Wer kennt das Problem nicht, man will auch seinem Rechner mal eben nur ein Bild angucken und klickt auf das jpg und es startet gwenview, also es macht sich langsam aber sicher fertig für die Arbeit – es glüht gewisser Maßen vor. Natürlich ist gwenview ein hervorragendes Werkzeug, aber um sich „nur mal eben“ ein Bild anzugucken, startet es einfach zu langsam. Aber bisher gab es keine wirkliche Alternative.
Licht am Ende des Desktops
Vor einigen Tagen lief mir das Tool gpicview über den Weg. Es definiert sich selbst als:
A Simple and Fast Image Viewer for X
Also als „schneller und einfacher Bildbetrachter für X“ und exakt diese Definition trifft auch zu. Das kleine Werkzeug braucht nur wenige aufgelöste Abhängigkeiten, um auf einem gängigen System zu laufen. ((Es benötigt nach eigenen Angaben nur die GTK+ Bibliothek.)) Ubuntu-User brauchen sich aber nicht um eine Kompilierung kümmern, denn der Entwickler stellt selbst debs zur Verfügung, welches sehr einfach über ein
sudo dpkg -i <paketname>
installiert werden kann. ((Natürlich sollte man immer vorsichtig sein, welche Pakete man aus welchen Quellen bei sich auf dem Computer installiert.))
Einfachheit die überzeugt
Die Einfachheit des Programms ist wirklich auf die minimalsten Fähigkeiten beschränkt. Man kann vergrößern, verkleinern, drehen, den Vollbildmodus nutzen, durch das Verzeichnis blättern und die Bilder alphabetisch durchgehen. Es startet sehr schnell und ist mittlerweile mein Standardprogramm zum öffnen von Bildern.
Irgendwas ist ja immer
Mir persönlich fehlt noch die Funktion, dass man ein geöffnetes Bild an ein anderes Programm weiterleiten kann, um es dort zum Beispiel weiter zu bearbeiten. Aber ich bin mir sicher, dass ein solches Feature sicherlich noch kommen wird. Ein Blick ist das Programm auf jeden Fall wert.
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