Adios Gmail

Ich habe mich heute entschieden, meinen Gmail-Account erst einmal nur noch für meine Googlemail-Adresse1 zu nutzen. Ich habe bisher auch meine dienstliche und eine private Adresse damit verwaltet. Da das synchronisieren von kmail dank luckybackup nun recht gut funktioniert, kann ich meine Mails auch auf dem Ideapad lesen und beantworten. Da wir in der Schule recht restriktive Einstellungen haben, was das freie Surfen angeht, kann ich die Mails von dort aus nicht versenden, sondern warte entweder bis ich mit dem Ideapad in einem richtigen W-Lan bin oder ich die Daten synchronisiert habe und dann von Christine2 aus versende.

  1. Sprich alles, was DIREKT mit Google zu tun hat: Youtube, googledocs, Googlereader, Googlegroups etc… []
  2. Der Name meines Desktop-Rechners. []

Musik von einem Bonsai

Ja, es gibt sie jetzt wirklich. Meine Rubrik: „Menschen, die zu viel Zeit haben“ und hier kommt auch schon der erste Knaller. Ein junger Mann nimmt einen Bonsai, ein Haufen Mikrofone und Geigenbögen und macht mit dem Bonsai Musik. Klingt komisch… ist aber so 😉 Der junge Mann heißt Diego Stocco und macht noch mit allerhand anderen Gegenständen und Dingen Musik. Damit man das Ganze auch glaubt, lässt er sich beim Erstellen seiner Tracks auf Video aufnehmen.

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Gelesen: Jesus liebt mich

Ich bin ehrlich, das Buch hätte ich ich mir eher nicht freiwillig gekauft, aber ich musste ja. In der Aktion „Einfach mal lesen“ meiner BFS-Klasse wurde dieses Mal das oben genannte Buch von David Safier gewählt.

Es ist wahrlich leicht zu lesen und handelt von einer Romanze zwischen Marie, einer jungen Dame der Gegenwart, die sich in einen Zimmermann verliebt. Das Besondere an diesem Zimmermann ist, dass er Gottes Sohn ist und auf die Erde kommt, da die Apokalypse kurz bevor steht. Eine skurrile Liebesgeschichte, die an einigen Stellen zum Schmunzeln anregt, nicht sonderlich humorvoll, aber amüsant.

Das Ende mutet etwas profan an, steht aber – so gut ich es beurteilen kann – im Einklang mit der christlichen Lehre.

Subjektive Note: 3

Piano und chatten…

Noch ein so ein Ding und ich mache echt eine Rubrik auf, „Leute die zu viel Zeit haben“, denn hier ist wieder ein Vertreter dieser Spezies.

Dieser Typ stellt sein Chatprogramm auf Zufall und harrt der Dinge – oder besser Personen – die da kommen und beginnt dann ein improvisiertes Lied zu spielen und zu singen. Die Reaktionen sind klasse! „Piano und chatten…“ weiterlesen

Gelesen: Yogis von Jean-Michel Varenne

Für einen Euro habe ich das Buch in einem Grabbeltisch gebraucht gekauft. Weniger aus dem Grund der körperlichen Ertüchtigung, sondern eher, um mehr über „fernöstliche Weisheiten“ zu erfahren. Dieses Ziel hat das Buch voll erreicht.

Es schildert die Entstehung von Yoga und kritisiert die auf den westlichen Lebensstil bezogenen Interpretationen der Weltanschauung. Hier wird Yoga in vielen Fällen als Körperertüchtigung angesehen und aus dem Kontext des Entstehens gerissen. Sämtliche Glaubensgrundsätze werden oftmals über Bord geworfen, wenn es darum geht, den Westlern in Kursen das Geld aus der langen Nase zu ziehen.

Was ist Yoga denn nun?

Ich würde es schon als eine Art Religion oder Philosophie bezeichnen. Der Unterschied ist, ähnlich wie im Buddhismus, nicht trennscharf. Ziel von Yoga ist es, sein ICH zu befreien. Es wird davon ausgegangen, dass das ICH nur eine Illusion ist. Um sich davon zu befreien sind Übungen mit dem Geist und dem Körper notwendig. Man kann somit durch Yoga zu seiner ursprünglichen Natur zurückkehren.

Das Buch Yogis hat mir einen guten uns soliden Eindruck über Yoga gegeben und vermittelt, dass man die hier bekannten Übungen nicht von der dahinter stehenden Weltanschauung trennen kann, darf und sollte. Das Yoga in unseren Sport-Zentren ist somit eine aus dem Kontext gerissene, rudimentäre Vermarktung einer östlichen, ernstzunehmenden, kulturellen Weltanschauung.

Subjektive Meinung: 2+