Kategorie: Bildung

  • Religionsunterricht ist Betrug – Cognitiones Publicae

    Ist es nicht schwierig etwas zu behaupten, für das es keine Beweise gibt?
    Ich finde: Ja!

    Aber macht das nicht eine Religion aus?
    Ich finde: Ja!

    Kann man somit behaupten Religionen seien Betrug?
    Ich finde: Nein!

    Immerhin geht es um Glauben und nicht um Wissen.

    Religionen bestimmen das Leben vieler Menschen auf diesem Planeten. Und damit sind nicht nur die monotheistischen Religionen gemeint, die auf einem Schöpfergott beruhen, sondern auch Religionen, die mit einer Masse an Göttern (Hinduismus) und ganz ohne Götter (Buddhismus) auskommen. Sie sind zu sehr lebensbestimmend, als das sie von Schule vernachlässigt werden sollten. Auch wenn die Atheisten jetzt nicht nur in England, sondern auch in Deutschland antreten, einen Kreuzzug gegen die Religionen zu führen, kann und darf man den Einfluss der Religionen nicht leugnen. Gerade in Mitteleuropa, wo die Religionen durch Zu- und Auswanderer aufeinander treffen und die Kulturen durch die Religionen geprägt sind, ist ein Religionsunterricht unausweichlich für ein für friedliches Zusammenleben. Durch die Auseinandersetzung mit den „anderen“ Gepflogenheiten, Riten und Vorstellungen der Welt, kann Verständnis und Empathie erreicht werden.

    Ich bitte aber darum, meine Definition von Religionsunterricht nicht als Glaubensvermittlung zu verstehen, sondern als einen interreligiösen Diskurs, der Platz für Diskussionen und alle Weltvorstellungen hat.

    Kommentar zu: Religionsunterricht ist Betrug – Cognitiones Publicae.

  • Rotkäppchen – reduced to the facts

    Leider mache ich gerade keine Einheit zum Thema Märchen, denn dann würde dieses Video großartig passen und ich würde auf  jeden Fall versuchen, es in den Unterricht einzubauen. Das Video ist im Rahmen einer Magisterarbeit entstanden und reduziert, das doch grausame Märchen, auf seine Fakten. Klasse Video mit guter Musikuntermalung!


    Slagsmålsklubben – Sponsored by destiny from Tomas Nilsson on Vimeo.

  • Der Lehrerfreund stellt mich zur Wahl

    lehrerfreund-mawspitauNa gut – die Chancen stehen schlecht zum Lehrerblog des Jahres gewählt zu werden, gerade wenn in meiner Kategorie („Die Etablierten“) Jochen Englisch mit nominiert ist 😉 Aber ich finde es immerhin Klasse, dass meine geistigen Ergüsse nicht nur von mir und meiner Familie gelesen werden, sondern auch von Fachleuten. Gut – man weiß nicht, wie diese das Ganze beurteilen, aber immerhin haben sie mich auf dem Schirm 😉 und das finde ich prima!

    Wenn es dann zu einer Abstimmung kommen kann, werde ich sicherlich hier nochmal einen Link setzen, damit auch fleißig geklickt werden kann.

  • Einfach mal die Fre*** halten!

    Gestern war ich wieder auf DEM Poetry Slam in Kiel. Die Schaubude war mal wieder gerammelt voll und die Poeten gaben ihr Bestes. Unter anderem war, wie bereits geschrieben, Andy Strauß mit von der Partie. Der macht im TV und auf Youtube irgendwie einen größeren Eindruck. Aber seine Texte waren nach meinem Geschmack – der Hammer. Teilweise klangen sie surreal, nahmen -obwohl angekündigt- unerwartete Brüche und holten den Zuhörer doch wieder auf den Boden der Realität zurück.

    „Team und Struppi“, das Poesie-Team bestehend aus Jasper Diedrichsen und Moritz Neumeier, rockten mit neuen Texten die Schaubude und gewannen auch verdient den Slam.

    Ein weiteres Highlight, welches aber nicht auf der Bühne stattfand, war es, dem Besitzer der Schaubude Hatto, der übrigens die Schaubude abgeben will, bei der Bedienung der Gäste zuzuschauen. Dialoge wie: „Ich hätt‘ gern‘ ’nen Jever vom Fass!“ – „Das dauert eine halbe Stunde!“ – „Jo, dann eins aus’er Flasche.“ oder „Was ist den das für eine Zitronenlimo?“ – „Na Hella – Zitronenlimo!“ – „Oh ja prima, das nehm‘ ich.„, begleitet von einem neutralen Gesichtsausdruck, der mit leichten Spuren einer herzlichen Genervtheit durchzogen war, bargen eine Komik in sich, die teilweise die dargebotenen Texte übertraf.

    Was mich dieses Mal richtig nervte waren die Gäste, die augenscheinlich nicht zum Hören der Texte kamen. Während der Vorträge schnackten diese, lachten und prosteten sich zu. Es war nicht immer sehr laut, aber ein ständiges Gemurmel stört einfach, wenn man den Texten folgen möchte. Ohne Scheu und erkennbares schlechtes Gewissen unterhielt man sich über Belanglosigkeiten, während die Slammer auf der Bühne versuchten ihre Texte zu präsentieren. Nach der Pause mahnte Björn (der MC) charmant zur Ruhe. Hat aber nichts gebracht…  Wahrscheinlich lesen die Besucher, die ich hier anspreche, diesen Blog nicht, aber falls doch:

    Bitte bleibt das nächste Mal daheim oder seid einfach ruhig. Wenn Euch die Texte zu langweilig sind, dann geht! Aber bitte stört nicht die Besucher, die wegen der Poeten und der Texte gekommen sind und zeigt gefälligst Respekt vor den Slammern!

  • Zufälle gibt das…

    Vor ein paar Tagen habe ich noch einen -für mich- total unbekannten Slammer hier vorgestellt, der einen geilen Text zum Thema Verhalten im Internet vorträgt. Und da schon wieder ein Monat vorbei ist, habe ich mal auf der Seite von Assembleart geguckt, wann der nächste Slam in der Schaubude ist. Zack schon am 12. Februar! ((Welches sich mit dem Datum des Abgabetermins meiner ersten Hausarbeit deckt.)) Und ratet mal, wer dort auch auf die Bühne kommen wird? Röööchtöööög… Andy Strauß

    Das ist doch ein weiterer Grund auch diesen Slam wieder zu besuchen! Mal gucken, ob das was wird.