Web auch hier im hohen Norden funktioniert und man bemerkt wird. Mich für meinen Teil freut das 🙂

Und sofort sprang eine Idee aus meinem Hirn, dass man die Web2.0-Gemeinde aus Kiel doch mal im realen Leben zusammentrommeln muss, damit man auch mal weiß, wen man hier und da verlinkt, zitiert oder kritisiert. Aber, wie sollte es anders sein, gibt es diese Institution schon.

Treffen der Web2.0er

Das Ganze findet jeden dritten Montag im Monat im KITZ statt. Der nächste Termin ist der 17. November, mal sehen ob ich das Treffen mal besuchen werde. Vornehmen tue ich es mir, aber wie so häufig in den letzten Monaten, kann es passieren, dass mir meine berufliche Passion einen Strich durch die Rechnung macht.

Sachen erledigt bekommen…

Seit einiger Zeit kenne ich nun das GTD1 System und schaffe es dadurch auch immer mehr Kontinuität in meinen Alltag zu bringen. Klar, das klappt nicht immer, aber immer öfter… Jetzt gibt es mal wieder ein Buch, welches der Menschheit sicherlich fehlte, das uns zeigen soll, wie man seine ganzen Aufgaben erledigt bekommt – wenn man es zeitlich schafft, das Buch zu lesen.

Dass aber auch andere dieses Problem haben, zeigt dieses Werbevideo für das nicht weiter genannte Buch, also bis zum Ende gucken 😉

[youtube YAlGk6NKZHI]

Via: www.mathias-richel.de

  1. Getting things done []

Repetitio mater omnium

Die Wiederholung ist die Mutter aller Dinge„.

Ich bereite mich im Moment sowohl seelisch, moralisch als auch fachlich auf meinen Schulrechtstest vor. Alle Fragen die mich in dem Test erwarten können, sind im Netz einzusehen. Das Ganze wird ein Multiple-Choice-Test und meine Motivation mich täglich mit dem Kreuzen von Fragen auseinander zusetzen, ist nicht so hoch wie sie eigentlich sein sollte.

Simultan zu den Vorbereitungen las ich auch das Buch „Lob der Disziplin“ von Bernhard Bueb.1 Bueb nutzt immer wieder lateinische Sprüche, um Probleme und deren Lösungen auf den Punkt zu bringen. Wenn man ehrlich ist, dann bedient sich Bueb nur der römischen Kultur, die diese zahlreichen Sprüche und Zitate hervorbrachte. Was daran verwunderlich ist, oder eigentlich auch nicht, ist dass die antiken Zitate immer noch nicht an Bedeutung verloren haben. Gut, man muss sie für den Großteil der Gesellschaft übersetzen damit sie verstanden werden, aber das ist ja das kleinere Übel.

Im Prinzip basiert das System des von Sebastian Leitner, welches mir auf die Vorbereitungen auf das erste Staatsexamen immens geholfen hat,  auf exakt diesem System. Die Frage, die man sich als Pädagoge nun stellen muss, ist, ob das Lernen grundsätzlich auf diesen Grundsatz beruht. Kann ein Lernerfolg nur dann stattfinden, wenn der zu lernende Stoff häufig wiederholt wird? Wie nachhaltig ist das produzierte Wissen? Ist das Angeeignete in der Lage Querverbindungen zu schaffen? Reicht es, sich einfach Details in den Schädel zu knallen?

Ich glaube, dass hier der buddhistische Gedanke des Wegs der Mitte wieder einmal mehr der richtige ist. Regelmäßige Wiederholungen, um globales Wissen zu vertiefen und zu festigen. Ich für meine Teil muss diesen nun aber verlassen und mir die Antworten für den Test in den Kopf bimsen.

Tja, so spielt das Leben… Es ist eben kein Wunschkonzert 😉

  1. Bueb fordert in der Erziehung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowohl vom Elternhaus als auch von der Schule, mehr Disziplin.  Ich fand das Buch sehr lesenswert. Ein netter Beitrag zum Thema Disziplin und Strafe in der Schule gibt es bei Jochen Englisch. []

Danke, lieber Newsletter von ulmen.tv

Ich habe ja davon berichtet, dass Ulmen.tv online geht und einige neue Episoden aus dem Leben der verschiedenen Kunstfiguren von Herrn Ulmen geziegt werden. Aber aus welchem Grund, trage ich mich in einen Newsletter ein, wenn man dann keine E-Mail bekommt, wenn es losgeht. Web2.0 in allen Ehren, aber man sollte die Funktionen auch nutzen!

Taataaa! And the next president is…

Ich kenne mich wirklich nicht mit dem Wahlverfahren der Vereinigten Staaten von Amerika aus, aber ich weiß, dass es im höchsten Maße kompliziert ist. Vor einigen Jahren habe ich mal den Versuch gestartet, mir das Ganze von einer amerikanischen Rechtsanwältin erklären zu lassen… ohne großen Erfolg. Im Prinzip ist es mir auch egal 😉

Was mir da aber nun durch die Medien entgegen springt, dass ist doch keine Politik mehr, das ähnelt eher einem Finale eines Sportereignisses oder eines Talentwettbewerbes. Bisher hat man von politischen Zielen der Präsidentschaftskandiaten herzlich wenig gehört.

Es geht im Grunde nur darum, dass es möglich ist, dass der erste schwarze Präsident gewählt wird. Sollte einem die Hautfarbe nicht egal sein? Grenzt das ständige Mitteilen, der Hautfarbe nicht schon fast an Rassiusmus? Sollte es in der Politik nicht um Inhalte und nicht um Äußerlichkeiten gehen?

Mir persönlich ist es egal, ob ich von einem Schwarzen, einer Frau, einem Schwulen oder einem Körperlichbehinderten regiert werde, solange die politischen Inhalte stimmen.1 Und ich würde mich freuen, wenn die Medien auch die Schwerpunkte in der Politik in den Inhalten suchen und nicht in den Äußerlichkeiten und dieses auch endlich mal einfordern. Denn die Medienspektakel, die jetzt in Übersee veranstaltet werden, kommen sicherlich nach und nach auch zu uns. Die ersten Vorwehen können ja schon betrachtet werden.

  1. Ob die im Moment stimmen in Deutschland, das ist ein anderes Thema. []