Studien zeigen, wie Lehrer sind

Die Zeit hat sich die Mühe gemacht und unterschiedliche Studien gelesen, die sie dann in einem pädagogisch wertvollem Frage-Antwort-Spiel zum Besten gibt.

Unter anderem wird mit bekannten Vorurteilen aufgeräumt:

  • Lehrer wählen den Beruf, weil viel Freizeit und lange Ferien locken.
  • Lehrer jammern nur.
  • Lehrer sind besonders faul.

Viel Spaß bei der Lektüre: Schule: Warum Lehrer besser sind als ihr Ruf | Gesellschaft | Nachrichten auf ZEIT ONLINE.

Wie ist es bei Euch? Habt Ihr in Eurem Umfeld mit Vorurteilen zu kämpfen, wenn es um Eure Arbeit geht?

Ich werde KEIN guter Lehrer…

… das steht jetzt fest. Nun gut, ich wohne ja nicht in Bayern, aber man weiß nicht was noch so alles kommt hier im Norden. Aber mal von Anfang an:

Stellen wir uns vor, da ist eine Lehrkraft an einer Schule, bei der die SuS gerne mitarbeiten und auch durchweg gute Noten schreiben. Man sollte doch von ausgehen, dass diese Lehrkraft in der Schule einen guten Stand hat, denn immerhin macht Sie ja einen guten Job. Sie wird ja dafür bezahlt SuS etwas beizubringen und sie für das Leben fit1 zu machen.

Die Realität sieht aber anders aus. In Bayern mag man es nicht, wenn die SuS alle ein Verständnis entwickeln. Man fordert eine gaußsche Normalverteilung, damit die SuS auch ordentlich in das dreigliedrige Schulsystem eingegliedert werden können. Wer die ganze Geschichte lesen will der guckt auf spiegel.de Grundschul-Rebellin erhält Courage-Preis

Ihr Fall machte Furore: Die Lehrerin Sabine Czerny wurde von bayerischen Schulbehörden strafversetzt – wegen guter Noten und spannenden Unterrichts. Jetzt hat die Lehrerin, die zu wenig Fünfen gab, einen Preis für Zivilcourage erhalten.

Manchmal glaubt man, man lebt in einer falschen Welt.

  1. Wieso schreibt fit mit einem „t“ und Tipp mit zwei „p“?! []

Der Lehrerfreund stellt mich zur Wahl

lehrerfreund-mawspitauNa gut – die Chancen stehen schlecht zum Lehrerblog des Jahres gewählt zu werden, gerade wenn in meiner Kategorie („Die Etablierten“) Jochen Englisch mit nominiert ist 😉 Aber ich finde es immerhin Klasse, dass meine geistigen Ergüsse nicht nur von mir und meiner Familie gelesen werden, sondern auch von Fachleuten. Gut – man weiß nicht, wie diese das Ganze beurteilen, aber immerhin haben sie mich auf dem Schirm 😉 und das finde ich prima!

Wenn es dann zu einer Abstimmung kommen kann, werde ich sicherlich hier nochmal einen Link setzen, damit auch fleißig geklickt werden kann.

UEG-Lernmittel – Service wie er sein muss

Gleich zu Beginn des jetzigen Schuljahres habe ich mir den Schulplaner von UEG-Lernmittel bestellt. Im Kollegium sind wir mehrere, die diesen Kalender/Planer nutzen. Es ist ein großartiger Planer, wenn man erst einmal kapiert hat, wie er zu benutzen ist. Dennoch gibt es einige Punkte, die verbessert werden könnten. Also habe ich im Kollegium nachgefragt und Vorschläge eingeholt, wie den Planer zu verbessern sei.

Die gesammelten Punkte habe ich dann an die Kontakt-E-Mail von UEG geschickt. Prompt kam eine E-Mail zurück, in der  nach meiner Telefonnummer gefragt wurde, um persönlich mit mir in Kontakt zu treten.1 Letztens klingelte das Telefon und ein informelles Gespräch am Telefon zeigte, dass viele Vorschläge schon in der Umsetzung sind – zwar werden nicht alle in der nächsten Ausgabe (09/10) umgesetzt, aber Gespräche mit den Zulieferern laufen und sind auf gutem Wege. So wünscht man sich den Kundenkontakt!

Auf der Homepage gibt es mittlerweile eine Word-Vorlage, in der die Namen  der Schülerinnen und Schüler eingetragen werden können, damit man diese nicht immer mit der Lehrersauklaue ausfüllen muss. 🙂 Leider passt die Liste bei mir nicht genau. Bevor ich aber wieder eine Rückmeldung gebe, warte ich bis alle Kollegen die Liste gedruckt haben und ich ein besseres Bild der Gesamtsituation habe.

Welchen Kalender oder Planer nutzt ihr in eurem Schulalltag? Hat einer von Euch noch diese schönen, kleinen, roten Kalender?

  1. Memo ans mich: In den Footer der *@herrspitau.de-Adressen meine Kontaktdaten angeben. []

Zuweisung eines Arbeitszimmers für Lehrer

Lehrer: Morgens haben sie Recht und nachmittags frei. So ist dann doch die landläufige Meinung über den Beruf, von dem jeder meint er wüsste genau wie man ihn zu machen hat, da man schließlich selbst mal in der Schule war. Dass aber der Hauptteil der Arbeit die ein Lehrer leistet nicht in der Schule stattfindet, sondern am Schreibtisch zu Hause, dass sehen die Wenigsten. Das ist auch nicht weiter schlimm, dass das so ist, denn schließlich ist es mein Job, den ich zu machen habe. Mich interessiert ja auch nicht unbedingt, was der Rechtsanwalt alles lesen und denken muss, damit der meinen Fall gewinnt. Wichtig ist nur, dass die richtigen Stellen Bescheid wissen und dieses auch würdigen, aber genau da liegt das Problem.

Seit 2007 ist es einem Lehrer nicht mehr möglich, sein eingerichtetes Arbeitszimmer steuerlich abzusetzen. Damit wird dem Lehrer explizit unterstellt, dass er zu Hause nicht arbeitet, sondern sein Arbeitsplatz einzig und allein die Schule sei.

Ich bin ja erst seit ein paar Monaten in dem Job und das auch nur als Lehrkraft in Ausbildung, somit habe ich kein wirkliches Arbeitszimmer, obwohl ich echt eines bräuchte. Bei mir gibt es einen omnipotenten Raum, der als Wohn-, Arbeits-, Bücher- und Musikzimmer herhält.

Für alle die schon länger im Job sind oder aber ein Arbeitszimmer haben, hält der Lehrerfreund mal wieder ein klasse Schreiben bereit, mit dem man nicht nur seinem Unmut Luft machen kann, sondern auch wirkliche Alternativen aufzeigt, wie diese Misere behandelt werden kann. Außerdem legt der Lehrerfreund auch noch eine Adressenliste bei, zu denen man das Schreiben in Kopie schicken sollte, damit auf das Problem möglichst medienwirksam aufmerksam gemacht wird.

Lehrerfreund – Musterbrief: Antrag auf Zuweisung eines Arbeitszimmers

Ich meine: Daumen hoch!