Neue Heimat gefunden

Endlich habe ich mich dazu durchringen können, mal wieder ein Probetraining bei einer Kampfkunstschule in Kiel zu machen. Das Training hat mich ordentlich angefixt, ich musste einfach einen Vertrag unterschreiben und trainiere nach drei Jahren Abstinenz wieder.

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Eine Frage, die es zu lösen gilt…

Ich, mit Frau und Kind im Aldi. Es war noch nicht geklärt, was wir am Wochenende essen wollen. Aber Feinkost-Aldi hatte die Lösung unserer Probleme direkt vor unserer Nase platziert. Ein Stand mit allen Utensilien, um sich einen Abend mit Hot-Dogs zu versüßen. Also los…

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Welche Welt wollen wir…

Gerade las ich die Leserbriefe der neuen Psychologie heute und bin an einer Stelle echt ins Überlegen gekommen.

Der Deutsche ist ein Narzisst, ich eben so, da bereits in Kindertagen ein ,,gesunder Grundstein“ dazu gelegt wird. Erfolg ist vor allem der Erfolg des Einzelnen, dieses ganze ,,Gruppen—Team—Arbeit“—Zeug und der sozialpädagogische Schwachsinn bringen nicht den Erfolg, den man sich erhofft.

Boris M., Mainz

Aus: Psychologie heute, Ausgabe März 2011, Seite 7

Als Lehrkraft, die auf dieses „Gruppen-Team-Arbeit“-Zeug steht, es bei Schülerinnen und Schüler fördert und für höchst wichtig erachtet, wenn es um die Bildung einer neuen Generation geht, bekomme ich ein beklemmendes Gefühl bei solchen Aussagen. Welches antiquierte, eingeschränkte und egoistisches Weltbild wird von Personen getragen, die solche Aussagen machen?

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Ursache für den Plötzlichen Kindstod gefunden

Die Überschrift hört sich fast an, als käme sie aus der BILD-Zeitung, aber die haben sicherlich Wichtigeres zu berichten. Sowohl britische, als auch neuseeländische Forscher haben unabhägig von einander entdeckt, dass ein sonst harmloser Pilz (Scopulariopsis brevicaulis) für den Kindstod verantwortlich ist.

Die Erklärung für die Ursachen des plötzlichen Kindstodes wurde von dem britischen Chemiker BA Richardson und dem neuseeländischen Chemiker TJ Sprott unabhängig voneinander vermutet und sowohl experimentell im Labor als auch epidemiologisch in der praktischen Anwendung zweifelsfrei nachgewiesen.
Quelle:  https://www.ploetzlicher-kindstod.org/index.php?ursache | Abruf 23.01.2011

Die Studien stammen aus den 80ern und sind in weiteren Abhandlungen in der nahen Vergangenheit wieder bestätigt worden.

„Höheres Risiko durch Bauchlage“
Babys, die auf dem Bauch schlafen, sind häufiger vom plötzlichen Kindstod betroffen, weil die drei Gase schwerer sind als Luft – das aus Antimon gebildete Stibin viermal schwerer –  und die Kinder mit der Nase nach unten daher tiefer in die giftigen Gase eintauchen.

„Höheres Risiko für Geschwisterkinder“
Zweite und dritte Kinder in der gleichen Familie sind häufiger betroffen als Erstgeborene, weil für das zweite und dritte Kind häufig die Matratze des ersten Kindes wiederverwendet wird in sich der Pilz schon weiter ausgebreitet hat. Aus demselben Grund sind Babys von jungen und allein erziehenden Müttern häufiger betroffen, weil diese Mütter im Durchschnitt weniger Geld haben und daher häufiger schon gebrauchte Matratzen verwenden.

„Höheres Risiko nach Impfungen oder Infektionen“
Babys, die zu warm liegen, sind häufiger betroffen, weil sie die Matratze wärmer halten, auch mehr in die Matratze hinein schwitzen und der Pilz in Wärme und Feuchtigkeit viel aktiver ist. Auch nach Impfungen und Infektionen erhöht sich die Körpertemperatur des Babys und das Baby schwitzt mehr. Durch eine Erhöhung der Temperatur um nur 3 Grad steigt die Menge an giftigen Gasen, die der Pilz produziert auf das 10 bis 20-fache an. Entsprechend steigt die Gefahr, dass die Babys am plötzlichen Kindstod sterben.
Quelle: ebd

Auch wenn die Logik hinter den Aussagen für mich schlüssig ist, gibt es auch Stimmen, die behaupten, diese Ergebnisse wären falsch und nicht nachvollziehbar. Dieses geschieht aber meist in den Foren, in denen Eltern miteinander kommunizieren und wenig Fachleute anwesend sind.  Die Gegenargumente sind gut auf der Diskussionsseite zu SIDS in der Wikipedia nachzulesen.

Ein weiteres Detail soll nicht verschwiegen werden: Der Autor der Webseite, die diese Informationen freigibt, unterhält auch einen Webshop, in dem man Material kaufen kann, die den plötzlichen Kindstod verhindern. Ein Schelm, der böses dabei denkt.

Auf der einen Seite kann es sein, dass Herr Kapuste wirklich von der Theorie überzeugt ist und einfach Produkte veräußert, die Leben retten sollen, weil es sonst keiner macht – denn welche Alternative hätte er? Die Überzüge und Matratzen verschenken? Und auf der der anderen Seite kann es sich auch um eine Geschäftsidee auf dem Rücken der ängstlichen und geplagten Eltern handeln – das würde für denkbar schlechtes Karma sorgen!

Was bleibt?

Die Studie ist mit ein wenige fahlem Beigeschmack versehen. Die Theorie ist aber interessant und klingt logisch. Aber ist eben eine Theorie…

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