Musik mit Bällen

„Ich lasse mal ein paar Bälle und andere Gegenstände vor einer Mauer fallen, nehme das mit einer Kamera auf und schneide es so zusammen, dass ein Rhythmus  zustande kommt.“

Auch wenn ich nicht weiß, was ein Mensch eingenommen haben muss, um auf solche  Gedanken zu kommen, finde ich das Video toll. Man weiß erst nichts damit anzufangen, aber dann macht es doch Laune zuzuhören.

„Musik mit Bällen“ weiterlesen

Gelesen: Der Zeuge – Daniel Silva

Wieder einmal dem Vorschlag eines ehemaligen Kollegen folgend, habe ich auch dieses Mal ein Buch in Urlaub gelesen, welches in der Stadt spielt, in der der Urlaub stattfand. Da wir in Wien abgestiegen sind, schlug mir, das heißt meiner Frau, eine Fachkraft im Buchhandel das Buch Der Zeuge von Daniel Silva vor. Da für mich nur zählte, wo die Geschichte spielt, entsprach das Buch den Kriterien 😉

Es handelt sich um einen Thriller, der in Wien startet und dann in verschiedenen Städten weiter erzählt wird. Dieser Agenten-Thriller hat alles, was das Klischee eines Agentenbuches vorschreibt: eine Verschwörung um den Holocaust, eine verschiebbare Buchwand, mehrere Geheimdienste, Geheimidentitäten und eine Liebesbeziehung. Die recht spannende Geschichte liest sich gut, ist aber in vielen Fällen vorhersehbar. Zum großen Teil regt das Buch zum Weiterlesen an und man kann es nur schwerlich aus der Hand legen. Die oben genannten Klischees trüben das Leseerlebnis dann aber doch, weil es schon fast einer Persiflage nahe kommt.

Außerdem ist dem Autor ein großer Fauxpas passiert; vielleicht ist es aber auch eine weitere Verschwörungstheorie, die ich nicht verstanden habe 😉 Silva legt in seinem Buch Bergen-Belsen kurzum nach Polen. Ich hätte das auch fast geglaubt, denn ich bin ja bekennender Orientierungslegastheniker, aber ich bin  schon einige Male an der Autobahnabfahrt Bergen-Belsen vorbeigefahren und ich war noch nie in Polen – da kann also  etwas nicht stimmen.

Subjektive Meinung: 2-

Unterschied zwischen Diebstahl und Kopie

Mir ist der Unterschied schon lange bewusst, aber einige brauchen ja immer noch Zeit und Gelegenheit, bis sie den Begriffen die korrekte Sinnhaftigkeit entnehmen können. Für alle, die der englischen Sprache mächtig sind, hier ein kleines Video, das sie Begrifflichkeiten ein für alle Mal klar stellt.

Hoffentlich. 😀
„Unterschied zwischen Diebstahl und Kopie“ weiterlesen

Gesehen: Ip Man

Die DVD ist schon länger in Deutschland erhältlich, aber irgendwie habe ich das nicht ganz mitbekommen. Daher habe ich sie erst vor ein paar Tagen bestellt und voller Vorfreude die silberne Scheibe in den DVD-Player geschoben. Ich wurde nicht enttäuscht.

Ip Man ist ein Kung-Fu-Meister in den 1930er Jahren. Keiner beherrscht eine Kampfkunst so gut wie er. Er ist ein ruhiger, wohlhabender Familienvater, der einen hoch ausgeglichenen Eindruck macht. Als die Japaner China besetzen ändert sich das. Ip Man muss mit seiner Familie in armen Verhältnissen leben, sogar arbeiten gehen und gerät dort mit den japanischen Besatzern aneinander.

Die Geschichte ist nicht weltbewegend, aber sie ist sehr schön dargestellt. Die Bilder sind episch und detailgetreu eingefangen. Die Kampfszenen sind, von Samo Hung choreografiert, großartig inszeniert und zeigen Wing Chun in Reinform.

Natürlich sind die Kämpfe alles andere als realistisch, aber es handelt sich ja auch um einen Spielfilm und nicht um eine Schulungs-DVD. Einige Szenen sind recht brutal, so dass die FSK-Freigabe ab 18 Jahren in meinen Augen brechtigt ist.

Rundrum ein Wushu-Epos der Neuzeit, welches seines Gleichen sucht. Ich freue mich schon jetzt auf Ip Man 2.

Subjektive Meinung: 1

„Gesehen: Ip Man“ weiterlesen

Jetzt auch für mobile Geräte

Auf anraten von Paws aus den Kommentaren zu diesem Beitrag: „Neues Layout bei herrspitau.de“ habe ich das wptouch -Plugin installiert. Nun erscheint meine Seite auch auf mobilen Geräten in einem angenehmen Licht. Ich weiß nicht, ob ich dadurch mehr Leser bekomme, aber die, die bereits hier sind, können auch unterwegs an meinen Hirngespinsten partizipieren.

Das ist doch gut, oder?