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  • So geht Bergfest im Norden

    Drüben bei Herr Mess habe ich gelesen, dass er über das Bergfest schreibt und es als Zäsur im Schuljahr begreift. Ähnlich begreifen es auch meine Kolleginnen und Kollegen und ich. Wir haben uns nun entschlossen, wir nutzen das Bergfest für uns.

    Termine, Termine, Termine …

    Vor Weihnachten sind die Termine gebündelt und der eine jagt den anderen. So langsam aber sicher avanciert das Vor-Den-Sommerferien zu einem zweiten Vor-Weihnachten. Auch da gibt es hier ein Sommerfest, da ein Grillen und hier eine Verabschiedung. Dennoch sahen meine Kolleginnen und Kollegen die Notwendigkeit, sich außerhalb der schulischen Verpflichtungen zu treffen und eine gute Zeit miteinander zu verbringen – aber bitte mit möglichst wenig Freizeitstress.

    So brachten wir die Idee des Bergfestes in den Raum. Jetzt ist jede Fachschaft einmal an der Reihe und muss im Februar eines Jahres eine kleine Veranstaltung für die Kolleginnen und Kollegen der Abteilung planen. Als „Staffelstab“ gibt es ein Notizbuch, in dem dokumentiert wird, wer wann was gemacht hat. Dieses wird dann weiter gereicht.

    Schön, dass ich das hier verkaufe, als wäre es eine Tradition. Dabei hat es erst einmal stattgefunden. 😉 Aber der Anfang ist gemacht.

    Somit sollte nun klar sein: Auch im Norden kennt man das Bergfest.

  • 2025 und ich blogge …

    Es ist März und das hier ist der erste Beitrag in diesem Jahr in diesem Blog. Und warum werde ich dazu getrieben? Nun ja, die Welt verändert sich immer mehr.

    • Deutschland wird immer brauner.
    • Amerika wird von einem bösartigen Clown regiert.
    • Russland ist noch immer in der Ukraine.
    • Twitter ist kaputt.
    • Meta wird auch immer kaputter.

    Man muss seine Daten wieder in die Hand nehmen. Unabhängig von den großen Mitspielern werden. Durch die Algorithmen, die hinter den Firmen stehen, bekommen wir das zu sehen, was wir sehen sollen, nicht aber das, was ist.

    Daher einfach mal ins Blaue wieder einen Post, der so ein bisschen die Blogosphäre entfachen soll. Der über RSS abonniert werden kann. Drüben auf Mastodon bin ich auch schon wieder ein wenig aktiver. Mal einen Hauch von Anachronismus in den Raum werfen. Ein Bildungsneuron – einfach mal feuern, gucken, was passiert.

    Fediverse-Reaktionen
  • Hörbuch-Abenteuer: Eschbachs Meisterwerk und die Tücken des Internets

    Die beste Gesellschaft auf langen Autobahnfahrten? Ein gutes Hörbuch! Bei meinem Trip nach Bayern begann ich mit Andreas Eschbachs Das Jesus Video. Und wow, was für eine geniale Story! Eschbach versteht es, Geschichte, Spannung und Philosophie so zu verweben, dass man förmlich in den Sitzen klebt. Der Plot, der mit mystischen und wissenschaftlichen Theorien jongliert, entfaltete sich mit jeder Minute mehr – perfekt für einen Roadtrip.

    Motiviert und in Gedanken noch immer bei Eschbachs rätselhaften Funden, wollte ich das nächste „Internet-Juwel“ hören: Becky Chambers’ Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten. Die Rezensionen überschlugen sich; scheinbar war dies das Hörbuch für Sci-Fi-Fans, die auf intelligente Charaktere und intergalaktische Dialoge stehen. 1,5 Stunden später: Pause. Abbruch. Weg damit. Was hatte mich erwartet? Lange Monologe, endlose triviale Infos und keinerlei spürbare Story.

    Da steht man nun mit dem Tipp des Internets, und es bleibt die Erkenntnis: Was alle lieben, muss nicht unbedingt gut sein.

  • OER und OpenSource – Ein Schicksal, das vereint?

    Ich komme aus der OpenSource-Szene. Mein letztes alternatives Betriebssystem, dass ich genutzt habe, war Windows 95. Seit dem kommt bei allen Rechnern in meinem Haushalt nur GNU/Linux zum Einsatz. Ich arbeite aber nicht nur mit offener Software, sondern auch mit geschlossener, proprietärer Software, wenn ich keinen guten Ersatz in der offenen Welt finde. Ich würde mich somit nicht als Extremer, sondern ein Realo bezeichnen. 😉

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  • Wie man sich ein Buch einverleibt …

    Ich mag es zu lesen. Ich mag Bücher, Kurzgeschichten und auch Sachtexte. Manchmal, muss man die Dinge aber in einer recht kurzen Zeit einverleibt haben und die Motivation die Freizeit damit zu belasten, läuft gegen Null.

    Was ich bereits das zweite Mal bei einer Ganzschrift gemacht und für gut befunden habe, wie ich mir mal eben ein Buch zu Gemüte führe, möchte ich hier kurz erläutern:

    1. Buch kaufen – echtes Buch, kein Ebook.
    2. Hörbuch kaufen (vielleicht auch bei archive.org oder spotify gucken)
    3. Bleistift in die Hand (KuruToga – Der Druckbleistift der mit dem Extradreh)
    4. Obsidian aufmachen für Notizen, Fragen, Anregungen
    5. Kopfhörer in die Ohren
    6. Abspielgeschwindigkeit erhöhen (Ich bin bei 2,5facher Geschwindigkeit gelandet.)
    7. Lesen und hören gleichzeitig.
    8. Pausieren um Notizen in Obsidian zu machen.
    9. Kommentare mit dem Bleistift machen, nicht pausieren und weiter hören, dann wieder einspringen, wo sich der Leser befindet.

    Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Bei mir hat es dufte funktioniert und ich empfehle das auch meinen Schülerinnen und Schülern.