Leider weiß ich auch bei diesem Buch wieder nicht, warum ich es gekauft habe bzw. woher ich die Empfehlung hatte. Nachdem ich es gelesen habe, war ich froh, dass ich es sich auf meine Wunschliste befunden hat.
Das Buch hat autobiografische Züge, es ist aber – laut Millman – nicht ausschließlich alles exakt so passiert, wie es aufgeschrieben wurde. Wo nun Fiktion auf Fakt trifft, ist während des Lesens nicht klar. Das macht aber nichts – auch wenn alles Fiktion ist, führt es den Leser durch eine fantastische Gesichte.
Das Buch handelt von einem Studenten, der einen Mentor findet. Dieser führt ihn auf eine ungewöhnliche Lebensreise. Socrates, wie der Autor Dan, seinen neuen Lehrer nennt, lässt ihn einige Grenzerfahrungen machen. Sowohl körperlich als auch psychisch. Ort des Geschehens ist nicht ein Tempel im Himalaja, sondern eine Tankstelle und dessen Büro.
Es geht um das Leben, dem Sinn dahinter, dem Umgang damit und allem, was da so zugehört. Dan lernt das große Ganze kennen und wenn er meint, er habe es verstanden, lässt sich Socrates wieder etwas einfallen, um ihn zu verwirren und aus den hohen Sphären, in denen er hin und wieder schwebt, herunter zu holen.
Ob das Buch mein Leben verändert, wie es der Titel verspricht? Ja natürlich! Jedes Buch, jede Information, jede neue Idee verändert einen – also auch dieses Buch.
Ich gebe jedem, der sich mit dem Leben und einem vermeintlichen Sinn des Ganzen interessiert eine Leseempfehlung. Ähnlich wie einst: Der Erleuchtung ist es egal, wie Du sie erlangst
Subjektive Note: 2+
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