Gelesen: Beim Leben meiner Schwester

Ein Mädchen als Ersatzteillager für ihre krebskranke Schwester. Geboren um der Schwester das Leben zu retten – immer und immer wieder. Jetzt soll sie auch noch eine Niere spenden, aber anstelle sich wieder zu opfern, nimmt sie sich einen Anwalt, um der Entnahme ihrer Niere zu widersprechen. Die Eltern sind entsetzt, die krebskranke Schwester nimmt es gelassen.

Hin und wieder liest sich „Beim Leben meiner Schwester langatmig, aber die Geschichte ist sehr schön erzählt. Der stetige Wechsel der Perspektive kann schon mal verwirren, gerade wenn man schon im Bettchen liegt und nicht mehr so konzentriert liest 😉 Der Höhepunkt resultiert aus einer Wendung, mit der ich  nicht gerechnet habe. Fesselnd wurde das Buch zum Ende.

Subjektive Note: 2

Gelesen: Denkanstöße 2010

Vom Titel getrieben und vom Preis ermuntert, habe ich dieses Buch für nur fünf Euro gekauft. Leider versprach der Titel mehr als das Buch halten konnte.

Einige Aufsätze des Buches waren richtig gut,1 aber leider gaben sie mir keine Denkanstöße. Dazu waren es zu wenig Kontraste und zu viele Darstellungen von Fakten.

Ausflüge zum Thema Gerechtigkeit von Friedrich Merz hätte fast mich dazu gezwungen, das Buch zu schreddern  – leider habe ich keinen Schredder.2

Sollte es ein Denkanstöße 2011 geben, werdi ich es mir wahrscheinlich nicht kaufen – auch nicht für 5 Euro.

Subjektive Note: 3+

  1. Z. B. Walter Jens und Hans Küng: Menschenwürdig sterben und Ulrich Wickert: Weshalb Tugenden modern sind []
  2. Memo an selbst: Schredder besorgen! []

Gender- und Rassismuswahnsinn

Wenn Politikerinnenn viel Zeit haben, dann machen sie sich viel Gedanken. Wenn sie dann noch ein Pixi-Buch in die Hand bekommen, dann wird es kritisch. Nach dem Motto „suchet, so werdet ihr finden“1 stellen die Politkerinnen fest: Das Buch ist rassistisch, sexistisch und diskriminierend. Gut, dass wir solche Politikerinnen haben, die sich um die wichtigen Dinge des Lebens kümmern.

„Gender- und Rassismuswahnsinn“ weiterlesen

  1. Mat 7,7 []

Das ist mein Buch!

Mein StempelEin ehemaliger Deutschlehrer von mir sagte einmal, man solle in jedes Buch auf der ersten Seite nicht nur seinen Namen, sondern auch das Datum, wann das Buch in seinen Besitz übergegangen ist, schreiben. Diesem Rat bin ich bisher auch immer gefolgt und schon einige Male habe ich mich über das Datum in dem Buch gefreut oder gewundert. Ab und zu habe ich mich aber auch geärgert, dass ich mit meiner Sauklaue das Buch verschandelt habe. Aus diesem Grund – und natürlich auch wegen des Coolnessfaktors – habe ich mir einen Stempel machen lassen. Da ich ja schon seit Jahren einen Joker als Emblem  habe, durfte der nicht fehlen. So sehen nun meine Bücher aus.

Der Stempel ist ein hochauflösender Colop EOS 40. Das Druckbild ist großartig, aber leider trocknet die Tinte nicht sooo schnell, so dass ich schon das eine oder andere Buch verschmiert habe. Irgendwas ist ja immer… 😀