Ich werde ich keine Werbung für bestimmte Parteien machen. Mir geht es darum, überhaupt zur Wahl zu gehen. So sieht es wohl auch die IG Metall…
https://www.youtube.com/watch?v=uy1af0A2Bn0
via: www.testspiel.de
Ich werde ich keine Werbung für bestimmte Parteien machen. Mir geht es darum, überhaupt zur Wahl zu gehen. So sieht es wohl auch die IG Metall…
https://www.youtube.com/watch?v=uy1af0A2Bn0
via: www.testspiel.de

Für den einen beudetet der Geburtstag sehr viel, für den anderen eher wenig. Im Moment befinde ich mich in einer Lebensphase, in der mir mein Geburtstag recht wenig bedeutet. Ein Jahr älter zu werden, ist weder ein Verdienst noch etwas, auf das man stolz sein kann. Es ist nichts weiter, als der unaufhaltsame Lauf der Zeit.
Auf Grund der vielen sozialen Netzwerke ((In diesem Fall namentlich: facebook)) bekomme ich sehr viele Glückwunschnachrichten an meinem „Ehrentag„. Unter den Sendern der Glückwünsche sind viele Personen, die ich gefühlt schon hundert Jahre nicht gesehen habe oder anderen Kontakt mit Ihnen hatte. Diese Menschen tickern mir dann, ein „Glückwunsch!!!111!!„, „LAss Dich fieren!!!“ oder Ähnliches auf meine Pinnwand. Was ist dieses Beitrag Wert? Hat er einenWert? Muss es einen Wert haben, wenn man jemandem zum Geburtstag gratuliert? Ist es einfach nur eine schöne Geste? Faceboook macht es einem ja auch wirklich einfach, einen Gruß loszuwerden und somit viele Einträge zu bekommen.
Ich für meinen Teil habe noch nie einer Person auf facebook einen Geburtstagswunsch hitnerlassen. Wenn ich jemandem wirklich zum Geburtstag gratulieren will, dann nehme ich ein Telefon in die Hand und rufe an! Wenn diese Person dann nicht dran geht, weil Sie vielleicht etwas besseres zu tun hat, als am Geburtstag vorm Telefon zu hocken und auf Anrufe zu warten, dann schicke ich eine E-Mail oder eine SMS und rufe einen oder zwei Tage später nochmals an. ((Das ist so oder so eine gute Idee, da das Geburtstagskind dann sicherlich ein bisschen mehr Zeit hat, einen Plausch zu halten.)) Vielleicht bin ich da auch ein bisschen altmodisch oder konservativ oder philanthrop.
Was ich mir nun gedacht habe ist, dass ich dieses Soziale-Dings-Geburtstagserinnerungs-Geschwurbel mal ein bisschen an der Nase herumführe. Ich werde meinen Geburtstag auf facebook ändern – und das sogar hier mit Ankündigung! Das neue Datum weiß ich noch nicht. Ich freue mich aber schon jetzt über die Geburtstagswünsche im Sommer… oder im Winter… oder im Frühling …
Mal gucken, was passiert. Außerdem weiß die NSA dann auch nicht, wann ich älter werde.
Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach.
Dieses Zitat wir Karl Valentin zugeschrieben. ((Leider habe ich keine echte Quelle nicht gefunden. Es wird aber auf vielen Internetseiten so genannt. )) Ich bin ein echter Verfechter dieses Zitats und der damit ausgedrückten Einstellung, auch wenn die Sache komplizierter ist, als das man sie in einem Satz ausdrücken kann. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass man bei Kindern in den ersten Lebensjahren durch das Vorleben der eigenen Werte und Verhaltensweisen einen bedeutenden Grundstein für die Entwicklung des eigenen Wertesystems legt.
Hier ein Video, das das Ganze mal deutlich auf den Punkt bringt.
Auch in Bezug auf die Bildung bin ich fest davon überzeugt: Das gelebte Wertesystem der Lehrkraft hat einen Einfluss auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler. Also auch hier Augen auf, was man als Lehrkraft vor und mit den Schülerinnen und Schüler macht, denn sie machen uns sowieso alles nach.

Vor einigen Tagen hatte ich in meinem E-Mail-Postfach eine Nachricht von der Domain der Universität Hamburg. Erst dachte ich, dass alte Kontakte wieder aufgelebt würden, aber das war nicht so.
Eike Müller, ein bisher völlig unbekannter Name für mich, fragte mich (und mit dieser E-Mail wohl noch einige andere bloggende Lehrkräfte), ob ich an einer Umfrage teilnehmen möchte. Diese Umfrage hat er eingerichtet, weil er in einer Arbeit untersuchen möchte, ob das Führen eines Blogs Burnouts bei Lehrkräften vorbeugen kann. Ich fühle mich tatsächlich weit von einem Burnout entfernt, aber ob das mit dem Blog hier zu tun hat… Ich befürchte nicht. Dennoch habe ich die Umfrage mitgemacht, denn es kann ja sein, dass es doch einen Zusammenhang gibt.
Da es für eine Auswertung von Daten für eine wissenschaftliche Arbeit Sinn macht, n möglichst groß zu bekommen, habe ich Eike gefragt, ob der Link zu der Umfrage nicht öffentlich gemacht werden könnte. Er gestattete mir das Ganze. Hiermit meine und Eikes Bitte an aller Lehrkräfte, die einen Blog führen, folgende Umfrage auszufüllen: https://www.umfrageonline.com/s/bb7d05c. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es wirklich nur ein paar Minuten dauert!
Ich bin mir außerdem sicher, Eike freut sich, wenn Ihr den Link noch weiter verteilt 😉

Durch meinen Reader flog mal wieder ein interessanter Beitrag von Udo Vetter, der mich dieses Mal zum Nachdenken anregte. In dem Beitrag ging es um das Filmen von Personen. Insbesondere um Polizisten in Ausübung ihrer Tätigkeit. Diese dürfen während der Ausübung gefilmt werden, da sie Mitarbeiter des Staates sind und sie sich damit nicht auf die Pressefreiheit berufen können.
Nun sind Lehrer ja auch Beamte und sind während der Ausübung ihrer Pflicht, von kleinen und großen potentiellen Filmemachern umgeben. Müssen Kolleginnen und Kollegen es nun hinnehmen, wenn Schülerinnen und Schüler im Unterricht Videoaufnahmen machen? Ist es tatsächlich legal, von Lehrkräften im Unterricht Bild- und Tonaufzeichnungen zu machen?
Gestützt werden meine Gedanken von diesem Absatz:
Nun ist es juristisch mittlerweile klar, dass Polizisten sich im Einsatz filmen lassen müssen. Es gibt keine speziellen Fotografierverbote gegenüber Beamten. Ganz im Gegenteil. Polizisten im Dienst treten als Mitarbeiter des Staates auf, sie repräsentieren die öffentliche Gewalt, und ihr Handeln unterliegt einer entsprechend strengeren Kontrolle – auch durch die Kameras von Menschen, die sich nicht auf die Pressefreiheit berufen können. (Hervorhebungen von mir.) ((https://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/06/25/wer-nichts-zu-verbergen-hat/ – Abruf: 2013-06-26))
Ersetzen wir doch mal in dem oben markierten Satz den Begriff Polizisten durch Lehrer ((Und meinen damit sowohl Kolleginnen und Kollegen.)). Der Satz lautet dann: Lehrer im Dienst treten als Mitarbeiter des Staates auf, sie repräsentieren die öffentliche Gewalt, und ihr Handeln unterliegt einer entsprechend strengeren Kontrolle – auch durch die Kameras von Menschen (…) Die Aussagen mit der öffentlichen Gewalt und der entsprechenden strengeren Kontrolle sind sicherlich in Bezug auf die Lehrkräfte diskussionswürdig.
Dennoch dürften doch Aufzeichnungen gemacht werden und ich als Lehrer kann wenig gegen diese ständige Überwachung tun, oder?
Dürfen Schülerinnen und Schüler nun tatsächlich Filme von Lehrkräften machen? Wie denkt ihr darüber? Sind die Schülerinnen und Schüler der große Bruder?