Der Eine oder die Andere wird es bereits mitbekommen haben, meine Frau, meine Tochter und ich sind unter die Hausbeseitzer ((Vielleicht hätte ich doch eher Häuser besetzten sollen, damit ich in einigen Jahren an Elite-Unis hochbezahlte Vorträge halten kann.)) gegangen. Wir nennen nun ein kleines Häusschen auf dem Dorf unser eigen und stellen uns täglich den Herausforderungen dieser neuen Rolle. Gleich nach dem ersten Tag des Umzugs sollte das Internet und das Telefon freigeschaltet werden. Und – Was soll ich sagen? Hat funktioniert… Vielen Dank an dieser Stelle an Kiel.Net.
Damit wir uns dann selbst hier auf dem Dorfe wie in der zivilisierten Welt fühlen, musste die Hardware umgehend angeschlossen werden. NTBA – Splitter – Fritz.Box – Zack: Telefon, Internet und SIP funktioniert. Und das sah dann so aus:
Glücklicherweise ist es den Elektronen egal, wie die Kabel und Boxen hängen, durch die sie durchgejagt werden. Aber da das „Kunstwerk“ an der Stelle hing, an der ich immer vorbei musste, wenn ich in mein Arbeitszimmer wollte, musste ich mir etwas einfallen lassen, wenn ich nicht auf Dauer dieses Chaos sehen wollte.
Selbst ist der Mann
Also bin ich in den Baumarkt meines Vertrauens gefahren und habe mir eine Lochplatte zusägen lassen. Leider gab es die passen Schrauben nicht und somit bin ich zu Eisen Wulf gefahren und haben dort alles bekommen, was ich brauchte:
- 4x Schrauben mit 5mm Durchmesser, mit normalem und Schlossergewinde ((Keine Ahnung, ob das die Fachbegriffe sind, aber die Verkäuferin wusste, was ich wollte. 🙂 ))
- 8x Unterlegscheiben
- 4x Muttern
- 4x Flügelschrauben
- 4x Dübel ((Ich war mir nicht sicher ob ich noch passende gehabt hätte – Hätte ich gehabt…))
Für dieses Rundrumglücklich-Paket habe ich 3€ bezahlt. Die Lochplatte hat in der Größe keine 2€ gekostet. Somit habe ich für das Material keine 5€ ausgegeben.
Die Kabelbinder, die ich genutzt habe, habe ich irgendwann mal im Aldi gekauft, als es diese im Angebot gab.
Mein Vorgehen
Als erstes habe ich die Schrauben in der Wand befestigt. Danach wurde jeweils eine Mutter bis zum Anschlag aufgeschraubt; gefolgt von einer Unterlegscheibe.
Dann wurde die Hardware auf der Vorderseite der Lochplatte anrangiert und mit Kabelbindern festgezurrt. Aber noch nicht zu fest, denn ich konnte dann die gleichen Binder nutzen, um die Kabel auf der Rückseite zu fixieren.
Praktisch ist, dass man Kabelbinder auch verlängern kann. Das musste ich bei der Fritz.Box machen, da hier die längsten Binder nicht reichten. Auf der Rückseite der Platte wurden dann alle notwendigen Kabel gebündelt und an der Platte fixiert.
Als das dann fertig war, wurde das ganze Gebilde auf die Strauben gesteckt, darauf kamen die übrigen Unterlegscheiben. Dann wurde die Platte mit Flügelschrauben fixiert und feddich… Nun sieht meine Ecke wieder ordentlich aus und ich fühle mich ein bisschen wie Tim Taylor. Wollen wir nur hoffen, dass der Kram eine längere Halbwertszeit hat, als die durchschnittlichen Gebilde von Tim. 🙂
Wie habt Ihr Eure Telekommunikations-Hardware untergebracht?
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