Schlagwort: Lehrer

  • Gelesen: MiniMax für Lehrer

    Das eigene Gefühl

    In der Schule habe ich gemerkt, dass ich bei einigen Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern mit meinem Latein am Ende war. Wenn sie gänzlich die Arbeit verweigern, scheint oftmals nur die „harte Tour“ mit Strafandrohung zu wirken. Bis ich diese aber anwenden möchte, sollte doch einiges an pädagogischem Gespräch erfolgt sein. Leider fühle ich mich auf dem Gebiet noch nicht sehr fit. Auch wenn Bobachter etwas Anderes attestieren, ist das eigene Gefühl doch ausschlaggebend.

    Ziel des Buches

    Um Strategien zur Kommunikation geht es in dem Buch von Manfred Prior Und Heike Winkler. Prior zeigt 16 Strategien auf, durch die man Gespräche lenken und dadurch die Denkweise der Schülerinnen und Schüler im besten Fall ändern kann. Die Vorschläge, die gemacht werden, klingen logischen und die Beispiele unterstützen die Theorien. Bisher habe ich die Strategien noch nicht anwenden können, da ich schon länger kein herausforderndes Gespräch mehr führen musste. Somit kann ich noch kein abschließendes Urteil abgeben.

    Das Problem von Ratgebern

    Ratgeber sind in meinen Augen schwierig zu nutzen. Wenn man sie liest, ist immer alles klar wir Kloßbrühe, sobald man dann aber in der beratschlagten Situation ist, weiß man oft nur noch Fetzen wie: „Ja, da habe ich doch mal etwas zu gelesen – wie war das denn jetzt?!“ Das Problem ist, dass sich nur durch die theoretische Aufnahme von Wissen noch keine Handlungskompetenz ableitet. Für diese Gesprächsführungsthemen müsste man eigentlich gecoacht werden. So bleibt mir nichts Anderes übrig, als dass ich aufkommende, schwierige Gesprächssituationen eigenständig reflektiere und mit Hilfe des Buches Revue passieren lasse.

    „pädagogisch Wertvoll“

    Aber zurück zum Buch: Auch wenn die Zeichnungen im Buch gut gemeint sind, haben mich die gereimten Zwischenspiele der fiktiven Klasse aus Figuren, die halb aus Teddy und halb aus Mensch bestehen, gestört. Sie machen den Anschein, als seien sie ein typisches „pädagogisch-wertvolles Beiwerk“ auf das nicht verzichtet werden konne, bzw. wollte. Dennoch fühle ich mich nach der Lektüre auf Konfliktsituationen besser vorbereitet.

    Eure Tipps

    Kennt Ihr noch weitere gute bis sehr gute Literatur zur Konfliktbeältigung, pädagogischer Gesprächsführung oder ähnlichen Bereichen? Dann hinterlasst doch einfach einen Kommentar, ich würde mich freuen.

    Subjektive Note: 2

  • 100x Danke! sagen

    Ich habe mal wieder bei moo.com bestellt.

    Neben einer weiteren Charge Sozialkarten gab es dieses Mal 100 MiniCards, mit einem „Danke!“ Aufdruck.

    Immer wieder leiht man sich Material von Kolleginnen und Kollegen aus oder man erhält Hinweise oder Links von Schülerinnen und Schülern. Gerade die Kolleginnen und Kollegen sieht man nicht immer im Lehrerzimmer, um persönlich Danke zu sagen. Somit kann ich nun meine Dankbarkeit durch diese kleinen Kärtchen zeigen. Auf der Rückseite ist natürlich mein Joker und sonst nur leerer Platz, um noch handschriftlich den Dank zu unterstützen.

  • Taschenkalender online gestalten

    Ein Kalender auf dessen Vorderseite Dein Name prangt! Davon hast Du doch schon immer geträumt, oder? Gut, ich gebe zu es ist kein typischer Traum, aber die Vorstellung ist doch gar nicht schlecht, oder?

    Möglich mach das  Mein Taschenkalender. Man kann seinen Kalender so gestalten, wie man es gerne hätte. Leider kann man keine eigenen Motive auf das Cover drucken lassen. Das würden doch sicherlich einige potentielle Besteller machen, da dann der Fiffi oder das Neugeborene jedem im Umkreis von 1-2 Metern ungefragt unter die Nase gehalten werden kann. Ich für meinen Teil habe weder Hund noch Kind und hätte daher gerne meinen Joker auf dem Cover gesehen.

    Bestellen werde ich mir vorerst keinen, da ich noch immer gut mit dem Kalender von UEG fahre. Dort trage ich auch private Dinge ein und brauch daher keinen zweiten Kalender.  Dennoch finde ich die Idee, gerade auch als Geschenk, wirklich schön! Ich wünsche den Jungs viel Erfolg!

    via: www.notizbuchblog.de

  • Vernichtung von Schriftstücken

    Es ist endlich soweit, ich habe einen Shredder! Und ich meine nicht diesen Typen von den Teenage Mutant Ninja Turtles, sondern ein im Volksmund mit Reißwolf bezeichnetes Gerät.

    Das Gerät ist schon lange überfällig, denn immer wieder muss man als Lehrer Akten vernichten, die nicht für jedermanns Augen bestimmt sind. Bisher habe ich sensitive Daten immer in der Schule vernichtet. Das hat aber nun ein Ende!

    Das Gerät gab es gerade im Lidl und kostete ca. 30€, es zerkleinert das Papier im Crosscut-Verfahren in der Sicherheitsstufe 3 (empfohlen für vertrauliches Schriftgut) und kann auch CDs und EC-Karten zerkleinern.

    Ich bin mal gespannt, wie lange das Teil hält – bis jetzt läuft es 1A und das shreddern macht ordentlich Spaß \o/

  • Uni Kiel bietet Angebote für Lehrer

    Gerade legt meine Frau mir einen sauber ausgeschnittenen Bericht vor die Nase. Es geht um Informationstage der Universität in Kiel, die von der Studienberatung angeboten werden. Dieses Mal soll es auch ein extra Angebot für Lehrer und Lehrerinnen geben. Dieses Angebot findet am 11. März 2010 von 13 bis 14.oo Uhr statt und soll über Materialien der Universität und die Angebote der Studienberatung informieren.

    13 – 14 Uhr? – *klopf* *klopf* Halloooo, McFly… Jemand zu Hause?!

    Was macht denn wohl der ambitionierte Lehrer, der sich für die Informationen der Studienberatung interessiert? Die Wahrscheinlichkeit, dass er Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die das Abitur machen wollen, ist relativ hoch! Ein solcher Termin, der extra für Lehrer eingerichtet wurde, sollte in meinen Augen doch etwas später sein.

    Weitere Informationen: https://www.zsb.uni-kiel.de/studien-info-tage-2010/sit-lehrpersonal.shtml