Adios 2010 – Hallo 2011

Mein letzter Beitrag in diesem Jahr. Kein emotionales Blah-Blah oder so…

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs, meinen Followern auf twitter, meinen Freunden bei Facebook und allen anderen Menschen auf diesem Planeten und in dessen Umlaufbahn ein wunderprächtiges neues Jahr. Immer daran denken, dass es das letzte normale Jahr sein wird, denn im übernächsten Jahr geht der Maya-Kalender zu Ende und dann war’s das mit Schicki-Micki. Aber Moment, habe ich nicht letztens noch gelesen, dass unsere Zeitrechnung eigentlich falsch ist? Jesus sei im Jahre -7 geboren. Somit sind wir eigentlich im Jahr 2003 und der Maya-Kalender geht noch ein paar Jährchen. Außerdem: Was kann ich dafür, dass diese Hochkultur der Maya nur bis 2012 zählen kann… Oder habe ich da wieder etwas falsch verstanden? Ich glaube schon. 😉

Wie auch immer. Vielleicht geht die Welt unter, vielleicht ändert sich auch nur das Bild der Welt und der Wirklichkeit oder es passiert 2012 einfach nichts. Das sollte aber keinen Einfluss auf Euer 2011 haben. Lebt das Leben, genießt das Leben, bildet Euch, guckt links und rechts von Euch, erweitert den Geist1, sprecht mit den Mitmenschen, respektiert Euch und nehmt Euch so an, wir ihr seid. Achtet auf Euch und denkt daran:

Alles kann – Nicht muss.

  1. Ohne Drogen! []

Was passiert eigentlich im Kopf?

Zwischen den Jahren hat man ja hier und da mal ein paar Minuten Zeit. Diese kann man auch gerne mal sinnvoll nutzen. Hier 20 Minuten Birkenbihl über das Denken, das Gehirn und der Wahrnehmung der Welt. Interessant, kurzweilig, aber alles ohne Quellenangaben. 🙂 Dennoch sehr interessant und anregend.

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Zeit ist Mangelware

Elena SpitauHier gab es schon lange kein Update mehr, obwohl ich Ferien habe und somit doch genug Zeit haben sollte, Inhalte zu präsentieren. Aber mein Leben ist seit dem 2.10.2010 irgendwie fremdbestimmt. Wieso das so ist? Nun ja, an dem Tag ist meine Tochter geboren! Yay! Ich bin Papa!!! Jetzt braucht ihr aber keine Angst haben – dieser Blog wird nicht zu einem Baby-Blog verkommen. Sicherlich werden die eine oder andere Story dazu veröffentlicht, aber Tenor wird Elena sicherlich nicht.

Den einen oder die andere interessiert es aber bestimmt doch: Elena ist um 10:38 geboren und wog 3600g. Sie war 51cm lang und wurde, auf Grund einer sehr ungünstigen Lage im Mutterleib, per Kaiserschnitt geholt.

Ich hoffe, dass ich bald mal wieder den einen oder anderen Text hier veröffentlichen kann, aber ich setze meine Prioritäten im Moment doch ein bisschen anders. Außerdem muss ich meinen Schreibtisch  aufräumen und wieder Grund reinbringen.  Bisher war mein Schreibtisch immer aufgeräumt und strukturiert. Aber das sieht im Moment anders aus – das Prioritätenproblem in Verbindung mit der Fremdbestimmtheit ist schuld.

Styropor in Kiel los werden

Durch einige neue Elektrogeräte und Möbel ist ziemlich viel Altpapier und Styropor zusammengekommen. Dieses wollten wir auch richtig entsorgen. Auf dem Wertstoffhof in der Daimlerstraßer hieß es dann aber: Pappe ginge, aber Styropor ginge nicht, da alle Container voll seien. Wir könnten aber direkt zu Remondis fahren und das Styropor dort los werden. Gesagt getan. Wieder in den BMW und ab nach Remondis.

Die Damen am Empfang waren sehr unfreundlich und teilten mir schroff mit, dass ich 7,50 Euro pro Kubikmeter zahlen solle. Mhm… Styropor ist Verpackungsmaterial und wird von den ABK kostenlos entgegengenommen (wenn dann die Container leer sind), da es sich um Müll handelt, der eigentlich in den gelben Sack gehört. Also sind wir wieder zurück zum Wertstoffhof und haben zwei Rollen gelbe Säcke mitgenommen, den ganzen Kram zerkleinert und auf die Säcke verteilt. Das wird nun über den normalen Hausmüll mitgenommen.

Wenn mir das eher bewusst gewesen wäre, dann hätte ich einige Nerven und einiges an Sprit gespart.

Kiel und seine Umzugsunternehmen

Eigentlich wollte ich diesen Monat noch umziehen, aber auf Grund der höchst eigenartigen Arbeitseinstellungen der Kieler Umzugsunternehmen, hat sich das Ganze verschoben.

Ausgangssituation

Meine Frau und ich möchten innerhalb Kiels aus einem Mehrfamilienhaus aus dem vierten Stock in ein anderes Mehrfamilienhaus in eine Wohnung im vierten Stock ziehen. Da mehrere Schallplatten und Bücher das Gros unserer Habe ausmachen, soll das Ganze über ein Umzugsunternehmen laufen.

Unternehmen 1

Am Telefon sagten der Herr, dass der Wunschtermin noch frei sei und ein Kollege am Freitag vorbei käme und sich den Haushalt man ansehe, um einen Kostenvoranschlag zu machen. Am Freitag warteten wir vergebens. Kein Mitarbeiter erschien und guckte sich unserer Wohnung an. Auf Nachfrage am Telefon, wo der Mitarbeiter denn sei, hieß es nur, dass schien wohl durcheinander gelaufen zu sein und am Wunschtermin sei eh alles voll!

Unternehmen 2

Der Umzugstermin bei diesem Unternehmen sollte einen Tag später sein, als gewünscht, aber für uns alles im grünen Bereich. Ein älteren Mann begutachtete die Wohnung und nahm mit geschultem Auge Maß: 38m³, die aus dem vierten in den vierten Stock transportiert werden müssen. Als er aber sah, dass wir unsere 54m²-Wohnung platzmäßig äußerst optimal genutzt haben, fing er schon an zu weinen. „Oh, meine armen Jungs…“. Erhm – sorry: Augen auf bei der Berufswahl! Als er dann noch den Dachboden sah, wurden seine Augen immer größer, aber er wollte uns am Montag ein Angebot zuschicken. Soweit kam es aber nicht. Abends klingelte das Telefon und der Mann sagte ab! Weil er das seinen Jungs nicht zutrauen könnte und man bei uns ja keinen Aufzug am Fenster anbringen könnte.

Unternehmen 3

Hier kam ein junger Mann zum vereinbarten Termin und schaute sich in der Wohnung und dem Dachboden um. Er kam zu dem Entschluss: 30 Kartons würden reichen. Ui – als ich mit meinem Kram von HH nach KI gezogen bin, hatte ich schon knapp 70 Kartons, ob der Junge sich da nicht leicht verschätzt. Im Flur stand er vor einem Sekretär und fragte, was das sei. Meine Frau antwortete ihm und er erwiderte, dass er so etwas nicht kenne, da er normalerweise auf dem Büro arbeitete. Oha! Das macht ja schon einen guten Eindruck, aber immerhin ist dieses Unternehmen noch immer einen Kostenvoranschlag schuldig. Aber ob der Junge auch weitergeleitet hat, dass hier mehrere tausend Schallplatten und Bücher auf seine Kollegen warten, dass wage ich zu bezweifeln.

Preise

Nachdem wir kein vernünftiges Angebot von den oben geschilderten Besichtigungen bekamen, hat sich meine Frau ans Telefon gesetzt und weitere acht Unternehmen zur Besichtigung eingeladen. Dieses Mal kamen alle und haben auch, soweit ich das überblicken konnte, Angebote abgeliefert. Wer davon ausgeht, dass man ein Angebot auch per E-Mail bekommen kann, um möglichst schnell die unterschiedlichen Preise zu vergleichen, der ist bei einigen Unternehmen schlecht bedient. Fax und der althergebrachte Brief sind das modernste Kommunikationsmittel der Wahl. Kaum zu glauben, aber wahr!

Namen der Unternehmen

Ich will hier kein Unternehmen in Misskredit bringen und daher bringe ich die Namen der Unternehmen nicht in Verbindung mit den obigen Erlebnissen.

Die Wahl unseres Unternehmens geht an eines im mittleren Preissegment. Immerhin gingen die Endpreise von unter tausend. bis über zweitausend Euro.