Schlagwort: Schule

  • Dropbox – Neue Oberfläche

    Was sehen meine in die Jahre gekommenen Augen heute morgen? Dropbox hat eine neue Oberfläche geschenkt bekommen. Aber es ist nicht nur die Oberfläche, die sich verändert hat, es sind auch einige Funkionen hinzugekommen.

    • Man kann nun mehrere Dateien und Ordner wählen und eine gemeinsame Operation durchführen.
    • Dadurch kann man schnell zip-Dateien erstellen, die man dann sharen kann.
    • Hoch interessant ist die recht schnelle Suchfunktion, mit der man seine Dateien durchsuchen kann. (Aber leider durchsucht die Suche „nur“ nach Dateinamen und nicht innerhalb der Dateien.)
    • Es gibt nun Tastaturbefehle, sog. Shortcuts, , mit denen man durch die Oberfläche sausen kann. (Diese müssen aber eingeschaltet in „Account Settings“ werden.)

    Wahrscheinlich ist den meisten die Weboberfläche von Dropbox egal, da man nur auf dem lokalen Rechner damit arbeitet. Ich hingegen brauche die Oberfläche in der Schule, damit ich an meine Daten herankommen kann und bin von dem Angebot angenehm überrascht. Die Änderungen sind gerade so, dass man sich immer noch schnell zurecht findet, aber dennoch spürbare Verbesserungen erlebt.

    Zum Schluss noch ein Tipp an alle Nutzer von dropbox: Auch wenn Ihr die Weboberfläche sonst nie nutzt, logt Euch mal ein und schaut Euch den GettingStarted-Reiter an, denn dann gibt es eine Überraschung 😉

    P.S.: Schade das die Oberfläche noch nicht in mehreren Sprachen verfügbar ist. Aber das kommt sicherlich auch bald.

  • Letzter Schultag

    Heute ist mein letzter offizieller Schultag. Eigentlich bin ich freitags ja nicht in der Schule, da ich meistens Module (Seminare) habe. Da die AVJ-Klassen heute aber entlassen werden und das AVJ, welches ich in Deutsch und Schriftverkehr unterrichtete, uns Lehrkräfte zum Abschlussessen einlädt, bin ich natürlich in der Schule.

    Ferien

    Nächste Woche werde ich meine zweite Hausarbeit abgeben. Auch diese hat mich wieder einiges an Schweiß gekostet. Sobald diese abgegeben ist, werde ich ersteinmal ein bis zwei Tage nichts machen 😉 ((Ich weiß, dass ich mir das jetzt vornehme und dann doch wieder am Schreibtisch und nicht in der Sonne landen werde.))

    Die Evaluation im Blog

    Die Evaluation meines Unterrichts hier im Blog verlief schleppend. Zuerst hatte ich wohl ein Plugin an, welches das Schreiben von Kommentaren nicht zulässt, wenn der Nutzer hinter einem Proxie sitzt. Ich weiss nicht, welchen Vorteil das hat, aber der Nachteil liegt doch auf der Hand. Viele Schulen und auch Unternehmen nutzen Proxies. All die Nutzer, die dahinter sitzten, dürfen dann keine Kommentare ablassen. *würg*

    Als ich alle Spam-Maßnahmen deaktiviert hatte, konnten die Schülerinnen ihr Kommentare nicht alle versenden, da WordPress der Meinung war, dass ein Nutzer zu viele Kommentare hinterlassen würde. Wahrscheinlich sah WordPress den Proxie als einen Nutzer an und verweigerte so die Aufnahme der Kommentare. Die Schülerinnen sprachen sich dann aber ab, so dass in regelmäßigen Abständen immer eine Schülerin einen Kommentar hinterließ und WordPress sich durch die Wartezeit einverstanden erklärte. Das war ein bisschen nervig, aber es hat ja letztendlich funktioniert.

    Der Brief an den Lehrer

    Diese Art der Rückmeldung habe ich dieses Jahr in allen Klassen gemacht. In den meisten aber auf analogem Wege. Hier sollte ein Brief an mich verfasst werden. Dieser konnte anonym geschrieben werden und Gedanken, Wünsche, Kritik und Lob enthalten. Die Rückmeldungen waren sehr gut und auf den Punkt gebracht. Häufig in einem sehr direkten Ton, aber das mag ich ja – da weiß man, woran man ist.

  • Hausarbeit – sie nähert sich dem Ende

    Meine Pflichtseitenzahl habe ich nun voll ((Über die Tatsache, dass die Stylesheet-Vorgaben keine Ränder definieren, sind die Pflichtseiten auch sehr anpassbar.)) und die Arbeit liegt bei der ersten Ausbildungslehrkraft zum Korrektur lesen. Mal sehen, wie viele Hauer ich dieses Mal reingehauen habe. Wenn jemand wissen will, was ich für ein Gefühl habe, dann gibt’s meinen Standardspruch: „Ich gebe mein Bestes – benoten tun die Anderen.

    Die letzten Tage vor den Ferien, sind sehr stark von gemeinsamen Frühstücksorgien geplagt, da ja im Prinzip jeden Tag eine Berufsschulklasse den letzten Tag hat. Ich glaube, nach dieser W0che werde ich mal wieder 10 Kilogramm zugenommen haben. 🙂 Mal sehen, vielleicht schaffe ich es in den Ferien ja mal, den Jog-Map-Zähler zu erhöhen 😉

  • Und manchmal nervt es doch…

    Um es gleich zu Beginn dieses Beitrages festzustellen:

    Ich meckere nicht, ich stelle nur fest. Ich habe mir den Job selbst ausgesucht. Ich gehe den Weg gerne. Die Arbeit macht mir Spaß. Es nervt aber manchmal doch!

    Ich sitze gerade an meiner zweiten Hausarbeit für das zweite Staatsexamen. Die erste ist „sehr gut“ geworden und erhöht somit den Leistungsdruck um so mehr. Es sind noch drei Wochen bis zur Abgabe und ich habe noch zwei Wochen reguläre Schulzeit. Die Arbeit soll in diesen zwei Wochen fertig werden, damit ich noch eine Woche habe, das Ganze Korrektur lesen zu lassen und u. U. zu korrigieren.

    Damit dieses Ziel auch erreicht werden kann muss ich malochen. Ordentlich, diszipliniert und stetig an der Arbeit schreiben.

    Die Hochzeit

    Letztes Wochenende hat ein guter Freund von mir geheiratet. Ich kenne ihn schon seit Jahren und obwohl unsere Beziehung anfangs nicht so gut war, entwickelte sich eine gute Freundschaft. Seine Frau kenne ich auch schon sehr lange – nicht so gut wie ihn, aber immerhin. Dieses Pärchen ist so ein Pärchen, wo man ein gutes Gefühl hat. Die Beiden gehören einfach zusammen, da lässt sich nichts dran rütteln. Also freut man sich, wenn sich so ein Paar trauen lassen möchte. Gut, die standesamtliche Trauung war in der Woche, da hätte ich gar nicht hingekonnt, aber die kirchliche fand am Samstag statt, so dass man auch aus Kiel mal locker nach OWL fahren könnte. Meine Freundin tat das auch. (Sie kennt die Beiden auch gut.) Ich blieb aber in Kiel, um an meiner Hausarbeit zu schreiben. 🙁

    Drei Tage lang bin ich nicht rausgegangen, sondern saß am Schreibtisch, schrieb, analysierte,  formulierte und aß Tiefkühlpizza aus dem Lidl, während besagtes Pärchen in den Hafen der Ehe einfuhr.

    Glücklicherweise sind beide vom gleichen Berufsstand und reagierten auf die Botschaft, die ich per Telefon überbrachte, sehr angemessen. Das gab mir nicht noch ein schlechteres Gewissen, als ich es eh schon hatte.

    In solchen Momenten nervt das Referendariat ungemein, da mein Beruf mein Privatleben (das was davon übrig ist) auffrisst. Das Schlimme ist ja, dass es gar nicht der Beruf ist, sondern die Ausbildung dazu.

    Ich habe Abitur, eine Lehre gemacht, studiert, nebenbei in einem Verlag gearbeitet, war ein Jahr selbstständiger Medienberater und ich muss sagen, dass ich in keiner Zeit so viel gearbeitet habe, wie ich es im Moment mache. Ich kann mir nicht denken, für was dieser übertriebene Stressfaktor gut sein soll. Will da jemand die Spreu vom Weizen trennen? Dann macht das vorher in der Uni!

    Das musste ich einfach mal loswerden, aber:

    Ich meckere nicht, ich stelle nur fest. Ich habe mir den Job selbst ausgesucht. Ich gehe den Weg gerne. Die Arbeit macht mir Spaß. Es nervt aber manchmal doch!

  • Hausarbeit in Körperpflege

    Ich schreibe gerade an meiner zweiten Hausarbeit zum zweiten Staatsexamen ((Jaha – in Schleswig-Holstein schreiben wir zwei… Beide über 15 Seiten.)) in der Fachrichtung Körperpflege. Der Titel lautet: „Selbstverantwortliche Planung und Durchführung einer Schulung zu einer Lernsituation zum Themenbereich Rasur und Bartformung„. Oha! Das ist mal wieder ein Titel 😉 Aber er trifft ziemlich genau das, was ich vorhabe.

    Der Unterricht geht von einer Lernsituation im Lernfeldunterricht aus: Der Chef eines Salons will im Zuge der wirtschaftlichen Lage sein Angebot erweitern. Die Mitarbeiterinnen (hier Schülerinnen) sollen eine Schulung zum Thema Rasur und Bartformung vorbereiten und die anderen Kolleginnen schulen.

    Am Ende der Einheit führen die Schülerinnen des ersten Lehrjahres diese Schulung wirklich durch. Da ich es aber nicht für sinnvoll hielt, dass sie sich gegenseitig schulen – denn sie haben ja alle eine Schulung mit den gleichen Inhalten vorbereitet – wird sie im zweiten Lehrjahr stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler im zweiten Lehrjahr haben diesen Themenbereich nicht in der Schule bearbeitet und werden es auch nicht. Für diese gilt noch der alte Rahmenlehrplan, der das Themengebiet nicht vorsieht.

    Das war auch Ansporn für die Schülerinnen der Unterstufe, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Den Schülerinnen und Schülern „über ihnen“ etwas beizubringen, was diese noch nicht kennen, manifestiert die Verantwortung für die Erarbeitung der Schulung.

    Den komplexen Themenbereich der Rasur und Bartumformung erarbeiten sich die Schülerinnen in einem Gruppenpuzzle. Dieses ist über mehrere Sitzungen angelegt und wird von mir begleitet. Da es eine der ersten Arbeiten der Klasse in einem offenen/offeneren Unterricht ist, interveniere ich als Lehrkraft an bestimmten Stellen immer wieder und versuche so, die Selbstverantwortung zu fördern.

    Mal gucken, was bei der Einheit rauskommt.