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	Kommentare zu: Lehrer(in) &#8211; Leider geil // Das Vorbild	</title>
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	<description>Bis auf Weiteres ohne Untertitel - aus Gründen.</description>
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		<title>
		Von: MAWSpitau		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MAWSpitau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 13:39:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrspitau.de/2017/09/27/lehrerin-leider-geil-das-vorbild/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=lehrerin-leider-geil-das-vorbild/#comment-328465&quot;&gt;Mixkassette&lt;/a&gt;.

Warum tust Du es dann nicht? Vielleicht nicht mit der Tür in Haus, sondern Stück für Stück, bis es für Dich normal ist, anderen Deine Welt zu offenbaren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrspitau.de/2017/09/27/lehrerin-leider-geil-das-vorbild/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=lehrerin-leider-geil-das-vorbild/#comment-328465">Mixkassette</a>.</p>
<p>Warum tust Du es dann nicht? Vielleicht nicht mit der Tür in Haus, sondern Stück für Stück, bis es für Dich normal ist, anderen Deine Welt zu offenbaren.</p>
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		Von: Mixkassette		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mixkassette]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2017 10:07:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[-&#062; Deshalb erwähne ich das in der Schule GAR nicht. 

Was natürlich blöd ist. :-( 
Ich komme daher sicher zum Teil &#039;kalt&#039; rüber, als wenn ich über mein Leben nicht reden möchte. Was ja eigentlich nicht so ist. Ich würde auch gern in solchen Gesprächen meine Erfahrungen, Erlebnisse beisteuern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>-&gt; Deshalb erwähne ich das in der Schule GAR nicht. </p>
<p>Was natürlich blöd ist. 🙁<br />
Ich komme daher sicher zum Teil &#8218;kalt&#8216; rüber, als wenn ich über mein Leben nicht reden möchte. Was ja eigentlich nicht so ist. Ich würde auch gern in solchen Gesprächen meine Erfahrungen, Erlebnisse beisteuern.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Mixkassette		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mixkassette]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2017 16:53:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da hast du Recht mit den Lebensentwürfen. 
Ich habe 15 Jahre mit mehreren Partnern gelebt und allein gewohnt. Heute bin ich Single mit Liebhabern. Wenn also jemand von diesen mit zu einer Schulaufführung kommt oder ich von einer Begebenheit aus dem gemeinsamen Urlaub erzähle, dann ist das allein schon ein sprachliches Problem. Ich habe keine Lösung fürs Kollegium / SchülerInnen gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hast du Recht mit den Lebensentwürfen.<br />
Ich habe 15 Jahre mit mehreren Partnern gelebt und allein gewohnt. Heute bin ich Single mit Liebhabern. Wenn also jemand von diesen mit zu einer Schulaufführung kommt oder ich von einer Begebenheit aus dem gemeinsamen Urlaub erzähle, dann ist das allein schon ein sprachliches Problem. Ich habe keine Lösung fürs Kollegium / SchülerInnen gefunden.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: MAWSpitau		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MAWSpitau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2017 16:17:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich weiß ja nicht genau, was Du mit unkonventionellen Rahmen meinst. Aber ist es nicht genau das, was die Kinder brauchen? Lebensentwürfe, die nicht „normal“ sind. Das sind doch die Alternativen, die die Menschen kennenlernen können und dürfen, um auch für sich andere Handlungs- und Lebensalternativen entwerfen zu können. 

Wenn man sich selbst für den Unterrichtsstoff interessiert, dann springt der Funke immer schneller rüber - wenn man diesen Enthusiasmus auch zeigt und zulässt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß ja nicht genau, was Du mit unkonventionellen Rahmen meinst. Aber ist es nicht genau das, was die Kinder brauchen? Lebensentwürfe, die nicht „normal“ sind. Das sind doch die Alternativen, die die Menschen kennenlernen können und dürfen, um auch für sich andere Handlungs- und Lebensalternativen entwerfen zu können. </p>
<p>Wenn man sich selbst für den Unterrichtsstoff interessiert, dann springt der Funke immer schneller rüber &#8211; wenn man diesen Enthusiasmus auch zeigt und zulässt.</p>
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		<title>
		Von: Mixkassette		</title>
		<link>https://herrspitau.de/2017/09/27/lehrerin-leider-geil-das-vorbild/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=lehrerin-leider-geil-das-vorbild/#comment-328452</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mixkassette]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2017 14:11:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schön und klar! Und gar nicht einfach. Ich brauchte viele Jahre, bis ich die Ruhe dazu fand. 

Sehr erhellend war für mich der Franzöischunterricht eines Kollegen in der 6. oder 7. Klasse. An dem nahm ich als &quot;Schülerin&quot; Teil, weil ich Französisch lernen wollte. Der Unterricht war super vorbereitet und angelegt, der Kollege sehr freundlich und liebenswürdig. Jedoch, kam er herein, umzingelten ihn Kinder. Diese schickte er weg &quot;später, jetzt nicht&quot;. In der Pause huschte er zum Kopieren (etc. ich weiß ja selbst was da alles in die 5 und 15 Minuten reingestopft wird an &quot;Konferenzchen&quot;, Entscheidungen und Besorgungen...). Nach dem Unterricht musste er natürlich auch schnell los. Mir wurde klar, dass ein/e Lehrer/in eigentlich NIE für die Kinder zu sprechen ist. 

Ich habe ihn total verstanden, aber aus der Schülerinnenperspektive sah das ganz anders aus. 
Ich nehme mir nun innerhalb des Unterrichts Zeit Dinge zu besprechen, die SchülerInnen ausreden (!) zu lassen. Nach der Projektwoche zum Beispiel habe ich meinen Tutandinnen-Kurs (im LK-Unterricht) nach ihren Erfahrungen in ihren Projektgruppen gefragt. Es dauerte am Ende eine Unterrichtsstunde und man könnte sagen: Was hat das im Fachunterricht zu suchen?, aber ich hatte so viel erfahren, womit ich nie gerechnet hätte! Man DENKT ja immer nur man wüsste, wie SchülerInnen ticken. Auch die Schülerinnen waren sehr interessiert, es war eine intensive Stunde. 

Die Vorbildfunktion, respektvoll miteinander umzugehen, ist schön und auch eine tolle Herausforderung. Andererseits ist das Interesse an der eigenen Person, das damit einhergeht oft nicht leicht zu händeln. KollegInnen erzählen von ihren Kindern, Ehepartnern... das mögen die SchülerInnen und ich finde es auch gut, sich als Mensch zu zeigen. 
Lebt man aber, wie ich, nicht im konventionellen Rahmen, wird es schwieriger damit. Das bedrückt mich manchmal. Aber ich erzähle dann von Hobbies und Unternehmungen. Die SchülerInnen reißen die Augen auf, wenn ich sage: &quot;Guten Morgen! Ich bin heute um 4:00 in Hamburg losgefahren, weil ich dort gestern Abend eine ganz großartige Opernaufführung gesehen habe. Das war klasse und hat sich gelohnt!&quot;. Ich glaube, sie haben nicht damit gerechnet, dass ich mich für den Unterrichtsstoff WIRKLICH interessiere. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schön und klar! Und gar nicht einfach. Ich brauchte viele Jahre, bis ich die Ruhe dazu fand. </p>
<p>Sehr erhellend war für mich der Franzöischunterricht eines Kollegen in der 6. oder 7. Klasse. An dem nahm ich als &#8222;Schülerin&#8220; Teil, weil ich Französisch lernen wollte. Der Unterricht war super vorbereitet und angelegt, der Kollege sehr freundlich und liebenswürdig. Jedoch, kam er herein, umzingelten ihn Kinder. Diese schickte er weg &#8222;später, jetzt nicht&#8220;. In der Pause huschte er zum Kopieren (etc. ich weiß ja selbst was da alles in die 5 und 15 Minuten reingestopft wird an &#8222;Konferenzchen&#8220;, Entscheidungen und Besorgungen&#8230;). Nach dem Unterricht musste er natürlich auch schnell los. Mir wurde klar, dass ein/e Lehrer/in eigentlich NIE für die Kinder zu sprechen ist. </p>
<p>Ich habe ihn total verstanden, aber aus der Schülerinnenperspektive sah das ganz anders aus.<br />
Ich nehme mir nun innerhalb des Unterrichts Zeit Dinge zu besprechen, die SchülerInnen ausreden (!) zu lassen. Nach der Projektwoche zum Beispiel habe ich meinen Tutandinnen-Kurs (im LK-Unterricht) nach ihren Erfahrungen in ihren Projektgruppen gefragt. Es dauerte am Ende eine Unterrichtsstunde und man könnte sagen: Was hat das im Fachunterricht zu suchen?, aber ich hatte so viel erfahren, womit ich nie gerechnet hätte! Man DENKT ja immer nur man wüsste, wie SchülerInnen ticken. Auch die Schülerinnen waren sehr interessiert, es war eine intensive Stunde. </p>
<p>Die Vorbildfunktion, respektvoll miteinander umzugehen, ist schön und auch eine tolle Herausforderung. Andererseits ist das Interesse an der eigenen Person, das damit einhergeht oft nicht leicht zu händeln. KollegInnen erzählen von ihren Kindern, Ehepartnern&#8230; das mögen die SchülerInnen und ich finde es auch gut, sich als Mensch zu zeigen.<br />
Lebt man aber, wie ich, nicht im konventionellen Rahmen, wird es schwieriger damit. Das bedrückt mich manchmal. Aber ich erzähle dann von Hobbies und Unternehmungen. Die SchülerInnen reißen die Augen auf, wenn ich sage: &#8222;Guten Morgen! Ich bin heute um 4:00 in Hamburg losgefahren, weil ich dort gestern Abend eine ganz großartige Opernaufführung gesehen habe. Das war klasse und hat sich gelohnt!&#8220;. Ich glaube, sie haben nicht damit gerechnet, dass ich mich für den Unterrichtsstoff WIRKLICH interessiere. 😉</p>
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