Kategorie: Bildung

  • Links zu Suchmaschinen und Bücherquellen

    In einem Modul von und mit Herrn Bucksch, sprachen wir über Medienkompetenzen und insbesondere über den Suchmaschinenmonopolisten Google.de. Zum Thema Suchmaschinen wurden einige Alternativen genannt, die ich hier nochmals aufzeigen möchte.

    Alternative Suchmaschinen

    Internetseiten zum Thema Bücher

    Außerdem sprachen wir über Bezugsquellen von Büchern. Neue, gebrauchte oder auch vergriffene Bücher sind für den angehenden Lehrer immer von Interesse.

    • www.abebooks.de – Neue Bücher, gebrauchte Bücher, antiquarische Bücher und vergriffene Bücher
    • Buchpreis24.de – Preisvergleich für neue und gebrauchte Bücher
    • ZVAB – Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher (antiquarische und vergriffene Bücher online bestellen)
    • findmybook.de – Neue und gebrauchte Bücher, Fachbücher suchen mit Preisvergleich
  • Warum ich Uri Geller nicht mag

    Ich selbst habe mich lange Jahre intensiv mit der Zauberkunst beschäftigt, so dass ich eine Darbietung eines Zauberers auf dem Jahrmarkt, im Fernseher oder in einer Show nicht mit dem Gedanken verlasse: „Mensch, wie macht der das bloß, hat der evtl. wirkliche magische Kräfte“, sondern mich eher darüber freue, dass der darbietende Künstler seine Tricks so gut beherrscht, dass ich, selbst wenn ich weiß wie die Tricks funktionieren, dennoch fasziniert von der Vorführung bin.

    Telekinese

    In diesem Artikel kann und werde ich nicht behaupten, dass es keine Telekinese gibt, dass es keine mystischen Kräfte gibt und auch nicht, dass alle unerklärlichen Erscheinungen die von den Menschen auf der ganzen Welt wahrgenommen werden, alle physikalisch zu erklären sind. Das Einzige was ich verurteile ist, dass in der heutigen Zeit ein Magier ((Hier gebraucht im Sinne von Illusionist und nicht in der Bedeutung des Schamanens.)) nicht mit dem Ziel auftreten sollte sein Publikum weismachen zu wollen, dass er wirkliche und tatsächliche übersinnliche Fähigkeiten hat.

    Uri Geller hat -meiner Überzeugung nach- keine solcher übernatürlichen Fähigkeiten, sondern ist ein Illusionist ((Nicht der Beste, aber sicherlich einer der dreistesten, da er seit Jahren Jahrzehnten mit den selben Tricks von Land zu Land und Show zu Show tingelt.)) wie jeder andere Magier auch. Es gibt nur einen Unterschied: Herr Geller gibt nicht mit einem Wort zu, dass er nur Tricks nutzt, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ganz im Gegenteil sogar, spricht man ihn darauf an, dass er nur mit Tricks arbeitet, streitet er das vehement ab und bestätigt immer, dass er echte übersinnliche Fähigkeiten hat, er also eine Art Übermensch ist. Auch wenn er das niemals wirklich und echt zugeben würde, hat er sich aber doch auf eine Art und Weise „verraten„.

    The next Uri Geller

    Die letzte Woche ausgestrahlte Sendung mit Uri Geller, ((Und diese Sendung, bzw. dieses Format wurde nicht nur in Deutschland ausgestrahlt, sondern in sehr vielen Ländern der zivilisierten und kaufkräftigen Welt uns teilweise mit Einschaltquoten um die 50 Prozent.)) trug ja den Titel: The next Uri Geller„, der nächste Uri Geller also. Da dort nur Illusionisten auftraten und keinem von den Künstlern auch nur im entferntesten eine mystische Kraft attestiert werden konnte, degradiert sich Herr Geller doch selbst nur zu einem Illusionisten. Nur kurze Zeit nach der Sendung wurden schon die ersten Tricks bekannt, derer sich die „nächsten Uris“ bedienten.

    Dumm ist er nicht

    Nach einigen Versuchen an Geld zu kommen, ((Soldat, Kosmetikhersteller, Modell)) hat sich Herr Geller einen wunderprächtigen Kunstgriff ((Im wahrsten Sinne des Wortes.)) ausgedacht um die Welt zu verzaubern. Mit billigen Taschenspielertricks trat er in den Medien als Übermensch auf. Alle die seine Tricks nicht durchschauten, glaubten ihm oder interessierten sich nicht für den Blödsinn. Diejenigen die wussten das er nur Tricks anwendet um seine Medienpräsenz zu stärken, konnten und durften die Öffentlichkeit nicht aufklären. Denn ein Zauberkünstler ist an einen Eid gebunden, welcher ihm verbietet Tricks zu verraten und Nichteingeweihten zu erzählen, wie bestimmte Illusionen funktionieren.

    Eine durchaus unangenehme Situation für jeden Illusionisten. Er weiß wie die Tricks gehen, darf und will es aber nicht verraten. Einige hielten sich aber nicht an diesen Kodex und entlarvten Geller schon in den 70igern. Einer dieser Magier ist James Randi, der Geller schon früh nicht nur kritisierte, sondern auch Vorträge über ihn hielt und bis heute hält. Wer sich ein paar Vorträge angucken will, der sollte mal auf youtube.com nach James Randi suchen.

    Dass Geller das Ganze auch ein paar Dollars einbrachte, zeigt sein momentaner Wohnort. Eine 23 Zimmer große Villa in England nennt er sein eigen. Ich vermute mal das die Energiekosten für das Anwesen in den letzten Jahren gestiegen sind, sodass Herr Geller mal wieder in die Öffentlichkeit musste, um ein paar Dollars zu verdienen. 😉

    Links

    Wer sich mal ein anderes Bild von Uri Geller machen will, der kann folgenden Links folgen:

    Schäden die entstehen

    Das was mich an der ganzen Sache wirklich stört ist, dass auf Grund der Künstler die behaupten sie hätten übermenschliche Kräfte, aber nur mit Tricks arbeiten, immer mehr Illusionisten ihr Schweigen brechen und solche Machenschaften aufdecken (müssen). Dem normalen Besucher wird so nach und nach der Spaß an Magie- und Zaubershows genommen, da er ja weiß wie die Tricks funktionieren und sich somit diesen „Hoku-Pokus“ nicht mehr ansehen muss.

    Schade eigentlich, aber so ist das nun mal: unter den A….löchern der Welt müssen immer alle anderen leiden.

  • Tatort – zu fiktiv um gut zu sein

    Ein Bauer ist dumm! Ein Friseur ist schwul! Eine Blondine ist nur im Bett gut! Männer wollen nur das Eine! Frauen gehören in die Küche und ins Bett! Katholische Pfarrer haben eine Vorliebe für kleine Jungen!

    Fiktionen aus der Welt der Realität

    Das ist der Stoff aus dem Geschichten sind. Vorurteile die in der Literatur, dem Fernsehen und dem Kino existieren und dort bestätigt oder widerlegt werden. Ganz besonders im Genre des Krimis, spielen Autoren mit den Bildern die wir im Kopf haben. Mal ist der Gärtner der Mörder, mal der Gutsherr aus den neuen Bundesländern, ((Wie lange kann man eigentlich etwas als neu bezeichnen?!)) mal wieder die eifersüchtige Ehefrau… aber der aufgeklärte Bürger sollte in der Lage sein zwischen einer Reportage und einem fiktiven Fernsehspiel zu unterscheiden. Nur aus diesem Grund verklagt der deutsche Hausfrauenbund nicht jedes Mal einen Fernsehsender, eine Produktionfirma oder einen Buchautor, wenn mit den Vorurteilen einer Hausfrau gespielt wird. Auch die Friseurinnung erhebt nicht jedes Mal Protest oder demonstriert auf den Straßen, wenn ein Friseur als schwul bezeichnet wird und aus niedrigen Beweggründen einen heterosexuellen Mann tötet.

    Andere Regeln bei Religionen

    Nach einem Tatort aus den letzten Wochen mit dem Titel „Wem Ehre gebührt“, fühlt sich eine muslimische Religionsgemeinschaft ungerecht behandelt und sie hat Strafanzeige wegen Volksverhetzung erstattet. Nunja, das Thema war nicht ohne: ein Vater hat seine Tochter geschwängert, ihre Schwester wurde vom Vater getötet, weil sie von der Vergewaltigung und der resultierenden Schwangerschaft wusste und drumherum ging es irgendwie noch um Raubkopien von Computerspielen. Das ist im Prinzip schon alles! Wenn da nicht der Umstand wäre, dass das ganze in einem alevitschen Umfeld statt fand.

    Mir persönlich war nicht bekannt, dass Inzest ein Vorurteil ist, welches die Aleviten augenscheinlich schon mehrere Jahre oder sogar Jahrhunderte verfolgt, aber nicht einmal nach diesem Tatort war mir dieses Vorurteil bekannt. Viel eher, war die Religion der Familie ein dramaturgisches Mittel, welches die fiktive Geschichte ausschmückte und Spannung erzeugte, da sich die schwangere Tochter von der Religion der Eltern, hier wohl insbesondere des Vaters, entfernte, um sich von der Familie abzugrenzen.

    Ich finde es Schade, dass nun von den Seiten der alevitischen Verbänden ((Sicherlich auch nicht alle!)) Demonstrationen gegen den NDR organisiert  und Anzeigen erstattet werden. Durch dieses Verhalten wird doch das Vorurteil, welches sicherlich bei vielen Zuschauern noch nicht bekannt war, manifestiert. Auch wenn man sich durch einen Fernsehfilm auf die Füße getreten fühlt oder seine Ehre bedroht fühlt, sollte man doch versuchen, soviel Sachverstand zu zeigen, dass man weiß, dass es sich dabei um einen fiktive Geschichte handelt und nicht zwangsläufig die Realität widerspiegelt.

    Wir Deutschen verklagen doch auch nicht jede Produktionsfirma in den USA, die mal wieder in einem nicht-historischen Film einen Deutschen als verkappten Nazi darstellt, denn auch das ist nichts anderes als ein Vorurteil, welches immer wieder fiktive Geschichten nährt.

    In einer Demokratie darf ich demonstrieren

    Natürlich hat in einer Demokratie jeder das Recht auf die Straße zu gehen und seine Meinung kund zu tun. Diese kann und will ich niemandem absprechen, sondern ganz im Gegenteil jeden auffordern exakt das zu tun. Dennoch sollte man sich aber doch überlegen, für was es Sinn macht auf die Straße zu gehen und mit welchen Forderungen mach sich doch eher lächerlich machen kann.

  • Rigerose Löschung der Kommentare

    Also ich bin ja nun wirklich ein netter und offenherziger Mensch, aber wenn man meine Gutmütigkeit mit Dummheit verwechselt, dann sollte man sich mal fragen welchen Grad die eigene Menschenkenntnis erreicht hat.

    Congstar will verkauft werden

    Ich habe mich hier im Blog ja schon über die Erscheinung der Telekom Tochter congstar in der Werbung und somit der Öffentlichkeit auseinandergesetzt. Da augenscheinlich nicht viele diese vermeindliche LSD-Romantik im Stil des gelben U-Boots verstanden haben und wohl noch weniger dieses verlockende Angebot wahrgenommen haben, entschlossen sich die Werbenden einen Gang runter zu schalten.

    Werbung auf nicht feine englische Art

    Nun gut, ganz von dem für viel Euros entwickelten hippen Gesicht wollte man sich nicht trennen und somit schwächt man das Ganze nur ab, so dass der Eindruck entsteht, der oben beschriebene Rausch klingt allmählich ab. Nun ist congstar wieder in aller Munde ((Ich werde hier nicht auf die entsprechenden Seiten verlinken, da ich es für jugendgefährdent halte, wenn Drogenkosum und die folgende Beeinträchtigung der Wahrnehmung bagatellisiert und sogar verherrlicht werden.)) und irgendwelche Schwachmaten findige Geschäftsleute Idioten Interessierte finden über Suchmaschinen meinen alten Blogeintrag und meinen nun, ihren Senf dazu geben zu müssen. Das ist ja nicht schlimm, kann man ja ruhig mal machen, alte Kammelle aufwärmen macht doch immer mal wieder Spaß, aber das Ganze als gewinnbringende Verlinkung auf seine eigene Seite zu veranstalten auf der dann auch noch congstar-Verträge abgeschlossen werden können, finde ich nicht nur frech, sondern in jeglicher Hinsicht grenzwertig!

    Solche Postings werden demnächst immer so editiert, dass die Links raus fliegen und das kommentarlos.

    Und täglich grüßt das Murmeltier

    Einen ähnlichen Fall hatte ich ja schon mal mit Peter von Quoka ((Guckstu hier: https://blog.spitau.de/2007/10/19/warum-ich-keine-katzen-mag/)) der wollte augenscheinlich auch ein paar Links mit einem Uraltvideo abzocken… Aber nicht mit mir 😉 Nachdem ich Peter sagte, dass er ((Und auch viele andere …)) gerne auf meinem Blog Werbung schalten könne, fragte er mich nach meiner E-Mail-Adresse.

    Medienkompetenz in Verlagshäusern

    Mhm, ich weiß nicht, wie ich das beurteilen soll. Ein Medien-Angestellter eines Verlagshauses will durch Kommentare in Blogs und den damit verbundenen Links Traffic erzeugen und/oder seinen Pagerank verbessern, hat aber so wenig Medienkompetenz, dass er nicht einmal selbstständig in der Lage ist Kontakt zu einem deutschen Blogbetreiber herzustellen, die ja bekanntlich verpflichtet sind, ein Impressum zu haben.

    Wer will, der fragt

    Also wer hier werben will kann das tun. Kontaktiert mich einfach und fragt freundlich nach. Dreiste Werbeversuche werden demnächst ins Datennirvana abgeschoben!

  • Ich werde Lehrer! Na dann, viel Spass…

    Im neuen Jahr beginnt für mich aller Wahrscheinlichkeit nach ((Ich habe meine Ernennenungurkunde noch nicht unterschrieben, daher will ich den Tag nicht vor dem Abend loben.)) mein Referendariat. Auf der einen Seite freue ich mich darauf, auf der anderen Seite stehe ich dem Ganzen sehr neutral gegenüber und auf der dritten Seite ((Keine Ahung, welches dreidimensionales Objekt genau drei Seiten hat, aber ich bilde ja nur ein sprachliches Konstrukt.)) stehe ich der Aufgabe mit sehr hohem Respekt gegenüber.

    Wenn ich dann aber bei meinem täglichen Rundgang durchs Netz so etwas:  ‚Das Wissen – oder werde du mal Lehrer!‚ lese, dann wird einem eher Angst und Bange.  Aber eigentlich auch wieder nicht, denn hat man etwas anderes erwartet? Eigentlich nicht. In allen Bereich des Lebens gibt es Gestalten, die meinen sie hätten „den Papst in der Tasche„, soll heißen: Sie wissen alles und haben die endgültige Wahrheit durchdrungen. In Wirklichkeit interessiert sie vielleicht nicht einmal die Problematik oder haben so viel empathisches Bewusstsein, wie ein Kieselstein, werden dann aber Empfehlungen aussprechen, die an anderer Stelle weitreichende Konsequenzen haben. Sicherlich gibt es für die wenigsten Probleme eine einzige objektive Wahrheit, aber eine situationsangepasste Lösung würde man sicherlich schneller, besser und qualitativ hochwertiger erreichen, wenn man die Leute fragen würde, die sich damit auskennen und Tag für Tag mit den Umständen arbeiten müssen und somit genau wissen, wo die Probleme liegen.

    Wie auch immer, der Text ist in jeglicher Hinsicht lesenswert und gibt mal das Bild einer Lehrerin  wieder, wie sie den Alltag und die problematische Bildungssituation wahrnimmt und beurteilt.