Demonstration der Schülerinnen und Schüler

Heute demonstrierten die Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen am Schützenpark in Kiel gegen die geplante RBZ-Entwicklung.1 Ausgehend von den Schulen in der Gellertstraße gingen sie in die Innenstadt, um dort eine Kundgebung abzuhalten und im Rathaus einen offenen Brief abzugeben, der die Forderungen der Schülerinnen und Schüler deutlich macht. Da das Ganze in der Schulzeit stattfand, waren auch wir Lehrkräfte gefragt. Die meisten Kolleginnen und Kollegen marschierten mit, um die Aufsichtpflicht nicht zu vernachlässigen.

Ich habe vor Ort Bilder gemacht und diese bei ipernity zur Verfügung gestellt. Die Bilder stehen unter der Creative Commons und können liebendgerne genutzt werden.

Wer mehr über die Planung des RBZs wissen möchte, der ist mit dieser URL gut bedient: Suche nach RBZ bei den Kieler Nachrichten.

  1. RBZ steht für Regionales Bildungzentrum []

Religionsunterricht ist Betrug – Cognitiones Publicae

Ist es nicht schwierig etwas zu behaupten, für das es keine Beweise gibt?
Ich finde: Ja!

Aber macht das nicht eine Religion aus?
Ich finde: Ja!

Kann man somit behaupten Religionen seien Betrug?
Ich finde: Nein!

Immerhin geht es um Glauben und nicht um Wissen.

Religionen bestimmen das Leben vieler Menschen auf diesem Planeten. Und damit sind nicht nur die monotheistischen Religionen gemeint, die auf einem Schöpfergott beruhen, sondern auch Religionen, die mit einer Masse an Göttern (Hinduismus) und ganz ohne Götter (Buddhismus) auskommen. Sie sind zu sehr lebensbestimmend, als das sie von Schule vernachlässigt werden sollten. Auch wenn die Atheisten jetzt nicht nur in England, sondern auch in Deutschland antreten, einen Kreuzzug gegen die Religionen zu führen, kann und darf man den Einfluss der Religionen nicht leugnen. Gerade in Mitteleuropa, wo die Religionen durch Zu- und Auswanderer aufeinander treffen und die Kulturen durch die Religionen geprägt sind, ist ein Religionsunterricht unausweichlich für ein für friedliches Zusammenleben. Durch die Auseinandersetzung mit den „anderen“ Gepflogenheiten, Riten und Vorstellungen der Welt, kann Verständnis und Empathie erreicht werden.

Ich bitte aber darum, meine Definition von Religionsunterricht nicht als Glaubensvermittlung zu verstehen, sondern als einen interreligiösen Diskurs, der Platz für Diskussionen und alle Weltvorstellungen hat.

Kommentar zu: Religionsunterricht ist Betrug – Cognitiones Publicae.

Wenn Ihr einen Pilz habt, dann geht doch zum Arzt

Wer einen Überwachungsstaat will, der macht sich einen… Sehr schöner Slam-Text zum verhalten hier in unserem wunderschönen Web 2.0

Was aber nicht vergessen werden darf ist, dass ich in meinen „Socialnetworks“ entscheide, wann ich was und wo schreibe. Und wenn die Welt erfahren soll, dass ich einen Pilz zwischen meinen Beinen habe, dann ist das mein Bier (Pils 😉 *SCNR*) Aber wenn der Staat meine Daten sammelt und auswertet und ich davon nichts mitbekomme, dann handelt es sich um eine ganz  andere Qualität der Datenflut. Außerdem sind die Daten im Netz in den meisten Fällen dezentral gespeichert und müssen so mühsam zusammengesucht werden, die Sammelwut des Staates verläuft aber zentral und die Daten können so viel genauer ausgewertet werden.

Spice – Jetzt auch im Privatfernsehen

Der Günther Jauch wird uns erklären, was mit Spice los ist und sicherlich auch, wie man seine Kiddies schützen kann. In der Schule ist Spice schon seit einiger Zeit ein Thema und das Halbwissen bei den Schülerinnen uns Schülern ist gerade hier besonders gefährlich.

Die Pressemitteilung lässt verlauten:

Süchtig nach „Spice“: Wie gefährlich ist die neue Modedroge wirklich?

„Das ist keine harmlose Kräutermischung“, sagt die Drogenbeauftragte des Bundes, Sabine Bätzing. Die Rede ist von „Spice“, der neuen Modedroge, die man derzeit noch ohne Probleme im Laden an der Ecke kaufen kann. Drei Gramm kosten etwa 30 Euro. Doch jüngste Studien belegen, dass sich in den Tütchen auch synthetische Cannabinoide finden, die süchtig machen können. stern TV berichtet über einen ersten Fall von gefährlicher „Spice“-Abhängigkeit in Deutschland. Dass „Spice“ bei herkömmlichen Drogentests nicht nachweisbar ist, macht den Stoff in der Szene noch beliebter. Im Interview mit Günther Jauch erläutert die Drogenbeauftragte, wie sie das Zeug verbieten und aus dem Verkehr ziehen will.

Mal gucken, ob ich die Zeit finde einzuschalten – interessant wäre es sicherlich.

Via: Presseportal: STERN TV – stern TV am 14.1.2009.

Auf der Suche nach keyjnote

Das Wort „keyJnote“ hat für einige Firmen (ja ich meine die mit angebissenem Obst) zu viel Ähnlichkeit mit keynote und somit gibt es das klasse Präsentationsprogramm keyjnote nicht mehr. Das macht aber nichts, denn das Kind hat nur einen anderen Namen bekommen und heißt nun Impress!ve. Wer nicht weiß, wovon ich rede, der schaut sich mal dieses Video an. Es ist eine Präsentation, die ich mal zum Thema LaTeX gehalten habe und daran zeige ich mal, was keyjnote impress!ve alles kann.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=APmDV-GF6ZQ

Bisher kann man  unter ubuntu  impressive immer noch unter dem alten Projektnamen installieren und nutzen. Das Tool läuft auch unter Windows und OSX1

Impress!ve verarbeitet PDF-Dateien. Es ist somit ganz dem Präsentator überlassen, mit welchem Werkzeug die Präsentationen gemacht werden,2 es muss nur ein PDF zum Schluss vorliegen. Impress!ive kann auch als Bildbetrachter herhalten, dazu einfach als Parameter das Verzeichnis mit den Bildern angeben und fertig 😉

  1. Obwohl ich mir DAS nochmal überlegen würde 😉 []
  2. Ja, es gibt noch andere Wege als PowerPoint! 😉 []