Schlagwort: Schule

  • Selbstmanagement und ich…

    Seit einiger Zeit bin ich dabei, für diesen Blog eine Reihe zum Selbstmanagement vorzubereiten. Dabei wird es nicht darum gehen, dass ich den heiligen Gral vorstelle und darstelle, wie man sich selbst und seine Zeit managen muss. Es geht vielmehr darum, wie ich den schulischen Alltag manage, welche Systeme ich nutze und welche Tools mir dabei helfen. Gerade in der Zeit, in der ich das Ganze vorbereite, kommt heute die Ausbildungskoordinatorin auf mich zu und fragt mich, ob ich nicht einen Vortrag zum Selbstmanagement für die Referendare machen möchte, denn diese hätten sie darauf angesprochen.

    Wow – cool! Diese Einladung nehme ich natürlich sehr gerne an!

  • Konferenzen in nur 22 Minuten

    In Schule gibt es ja allerhand Konferenzen, Fachgruppsitzungen, Abteilungsmeetings und einen Haufen andere Besprechungen. Leider mache ich immer wieder die Erfahrung, dass diese Besprechungen eher ungünstig bis gar nicht vorbereitet sind und dadurch unheimlich viel Zeit verloren geht.

    Eine Klasse Methode um Meeting wirklich produktiv zu gestalten, habe ich in einem Video entdeckt. Dieses Video geht nur 5 (in Worten: fünf) Minuten und zeigt eindrucksvoll, wie man Besprechungen in nur 22 Minuten abhalten kann. Ob das wirklich funktioniert, dass weiß ich nicht, denn dazu müssten ja einige Rahmenbedingungen geschaffen werden, die dann doch eher unwahrscheinlich erscheinen.

    Kolleginnen und Kollegen müssten alle regelmäßig ihre dienstliche E-Mail-Adresse abrufen, relevante Nachrichten lesen und pünktlich zu den Besprechungen erscheinen. Aber das weiß ich aus eigener Erfahrung, dass das nicht immer geht, wenn Schülerinnen und Schüler etwas von einem wollen oder es Probleme gibt. Dennoch sollte man mit der Besprechung anfangen, wenn die Zeit erreicht ist und nicht erst, wenn alle da sind.

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  • Andere Länder – andere Sitten

    Mir wurde da aus familiärer Quelle ein Video zugespielt: Diese Art der Pädagogik sollte ich doch auch mal in der Schule ausprobieren.

    Ehrlich? Da hätte ich mal Lust zu – also nicht so wie Ihr denkt, sondern mit einem eingeweihten Schüler, der mit mir das Ganze spielt, um die Reaktion der anderen Schülerinnen und Schüler zu sehen.

    Das Video zeigt nämlich nicht nur ein Verhalten der Lehrerin, was nicht geduldet werden kann, sondern auch die Schülerinnen und Schüler legen ein Handeln an den Tag, welches von einer Zivilcourage weit entfernt ist.

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  • Forderungen an Lehrer!

    Ein AudioBoo eines Schülers lässt sich auf dem Weg zur Schule über die Medienkompetenz von Lehrerinnen und Lehrern aus. Er bringt Beispiele aus seinem schulischen Leben und fordert von den Kollegen mehr Medienkompetenz. Er bezieht sich da ganz stark auf Basiskompetenzen. ((Anschließen eines Beamers, Scrollen im Webbrowser etc.))

    Weiterhin spricht er über die „neumodischen“ elektronischen Tafeln, deren Einsatz nicht immer sinnvoll ist 😉

    Grundsätzlich unterstreicht der Beitrag meine These: „Nicht alles was technisch machbar ist, ist sinnvoll.

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  • Gelesen: Lernen und Gehirn – Ralf Caspary

    [aartikel]3451057638:left[/aartikel] Ein kleines Taschenbuch, was es in sich hat. Es beinhaltet zehn Aufsätze von Neurowissenschaftlern, die ihr Fachgebiet in die Schule bringen wollen.

    Ein einfaches Prinzip

    Der Ansatz ist eigentlich einfach. Wenn ein Mechaniker nicht weiß, wie ein Motor funktioniert, dann wird er auch nicht in der Lage sein, ein KFZ zu reparieren oder aufzubessern. Wenn man dieses Beispiel in die Schule transferiert, dann sollte ein Lehrer wissen, wie das Gehirn funktioniert, damit die SuS etwas lernen, weiß er dieses nicht, dann kann er den Unterricht auch nicht effizient vorbereiten.

    Nun ist es aber bei einem Motor einfacher, diesen zu verstehen. Im Zweifel kann ich diesen zerlegen, wieder zusammensetzen und versuchen, ihn dadurch zu verstehen. Beim Gehirn wird das schon wieder schwieriger. Man kann es zwar nach dem Tode anschneiden, aber lernen tut man dabei über die Funktionsweise nicht allzu viel.

    Ob das alles so stimmt…

    Auch wenn sich viele Neurowissenschaftler mittlerweile einig sind, wie das Gehirn lernt, bleibt ein bitterer Beigeschmack. Denn es handelt sich bei den Theorien um Modelle. Diese können zwar durch moderne Messtechniken unterstützt werden, aber sicher kann man sich nie sein.

    Was hat das Buch gebracht

    Dennoch hat das Buch viele Denkanstöße geliefert, die es sich lohnt zu verfolgen. Natürlich sind keine Rezepte enthalten, nach denen man den Unterricht abhalten muss und dann klappt alles. Denken und umsetzen muss man schon selbst. 🙂

    Auch wenn unser „Motor“ nicht gänzlich entschlüsselt ist, hilft es ungemein, sich die Theorien über die Funktionsweise anzueignen, um sich selbst ein Bild zu machen und die Theorien in der Praxis bestätigt zu sehen … oder eben nicht.

    Subjektive Note: 2+