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Gesehen: Knowing – DVD (geliehen)

Gesehen: Knowing – DVD (geliehen)

Eine Zahlenkolonne die vor 50 Jahren von einer vermeintlich verwirrten Grundschülerin geschrieben wurde, sorgt in Knowing für eine spannende Geschichte.

Die Kolonne beinhaltet Aussagen über Tragödien, die stattgefunden haben und stattfinden werden. Natürlich wird man für verrückt erklärt, wenn man diesen Sachverhalt jemandem erzählt. So ergeht es auch Nicolas Cage, aber er lässt sich nicht beirren und geht der Sache  weiter auf den Grund. Was bei diesen Nachforschungen herauskommt, das werde ich nicht schreiben, aber -so viel sei verraten- die Wendung ist klasse.

Die Bilder, die die Geschichte erzählen, sind toll eingefangen, die Tricks können sich sehen lassen und die Story ist stringent durchdacht – auch wenn sie für den einen oder anderen zu weither geholt scheint.

Der Film war durchgehend spannend, genau mein Genre mit der richtigen Idee, hat Spaß gemacht zu gucken und regt vielleicht zum Nachdenken an. Eine biblische Symbolik zieht sich durch den Film und endet in der Paläo-SETI (Nicht anklicken, wenn man den Film noch sehen will…)

Subjektive Note: 2+

Gesehen: Im Juli – DVD (Besitz)

Gesehen: Im Juli – DVD (Besitz)

Zu kaputt die Wohnung zu verlassen entschieden wir uns, einen bereits gekauften, aber noch nicht gesehenen Film zu gucken. Das Cover zeigt ein Liebespaar und mutet daher sehr schnulzig an. “Da werde ich wohl durch müssen“, dachte ich insgeheim. Der Klappentext verrät, dass es um einen Referendar ginge. Okay – wenigstens ein Leidensgenosse. Also rein mit der Scheibe.

Der Film hat mich dann aber überrascht. Er zeigt zwar eine Liebesgeschichte, diese wurde aber mit zahlreichen Action und Slapstick verpackt, so dass Fatih Akin einen Film für Mann und Frau geschaffen hat. Leider war schnell abzusehen, auf was das ganze Geschehen hinauslaufen würde. Das tat der Unterhaltung aber keinen Abbruch.

Die Features auf der DVD zeigten gelöschte Szenen, über die man sich wundern muss. Wären diese Bilder im Film zu sehen gewesen, hätte der Film eine andere Geschichte gezeigt, die ich bei weitem nicht so gut gefunden hätte. Ein Beispiel dafür, dass Entscheidendes noch am Schneidetisch geändert werden kann.

Die Wanldung vom braven, überforderten Referendar, zum Star eines Roadmovies nimmt man Moritz Bleibtreu ohne weiteres ab.

Subjektive Note: 2-