Zeichen und Wunder bei KDE

Vor knapp 4 Jahren habe ich begonnen, dieses Blog zu führen. Mein zweiter Eintrag1 machte auf eine fehlende Funktion in der Editor-Komponente von kate aufmerksam. So zeigte kate während des Schreibens keine Rechtschreibfehler an.

Vor einigen Tagen habe ich den zweiten Release Candidate von KDE 4.4 installiert und durch Zufall bin ich auf die funktionierende Rechtschreibungsüberprüfung gestoßen. Wow, das war ein bisschen wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag in einer Sekunde. Aber die Freude hielt nicht lange an, da mir gleichzeitig bewusst wurde, dass ich mit allen Examen durch bin und in naher Zukunft erst einmal keine weitere wissenschaftliche Arbeit verfassen muss und kile, das die kate-Bibliotheken nutzt, nun eher brach liegen wird.

KDE4.4 macht einen befriedigenden2 Eindruck. Es sieht schicker aus und hat einige nützliche Funktionen, wie das Gruppieren von Fenstern, aber leider scheinen die 3D-Effekte langsamer zu sein und der Aufbau der Fenster ist nicht ganz flüssig. Ich hoffe, dass sich das zur finalen Version noch ändern wird.

  1. Auch wenn dieser „Der erste Eintrag“ heißt, ist es der zweite. Ich weiß, das verwirrt, ist aber so. []
  2. Na super, jetzt schreibe ich schon in den Notenabstufungen… #fail []

Kripo macht mir keine Hoffnung

Während eines Telefonats mit meinem Sachbearbeiter bei der Kripo Kiel, ist mir mitgeteilt worden, dass ich mir nicht zu viel Hoffnung machen sollte, dass die bösen Buben, die meine Kontodaten missbraucht haben geschnappt werden. Diese sitzen meistens hinter Proxy-Servern und agieren aus Osteuropa oder England. Mhm… da bringt die Vorratsdatenspeicherung der Bundesregierung ja mal richtig was!

Diese Illusion, dass die Täter gefasst werden, hatte ich auch nie wirklich, aber dennoch habe ich mit der Anzeige reagiert und ich fühle mich besser damit.

Diese Art der Kriminalität soll, laut Angaben des netten Beamten, immer häufiger werden. Also mein Appell an Euch: Prüft Eure Kontobewegungen GENAU!

Homebanking unter GNU/Linux

Jede Bank bringt ihre eigene Benutzeroberfläche mit, über die man per Browser seine Geschäfte erledigen kann. Um als Kunde von verschiedenen Banken nicht die Übersicht zu verlieren, ist der Einsatz einer Homebanking-Software auf dem heimischen PC angebracht.

Software out-of-the-box

Ubuntu bringt auch Software von Haus aus mit, mit denen das Verwalten möglich ist – oder möglich sein soll. Da ich aber von Natur aus kein Buchhalter bin und vom Buchen und der Buchhaltung wenig bis gar keine Ahnung habe, habe ich Kmymoney2 und GNUCash zwar ausprobiert, aber richtig verstanden habe ich keines der beiden Programme. Sicherlich sind die Programme großartig, wenn man weiß, was man wie wo verbuchen muss.

Keep it simple

Ich für meinen Teil brauche aber nur eine Software, mit der ich meine Konten – ähnlich der Web-Oberflächen – verwalten kann. Auf der Suche danach bin ich über hibiscus gestolpert. Es handelt sich dabei um eine Java-Applikation, die als Plugin in jameica geladen wird. Was das genau bedeutet, das weiß ich auch nicht 😉 Fakt ist: In dem aktuellen nightly-builds funktioniert das Ganze auch mit meiner Bank, die sich augenscheinlich nicht an die HBCI-Standards hält. Das Programm ist einfach aufgebaut und erledigt genau das, was ich erwartet habe und die Installation ist dank einer guten Dokumentation recht einfach.

Stifthalter für Molskine oder andere Notizbücher

Seit einiger Zeit schleppe ich immer ein Notizbuch mit mir herum. Das hat mir sehr geholfen, die täglichen Herausforderungen zu meistern. Aber was nützt einem ein Notizbuch, wenn man keinen Stift zur Hand hat? Daher habe ich nach Stiftehaltern Ausschau gehalten.

Versuch eins

In der Mitte des Bildes ist Versuch eins – Marke: Eigenbau zu sehen. Mit Gaffer-Tape habe ich einen Schlauch gebastelt, in den von oben ein Stift geführt werden konnte. Die Konstruktion hat sehr gut gehalten, sieht aber eher bescheiden aus.

Versuch zwei

Ich habe mir den auf dem Bild ganz rechts sichtbaren Halter zugelegt und fand ihn am Anfang richtig gut. Nach einiger Zeit beginnt er aber den Rücken des Buches aufzureißen. Das sieht nicht nur unschön aus, man hat auch noch Angst über kurz oder lang sein Notizbuch zu zerlegen.1

Versuch drei

Im Moment bin ich bei einer Gummikonstruktion aus dem Hause Leuchtturm 1917. Diese klebt man mit einer Platikebene in das Buch und heraus ragt nur noch ein Gummi, in das ein Stift geführt werden kann. Das Gummi hält auch auch Bleistifte fest. Bisher habe ich nur einen Nachteil gefunden: Es verträgt sich nicht besonders mit den Stiften G2 von Pilot, da das Gummi die Gummierung des G2s nur mit Gewalt frei lässt. Da ich aber einen schönen LAMY geschenkt bekommen habe, hat sich das Problem erledigt 😉

Bezogen habe ich den Leuchtturm-Stifthalter von R.S.V.P. – das ging schnell und unkompliziert!

Und Ihr?

Wie transportiert Ihr Euren Stift am Notizbuch? Welche Varianten gibt es noch?

  1. Das Buch auf dem Bild ist noch ganz neu, daher ist ein Ausreißen noch nicht zu erkennen. []

Intelligente Lesezeichen für Bücher

Seit einiger Zeit nutze ich „BOOK DARTS“ als Lesezeichen und finde die Teile mehr als gut! Sie können sowohl als einziges Lesezeichen genutzt werden oder aber auch, um bestimmte Bereiche in einem (Fach-)Buch zu markieren und dann schnell wieder zu finden.

Die Darts bestehen aus Metall (Federbronce) und lassen sich auf eine Seite schieben, um eine exakte Stelle zu markieren. Man beklebt die Buchseiten nicht und man kann die Darts ohne Rückstände wieder entfernen.  Mir gefällt sehr gut, dass nichts mehr aus dem Buch heraus ragt, ich aber dennoch Seiten markiert habe. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich die Darts so oft ich möchte wiederverwenden kann  und so weniger Müll produziere.

In meinem kleinen Moleskine habe ich auch einen Dart. Dieser kennzeichnet die Stelle der ersten noch nicht erfüllten Aufgabe. Somit kann ich mit dem Bändchen schnell die Stelle finden, an der ich etwas notieren kann und mit dem Dart die Stelle, an der ich gucken muss, was alles noch erledigt werden muss.

Die Darts habe ich bei R.S.V.P. bestellt – das ging schnell und unproblematisch.