Kategorie: Hard- und Software

  • Wer jemanden sucht, fragt Spock.com

    Suchmaschinen im Netz suchen zwar fleißig wenn man einen Suchbegriff eingibt, aber sie finden nicht immer, dass was man sucht. (Es heißt ja auch Such-Maschine und nicht Find-Maschine.) Gerade wenn man Personen finden möchte, sind die Ergebnisse in vielen Fällen doch recht mau. Abhilfe sorgt da der neue Dienst spock.com, von dessen Existenz ich bei blogschrott.de erfahren habe.

    Daten sammeln

    Laut Yannick kommen die Daten „(…) von Plattformen wie Flickr, Facebook&Co (…)“ ((Memo an Selbst: Unbedingt flickr-account endgültig löschen.)) und werden dann bei spock.com zu einem Profil zusammengefasst. Das Ganze sei ja nicht so schlimm, da ja jeder „der im Internet seine Daten hinterlässt weiß, dass man ihn dadurch finden und identifizieren kann.“ Oberflächlich betrachtet mag das so sein, aber ich glaube das noch lange nicht jeder der sich im Internet aufhält, sich über die anfallenden Spuren im Klaren ist. Nicht jeder ist so stark durch das Internet sozialisiert worden wie die jungen Leute von heute und nicht jeder setzt sich dann auch noch Kritisch mit der Materie auseinander.

    Die Geister die wir riefen

    Durch das sogenannte Web2.0 etablierten sich natürlich viele Funktionen, die man heute nicht mehr missen möchte und die auch das Suchen und Finden im Netz vereinfachen, aber genau durch diese Attribute können nun Eigenschaften eines Menschen (also auch von einem Selbst) genau zugeordnet werden. Ein Zukunftsszenario aus diesem Blickwinkel schreibt SuzERic in seinem Blog. Vielleicht ein bisschen überspitzt, aber dennoch macht es die Auswirkungen klar, die solche Vernetzungen haben können. Schön ist das Bild nicht… Auf der einen Seite versuchen wir den Überwachungsstaat zu verhindern, aber auf der anderen Seiten schaffen wir die besten Voraussetzungen, um einen solchen zu schaffen. Da stellt sich die Frage, ob es besser ist, dass Konzerne den gläsernen Verbraucher erschaffen oder der gläserne Bürger vom Staat produziert wird. Die Wahl zwischen Pest und Cholera.

  • Neuer Podcast mit Patrick Bach (hitverdächtig)

    Durch meine Streifzüge im Internet finde ich immer wieder mögliche und unmögliche Seiten und Projekte. Was ich hier gefunden habe, finde ich persönlich nicht nur hochinteressant, sondern einfach nur Klasse.

    Jeder kann podcasten

    Das Erstellen von Podcasts und Blogs ist schon so einfach geworden, dass eigentlich jeder auf seine 15 Minuten Ruhm kommen kann. Aber auch für Persönlichkeiten, die diese Zeit schon überschritten haben, kann ein Podcast interessant sein. In diesem Fall ist die Rede von Patrick Bach. Dieser hat sich mit tatkräftiger Hilfe von Herr Ludolph und Robin dazu entschlossen, einen Podcast zu führen. Unter der URL www.podsbach.de, ob mit www oder ohne ist total egal, ((Ist ein Insider, also den Podcast lauschen und Bescheid wissen 😉 )) wollen die drei nun in unregelmäßigen Abständen einen Podcast zur Verfügung stellen. Die Themen stehen noch nicht fest, aber ich denke, dass sich dieses auch entwickeln sollte und nicht von vornherein feststehen muss.

    Ein Geheimnis

    Der erste Podcast selbst hat keine eindeutige Überschrift (Die Dummschwätzer), dennoch werden interessante Themen angesprochen. Zum Beispiel wie Patrick zum Film, bzw. zur Schauspielerei gekommen ist oder was eigentlich ein Swissmemory ist… Eine Frage wird nicht erklärt. Warum Herr Ludolph nicht beim Vornamen genannt wird. Als Hörer könnte man davon ausgehen, dass der Altersunterschied vielleicht recht hoch ist, aber die Bilder auf www.podsbach.de bestätigen diese Theorie nicht.

    Meine Theorie zu diesem Mysterium ist, dass Herr Ludpoph ein Namens-Vetter von Patrick ist und es im Podcast ziemlich durcheinander gewesen wäre, wenn zwei Patricks auftauchen. Da aber keiner der beiden auf einen lustigen Spitznamen ((Patta, Pätti, Tricki, Patze, Trickse, Pat, Trick etc.)) Lust hatte, einigte man sich auf Herr Ludolph. Wie gesagt, dass ist nur meine Theorie. Aber vielleicht gibt es im nächsten Podcast eine Aufklärung des Ganzen.

    In der Zukunft

    Ich für meinen Teil werde den Podcast im Auge Ohr behalten und auch die nächsten Episoden verfolgen, da geplant ist, vielleicht auch mal Fabian Harloff einzuladen.

    Mal sehen, vielleicht laden sie auch auch mal einen Barmbeker-Jungen ein, der in seinem Blog über sie berichtet 😀 Wer weiß…

  • Ist Linux schwieriger zu bedienen als Windows?

    In vielerlei Hinsicht hat der Otto-Normal-Verbraucher immer noch „Angst“ davor, sich von Windows zu verabschieden und GNU/Linux zu nutzen. Auch wenn die „Fach„-Presse hier und da schon eine CD mit ins Heft legt, die Anreize gibt mal ein anderes OS zu versuchen, ist die Akzeptanz doch eher gering.

    Der Auslöser

    Gestern hatte ich im IRC eine sehr nette Unterhaltung mit einem Bekannten aus dem Netz darüber, ob Linux schwerer zu bedienen ist als Windows oder nicht. Während ich meine Argumentation in Hinblick auf den Otto-Normal-Verbraucher stütze, argumentierte mein Gegenüber mit den Nachteilen beim konvertieren von mp3s zu flv für eine selbst programmierte Webanwendung. Somit war eigentlich von Anfang an klar, dass man auf keinen gemeinsamen Nenner kommen kann. Aber wie verhält sich das Ganze nun für den privaten Anwender, der seine Mails lesen, im Netz surfen und hier und da mal einen Brief an seine Versicherung schreiben will?

    Installieren wir doch mal

    Die Installation eines Betriebssystems ist so oder so eine Sache die der Otto-Normal-Verbraucher nicht unbedingt alleine durchführen sollte. Wenn es aber dennoch so kommen sollte, liegen moderne Linux-Distributionen in der Bedienbarkeit sicherlich nicht hinter Windows. Da ich die Installationsroutine von Vista nicht kenne, kann ich mir kein Urteil erlauben und will hier auch nicht spekulieren. Was aber festgehalten werden kann ist, dass man nach der Installation eines GNU/Linux-System umgehend mit den wichtigsten Arbeiten beginnen kann, da (wenn alles glatt geht, aber dazu später mehr) alle Treiber konfiguriert und eine Menge Programme schon installiert sind. Bei Windows beginnt hier erst das CD-Wechseln und das wilde „OK„-Geklicke.

    Vorteil für den Anwender

    Ein Vorteil für den Anwender ist in jedem Fall, dass neue Hardware in den aller meisten Fällen Treiber mitliefert die unter den meisten Betriebssystemen von Microsoft funktionieren. Bei GNU/Linux kann es passieren, dass die neuste Hardware nicht immer richtig funktioniert, da es (noch) keine Treiber für die Geräte gibt. Leider wird dieser Vorteil immer wieder von Linux-Gegnern dazu genommen, um die Nachteile von Linux deutlich zu machen. Hier wird aber der Bock zum Gärtner gemacht. Denn das Problem liegt nicht bei Linux, sondern bei den Herstellern und deren Grals-Mentalität, die um keinen Preis Schnittstellen auflegen wollen und es somit nicht möglich ist in angemessener Zeit und mit angemessenem Aufwand Treiber für diese Hardware zu erstellen.

    Ebenso verhält es sich natürlich auch mit den oben bereits erwähnten Codecs zur Audiobearbeitung. Da viele der verbreiteten Video- und Audioformate keiner freinen/offenen Lizenz unterliegen, ist es für die Distributoren von GNU/Linux immer schwierig, diese bei der Erstinstallation mitzuliefern. Bis heute bewegt sich der Anwender von GNU/Linux in einer sehr sehr grauen Zone, wenn er auf seinem Computer unter GNU/Linux DVDs gucken möchte.

    Der schwarze Peter sollte in diesen Fällen also ganz klar nicht bei GNU/Linux gesucht werden, sondern bei den Herstellern und Programmierern. Dieser Fakt wir in meinen Augen viel zu wenig kommuniziert und selbst unter linuxaffinen Gesprächspartnern wird er immer als Manko von Linux bezeichnet. Mir ist natürlich klar, dass in der Praxis diese Thematik Linux komplizierter erscheinen lässt, aber dennoch muss darauf geachtet werden, dass hier die Tatsachen nicht verdreht werden.

    Linux ist komlizierter

    Selbst wenn sich ein langjähriger Windowsnutzer dann doch mal Linux anguckt, wird er sicherlich sagen, dass es alles irgendwie komplizierter ist. Und nun ist die Frage, ob das stimmt oder nicht. Da ich leider keine empirischen Studien nennen kann oder gemacht habe, bleibt mir nicht mehr als eine These aufzustellen. Ich glaube, dass eine modere GNU/Linux-Distribution nicht schwieriger zu nutzen ist, als ein Windows, aber der Benutzer ist die Logik Anwendung von Windows gewohnt. Auch wenn es sich nun für computeraffine Menschen komisch anhört, aber für viele Windowsnutzer ist ein Ordner gelb. Sollten nun die Ordner plötzlich blau sein, dann kann das für den einen oder die andere schon ein Problem darstellen. Auch wenn dieses Beispiel ein sehr extremes ist, macht es deutlich, dass die Benutzer so stark von Microsoft sozialisiert wurden, dass sie die Gegebenheiten die ihnen vorgegaukelt wurden so adaptiert haben, dass sie sie für die einzig wahre Realität halten und diese auch bei anderen Betriebssystemen vermuten.

    Das Problem bei Umsteigern ist in vielen Fällen, dass sie eigentlich nicht umsteigen wollen. Sie erwarten, dass unter Linux alles genauso ist, wie unter Windows. Das wäre, als wenn man von einem alten 2CV (eine Ente) zu einem BMW M5 umsteigt und dort auch Klappfenster erwartet. Ich gebe zu, das Beispiel hinkt ein wenig, aber es macht deutlich, dass wenn man von dem einem Objekt zu einem anderen wechselt, dass man sich auf Neuerungen und andere Rahmenbedingungen einstellen muss. Aber genau hier ist das Problem, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, welches seine alten Gewohnheiten ungern über Bord wirft. Daher auch so viele deutsche Speiselokale auf Mallorca. 😉

    Wie auch immer, ich glaube nicht das Linux schwieriger zu bedienen ist als Windows. Ich behaupte sogar das Gegenteil. Softwareinstallation ist im Grunde sehr einfach, Sicherheitsupdates werden quasi automatisch eingespielt (aber hier ALLE installierten Programme betreffend und nicht nur den Betriebssystemkern), ein KLICK reicht um ein Programm zu starten und die Benutzer können direkt mit den Entwicklern in Kontakt treten und Änderungswünsche und Verbesserungen fordern.

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil

    Doch eines sollte man lernen, wenn beginnt mit Linux zu arbeiten: Das kognitive Lesen von Fehlermeldungen. Die Unart bei aufpoppenden Fenstern einfach auf Okay zu klicken, gehört auch zum Windows-Soizialisierungs-Prozess, der bei einem ernstzunehmenden Betriebssystem zu fatalen Folgen führen kann.

    In diesem Sinne, möchte ich jeden ermutigen, mal den Schritt zu wagen – aber ihn auch zu wollen, denn ohne Willen und ohne das Einlassen auf etwas neues, wird dieser Schritt nicht oder nur schwierig gelingen.

    Technorati Tags: linux, gnu, windows

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  • Provider wurde Ziel einer DOS-Attacke

    Der Blog (und auch die komplette Domain) war heute für längere Zeit nicht erreichbar. Auf Nachfragen erhielt ich von meinem Provider all-inkl.com eine sehr nette und kompetente E-Mail, in der man sich für die Umstände entschuldigte. Der Support von denen ist in meinen Augen sowieso Gold wert!

    Wollen wir hoffen, dass das Problem nun aus der Welt ist und dieser Blog für immer und ewig erreichbar sein wird. 😉

  • Peanuts, Southpark und Simpsons mal anders…

    Auf meinen Streifzügen durchs Netz ist mir ein Kunstwerk einer Zeichnerin untergekommen, welches in recht bewundernswert fand. Sie nahm ein Gruppenphoto der Simpsons und interpretierte es auf ihre Art. Obwohl im Original die Figuren der Simpsons im Gesicht doch alle ähnlich aussehen, hat sie es geschafft, den einzelnen Personen ein einzigartiges Gesicht zu verleihen. Beachtlich finde ich auch ihre Interpretation von Tingeltangel Bob (Sideshow Bob).

    Von diesen Bildern angefixt, habe ich mal ein wenig recherchiert und noch Interpretationen von den Jungs von Southpark und den Peanuts gefunden. Auch beide Interpretationen wirklich gut gelungen.

    Kennt jemand noch mehr solche Interpretationen? Wenn ja, dann einfach mal posten. 😉