Profitorientiert leben und sterben

Die neue Gesundheitsreform macht es immer mehr deutlich, Krankenhäuser müssen nun auch wirtschaftlich arbeiten und profitorientiert denken. Ich gebe natürlich offen und ehrlich zu, dass ich nicht viel über diese Reform weiß, aber genug im Bilde bin um zu entscheiden, dass ich das Ganze Gebilde nicht unterstützen kann.

Wir leben natürlich in einer Zeit in der das Streben nach Macht und Geld die meisten Menschen steuert und der wirtschaftliche Erfolg eines Menschen fast gleichgesetzt wird mit der Bewertung „guter Mensch„. Aber ob dieses Verhalten des Weisheits letzter Schluss ist, wage ich zu bezweifeln.

Selbst wenn wir in einer solchen Welt leben, muss es in meinen Augen Bereiche geben, in denen der Profit niemals an erster oder irgendeiner Stelle stehen darf. Dazu gehört ganz klar auch das Gesundheitswesen. Denn ich möchte davon ausgehen können, dass man mir als Mensch im Krankenhaus nach besten Kräften hilft und nicht nur so weit helfen kann, wie es der Säckel des Hauses zu lässt. Dass wir im Gesundheitswesen ja bisher schon eine Zweiklassengesellschaft haben, wird zwar immer wieder gerne abgestritten, aber de facto ist es so. Verübeln kann ich es den niedergelassenen Ärzten nicht, denn auch diese müssen in der heutigen Zeit profitorientiert die Praxis führen und somit ist ein privat versichertet Patient dem Arzt lieber als zehn gesetzlich versicherte. Somit verkommt die Gesundheit des Menschen doch zu einer Ware, die in der Tendenz so teuer wird, dass sich der Normalverdiener diese Ware schon bald nicht mehr leisten kann. (Ganz zu schweigen von dem sogenannten Prekariat…) Da diese Ware also unerreichbar wird, wird auch die Lebenserwartung sinken und die Männer und Frauen die sich nicht der elitären Gesellschaft zugehörig fühlen, werden auf Grund von schlechter bis gar keiner medizinischer Betreuung früher sterben. Die Zeit in der der normale Arbeiter seinen Lebensabend mit seiner staatlichen Rente genießen kann, schrumpft also.

 

Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Die Erderwärmung und der Lauf der Dinge

In der letzten Zeit werden wir durch die Medien immer wieder darauf hingewiesen, dass die Erde sich immer weiter erwärmt und die Menschheit an dieser globalen Erwärmung Schuld sei. Sobald sich dieser Gedanke durch langes Vorkauen nun auch in der letzten Stammtischregion manifestiert hat, beginnt die elitäre Klasse damit neue Steuern/Abgaben und Sonderzahlungen ins Gespräch zu bringen, die direkt an den CO_2-Ausstoß gekoppelt ist, bis sich auch diese Idee soweit festigt, dass man irgendwann selbst eine solche Abgabe unterstützt. Ein Roman-Autor würde dieses als eine gelungene Massen-Gehirnwäsche bezeichnen.

Nun mal ehrlich gesprochen, wenn ich für mein KFZ nun eine Extraabgabe leisten muss (in welcher Form auch immer) weil es viel CO_2 produziert, was nützt dass dann der Umwelt? Stoße ich daher weniger CO_2 aus? Wir das Ozonloch daher kleiner?! „Nein, natürlich nicht, aber das Geld wir ja an anderer Stelle investiert, damit dort weniger CO_2 produziert wird“, werden auf diese Frage die Befürworter der Abgaben-These sagen. Wenn ich nun mal unterstelle, dass diese Damen und Herren wirklich die Welt retten wollen, dann behaupte ich, dass diese Menschen zu viel mit dem Klammerbeutel gepudert wurden. Wenn ich als Politiker die Macht habe Dinge zu verändern, auch wenn sie unbequem sind, dann sollte man doch Nägel mit Köpfen machen und nicht so eine halbgare Sache. Wenn wir (die Welt) kurz vor Exitus stehen, dann hilft auch keine Ablaßzahlungen, die in anderen Projekten CO_2 Produktion verhindert, sondern nur eine strikte und absolute Vermeidung der CO_2-Produktion.

Aber dass die elitäre Klasse sich gerne für halbe Sachen entscheidet, zeigt auch der Umgang mit der „Dosen-Problematik“. Denn wenn den Entscheidern wirklich etwas an der Umwelt liegen würde, dann hätte man nicht ein „Dosenpfand“ eingeführt, sondern schlicht und ergreifend die Dosen verboten. Fertig – Problem gelöst! Natürlich ist ein solchen Vorgehen nicht schnell mal eben so gemacht, aber als ein Prozess, kann ein solches Vorgehen funktionieren.

Warum die Elitären denn nun immer diese halben Sachen machen, da kann nur spekuliert werden… Ob der Schwippschwager einer Dosenaufbereitungsanlage erfunden hat und nun ein Anwendungsgebiet braucht, ist genauso Fantasie wie ein sehr niedriger IQ der Bestimmenden.

Gegen den IQ der Bestimmenden spricht aber, dass sie doch soviel Grips haben, dass sie sich die Realität so drehen und sie so kommunizieren, dass sie für ihr Vorhaben passt.

Wenn wir uns das Klima auf diesem Planeten ansehen, dann ist das alles andere als stabil. Natürlich muss man sich dazu auch die Zeiten ansehen, bevor wir Menschen die klimatischen Veränderungen aufzeichnen. Ich bin kein Wissenschaftler auf dem Gebiet der Klimaforschung und habe auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber ich weiß immerhin, dass es mehrere Eiszeiten gab, die kamen und wieder gegangen sind, ohne dass eine Zivilisation CO_2 in Mengen ausgestoßen hat.

So schlimm es sich anhört, Klimaveränderung ist der Lauf der Dinge und man kann nichts dagegen tun. Bitte an dieser Stelle nicht falsch verstehen, ich leugne nicht, dass der CO_2-Ausstoß seinen Anteil an dem Klimawandel hat, ich bestätige aber auch nicht, dass es ohne den CO_2 Ausstoß so wie er jetzt ist, keine Klimaveränderung gäbe. Ich gebe nur zu bedenken, dass das Klima auf diesem Planeten sich ständig in einem Wandel befindet. Wäre das nicht so, dann würden hier immer noch Säbelzahntiger durch die Wälder streifen.
Die elitäre Klasse scheint also nicht dumm zu sein, sondern ziemlich schlau, sie scheint eine Normalität zu nutzen, um sich Vorteile zu verschaffen, nähmlich mehr Geld in die Taschen derer, die nicht auf CO_2 Luxus verzichten wollen. Ähnliche Beispiele findet man in der Pharma- und Kosmetikindustrie, die plötzlich das Altern als eine Krankheit ansehen und alle möglichen Pillen und Cremes produzieren, die gegen diese Krankheit helfen sollen.

Wie auch immer… Ich denke, dass man die Erderwärmung ernst nehmen sollte, aber bitte professionell betrachtet und nicht nur von einer Seite, damit die Menschheit weiter gemolken werden kann. Die Erde selbst ändert ihr Klima, ob wir Menschen etwas dazu tun, oder nicht… Es wird sich ändern, vielleicht nicht so schnell wie jetzt, aber es wird sich ändern. Früher oder später schmelzen die Polkappen und zu einem anderen Zeitpunkt wird es wieder eine Eiszeit geben. Die Frage ist nur, wie ernsthaft gehen wir Menschen mit dieser Herausforderung um? Was machen wir um zu (über-)leben?!

Links:

The Great Global Warmin Swindle
Weltklimabericht / Ihr kennt die wahren Gründe nicht / Von Augusto Mangini

Bin ich nicht eigentlich zu jung für Hitzewallungen?!

Um ehrlich zu sein, gibt es in unserer Welt viele Dinge die wir nicht verstehen und die wir wohl auch nie verstehen werden. Dazu gehört für mich auch die Begründung für die tropischwarmen Geschäfte im Winter.

Okay, zugegeben – wir haben (noch) keinen Winter. Also, auf dem Kalender eigentlich schon, aber nicht vom Wetter her. Dennoch sind die Temperaturen so niedrig, dass man das Haus schon mit einem Pullover und einer winterlichen Jacke verlässt. Nun fährt man in die Innenstadt und will hier und da mal durch die Läden bummeln und man stellt fest, dass es keinen Spaß macht durch die Läden zu flanieren, da einem auch nur bei der kleinsten Bewegung der Schweiß ausbricht und einem die Röte ins Gesicht steigt. Die Verkäuferinnen und Verkäufer laufen in den Geschäften alle in sexy Tops und Blusen rum und man selbst kommt sich vor wie ein adipöser Mann, der bei jeder noch so kleinen Anstrengung beginnt zu schwitzen. In Wirklichkeit ist man aber nur dem Wetter entsprechend gekleidet. Die Betreiber der Geschäfte, dabei ist es fast egal ob man zu Karstadt, C H oder zum Herrenausstatter geht, haben die Klimaanlagen/Heizungen so weit hochgedreht, dass die Angestellten in legerer Kleidung arbeiten können.

Der Kunde wird dabei augenscheinlich total außer acht gelassen. Dass dieser nur beim Eintreten beginnt zu transpirieren und dadurch die Lust auf jegliche körperliche Betätigung verliert (und nichts anderes ist das Anprobieren von Kleidung), sollte doch jedem klar sein. Wo sind hier eigentlich die gut bezahlten Berater, die den Geschäften zu mehr Umsatz verhelfen sollen? Können die den Chefs nicht mal klar machen, dass die Angestellten im Winter NICHT zwingend ein T-Shirt tragen müssen, sondern dass es auch ein Pullover tut?! Und durch ein paar Grad weniger in den Räumlichkeiten die Kunden gerne länger bleiben und evtl. auch mal was anprobieren und dann sogar etwas kaufen?!

Nicht das man mich falsch versteht, ich verteufel weder die figurbetonten Topps der Verkäuferinnen (okay… bei der einen oder der anderen vielleicht schon… ), noch die Erfindung einer Heizung! Aber sollte man nicht gerade als Firma die Umsatz machen will weniger an die Angestellten, sondern mehr an die Kunden denken. Und wenn man es genau betrachtet, dann ist es nicht einmal das, denn eigentlich würden sich die Angestellten nur den Temperaturen entsprechend kleiden (dabei sogar noch die Winterkollektion vorführen) und die Kunden müssten sich nicht immer der Jacke entledigen oder bei dem Angestellten um einen Aufguss bitten.

Wie auch immer, ein paar Grad über der Außentemperatur, würde allen weiterhelfen.

P.S. Ich wünsche allen Lesern dieses Bloggs ein frohes neues Jahr (Ja, allen beiden!).

ReactOs … ein Windows Klon

Seit geraumer Zeit geistert immer wieder die Idee durch das Netz, dass man ein Windows-ähnliches Betriebssystem auf freier Basis schaffen sollte. Meine Frage die mich mit der Thematik immer wieder beschäftigt war: Warum?!

Da heute auch wieder heise.de über den Windows-Klon ReactOS berichtete, habe ich mir kurze Hand ein qemu-Image geladen, um mir ReactOS mal aus der Nähe anzusehen. Der Geist soll ja bekanntlich vorbehaltlos an neues herangehen.

Das System bootete auch recht rasch und bot mir an, den firefox zu installieren. „Denn kenne ich, denn will ich“, habe ich mir gesagt und den Vorgang angestoßen.

Die „Installation“ endete so:

Und da stellte sich dann wieder meine Frage in Bezug auf ein „freies Windows“: Warum?!

Anm: Vielleicht habe ich ReactOs einfach nur auf dem falschen Fuß erwischt und bei anderen Usern und/oder Konfigurationen rennt es wirklich gut.

Menschen helfen kann Spass machen.

Gestern Abend, konnte ich mal wieder nicht einschlafen und bin beim zappen bei Beckmann hängen geblieben. Zu Gast waren Helmut Lotti, Ralf Schumacher und Stella Deetjen. Die ersten beiden Namen sind dem medienbestrahltem Bürger natürlich ein Begriff, aber wer zum Teufel ist Stella Deetjen?! Als ich reinzappte war gerade Frau Deetjen im Gespräch mit Herrn Beckmann und wie gebannt blieb ich bei den Erzählungen der jungen Frau hängen.

Sendung vom Montag, 04.12.2006
Stella Deetjen

Die Begegnung mit einem Leprakranken in Indien hat 1994 ihr Leben grundlegend verändert. Als sich Stella Deetjen am Ufer des Ganges vor Magenkrämpfen krümmte, bot ein Bettler der deutschen Rucksacktouristin seine Hilfe an. Seither hat das Schicksal der Leprakranken Deetjen nicht mehr losgelassen: Die damals 24-Jährige freundet sich mit den Ausgestoßenen an, erfährt mehr von deren unfassbarem Elend und erlebt hautnah, welcher Willkür sie täglich ausgesetzt sind.
Als die junge Deutsche erfährt, dass die Krankheit heilbar ist, verzichtet sie auf ihr geplantes Fotografie-Studium und bleibt in Indien. Gegen alle Widerstände gründet sie aus dem Nichts eine Straßenklinik und später ein Kinderheim für Straßenkinder – und wird seitdem als „Engel von Varanasi“ verehrt.
Mutter Teresa gab ihr persönlich ihren Segen, und Michael Gorbatschow zeichnete sie kürzlich in New York mit dem „Women’s World Award of Hope“ aus. Bei „Beckmann“ spricht Stella Deetjen jetzt über ihren außergewöhnlichen Einsatz.

Von: https://www.daserste.de/beckmann/ (05.12.2006 – 16:15)

Es war bewundernswert, wie diese junge Dame Glück ausstrahlte, weil sie andere Menschen glücklich machen konnte. Mit Freundlichkeit, Leichtigkeit, aber ohne den Ernst der Lage herunter zu spielen, schilderte sie das Elend der an Lepra erkrankten Menschen in Indien und wie sie ihnen hilft.

In der Sendung rief Frau Deetjen immer wieder auf, dass man ihr in Form von Spenden helfen möge und dass sie diese neu gewonnene Präsenz in den Medien nutzen will, um auf sich und vielmehr auf ihr Projekt aufmerksam zu machen.

Herr Beckmann und Herr Schumacher vereinbarten in der Sendung, dass sie beide nach Indien fliegen würden, um vor Ort über Unterstützungen zu sprechen.

Wer sich über das Projekt von Frau Deetjen informieren möchte, kann das hier tun: https://www.one-drop-of-hope.com/

Wer die Gelegenheit bekommt, diese Frau nochmals in einem Interview zu sehen oder evtl. sogar live sehen kann, dem kann ich nur raten, diese beim Schopf zu ergreifen.