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	Kommentare zu: Muss ich meinen Untertitel ändern?	</title>
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	<description>Bis auf Weiteres ohne Untertitel - aus Gründen.</description>
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		<title>
		Von: MAWSpitau		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MAWSpitau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 21:16:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrspitau.de/2012/11/13/muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/#comment-206258&quot;&gt;Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für diesen langen und wertvollen Kommentar. Ich bin auch der Überzeugung, dass das Fernsehen bei Leibe kein Medium ist, das für die Erziehung der Kinder prädestiniert ist. Es muss aber auch gesagt werden, dass es tatsächlich &lt;strong&gt;NICHT&lt;/strong&gt; das Medium ist, das an sich schlecht ist - sondern das, was daraus gemacht wird. Und ich gebe Ihnen auch Recht, dass es eine riesige Falle ist, in die man beim Konsum des TVs tritt. Die Argumentation, die wir nun GEGEN das Fernsehen hören und lesen, sind ähnliche Argumente, die vor 200 Jahren gegen das Lesen genutzt wurden:  http://www.lesen-in-deutschland.de/html/content.php?object=journal&amp;lid=987

Somit möchte ich es mit dem Ausspruch Buddhas kommentieren: &lt;em&gt;Du sollst den Weg der Mitte gehen. &lt;/em&gt;

Das Problem ist aber doch, dass viele Eltern diese Mitte weder kennen, noch finden wollen. Und somit die Kinder derer auch in eine diese Falle quasi geschubst werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrspitau.de/2012/11/13/muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/#comment-206258">Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs</a>.</p>
<p>Vielen Dank für diesen langen und wertvollen Kommentar. Ich bin auch der Überzeugung, dass das Fernsehen bei Leibe kein Medium ist, das für die Erziehung der Kinder prädestiniert ist. Es muss aber auch gesagt werden, dass es tatsächlich <strong>NICHT</strong> das Medium ist, das an sich schlecht ist &#8211; sondern das, was daraus gemacht wird. Und ich gebe Ihnen auch Recht, dass es eine riesige Falle ist, in die man beim Konsum des TVs tritt. Die Argumentation, die wir nun GEGEN das Fernsehen hören und lesen, sind ähnliche Argumente, die vor 200 Jahren gegen das Lesen genutzt wurden:  <a href="http://www.lesen-in-deutschland.de/html/content.php?object=journal&#038;lid=987" rel="nofollow ugc"></a><a href='http://www.lesen-in-deutschland.de/html/content.php?object=journal&#038;lid=987'>http://www.lesen-in-deutschland.de/html/content.php?object=journal&#038;lid=987</a></p>
<p>Somit möchte ich es mit dem Ausspruch Buddhas kommentieren: <em>Du sollst den Weg der Mitte gehen. </em></p>
<p>Das Problem ist aber doch, dass viele Eltern diese Mitte weder kennen, noch finden wollen. Und somit die Kinder derer auch in eine diese Falle quasi geschubst werden.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs		</title>
		<link>https://herrspitau.de/2012/11/13/muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/#comment-206258</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 14:17:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Fernsehen ist nichts Schlechtes, Internet ist nichts Schlechtes, ein Buch ist nichts Schlechtes, ein Drama ist nichts Schlechtes. Es gibt aus subjektiver Sicht gute und schlechte Inhalte in den Medien; objektiv ist das nicht zu beurteilen.&quot; – Scheren Sie, lieber Herr Spitau, da nicht sehr, sehr unterschiedliche Dinge über den Kamm? Was uns heute von den zahllosen Bildschirmen entgegen flimmert, wurde von einer Multimilliardenindustrie dahingehend optimiert, dass es dem Betrachter so schwer wie möglich gemacht wird, den Ausknopf zu finden und zu drücken. Es findet mit allen Mitteln eine Schlacht um das kostbare Gut der Aufmerksamkeit statt – auf dass Zuschauer und Teilnehmer bloß möglichst lange verweilen (und von Werbung berieselt werden können). Kinder und Jugendliche eigenen sich als Zielgruppe deshalb besonders gut, weil sie sich viel leichter manipulieren und in Abhängigkeiten treiben lassen als Erwachsene. Doch, ich meine sehr wohl, dass sich „gut“ und „schlecht“ objektivieren ließen: wenn wir den Blick stärker auf die mentalen, emotionalen und gesundheitlichen Auswirkungen der modernen Medien für den einzelnen Menschen richteten.

Das wissenschaftliche Interesse an etwaigen schädlichen Effekten hält sich ebenso wie das gesellschaftliche, angesichts der dramatischen Veränderungen unserer Lebenswelt, erstaunlich in Grenzen. Während sich bei den zahlreichen Profiteuren derweil einige Freude breit macht, denn die Wirtschaft wächst gleich zwei Mal: Neben den Herstellern und Programmierung eröffnen sich auch für Medienpädagogen, Psychologen/Psychotherapeuten, Ärzten und nicht zuletzt auch Nachhilfeinstitute neue Wachstumsmärkte.

Was da mit ihnen gemacht wird und in ihnen selbst geschieht, das erschließt sich den Heranwachsenden erst viel später. Auch Eltern bemerken negative Effekte des Medienkonsums in der Regel erst dann, wenn es schon zu spät ist. Gar zu selten werden Ursache und Wirkung in Zusammenhang gebracht, stattdessen führen Eltern den Motivations- und Leistungsabsturz ihrer Kinder auf deren Wesensmerkmale zurück oder zweifeln an ihrer eigenen Erziehungskompetenz.

Sie und ich, lieber Herr Spitau, wir haben die erforderliche Willenskraft oder die passende Ausrede parat, um den Ausknopf zu drücken und die Glotze zukünftig im Schrank zu lassen. Ohne Frage kennen wir unseren Organismus gut  genug, um die Folgen von Bewegungsmangel, einem Zuviel an nach außen gerichteter Aufmerksamkeit sowie von belastenden, manipulativen, drögen oder überflüssigen Bilder auf uns zu bemerken. Im Gegensatz zu Kindern sind die meisten Erwachsenen solide kalibriert und dadurch gegenüber schädlichen Verlockungen hinreichend immunisiert. Auf einen solchen Erfahrungsschatz können junge Menschen nicht zurückgreifen, weswegen ihnen diese Form von Disziplin auch nicht abverlangt werden kann und sollte. Wer behauptet, Kinder und Jugendliche wären zur eigenverantwortlichen Kontrolle über „die Fernbedienung“ in der Lage, individualisiert gesellschaftliche Probleme – und ist dem Marketing bereits ins Netz gegangen.

Abschließend noch ein Wort zu Ihrem Untertitel. Ich würde den unverändert lassen. Wer könnte glaubhafter über das Medienthema vortragen, als ein geläuterter Medienjunkie!?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Fernsehen ist nichts Schlechtes, Internet ist nichts Schlechtes, ein Buch ist nichts Schlechtes, ein Drama ist nichts Schlechtes. Es gibt aus subjektiver Sicht gute und schlechte Inhalte in den Medien; objektiv ist das nicht zu beurteilen.&#8220; – Scheren Sie, lieber Herr Spitau, da nicht sehr, sehr unterschiedliche Dinge über den Kamm? Was uns heute von den zahllosen Bildschirmen entgegen flimmert, wurde von einer Multimilliardenindustrie dahingehend optimiert, dass es dem Betrachter so schwer wie möglich gemacht wird, den Ausknopf zu finden und zu drücken. Es findet mit allen Mitteln eine Schlacht um das kostbare Gut der Aufmerksamkeit statt – auf dass Zuschauer und Teilnehmer bloß möglichst lange verweilen (und von Werbung berieselt werden können). Kinder und Jugendliche eigenen sich als Zielgruppe deshalb besonders gut, weil sie sich viel leichter manipulieren und in Abhängigkeiten treiben lassen als Erwachsene. Doch, ich meine sehr wohl, dass sich „gut“ und „schlecht“ objektivieren ließen: wenn wir den Blick stärker auf die mentalen, emotionalen und gesundheitlichen Auswirkungen der modernen Medien für den einzelnen Menschen richteten.</p>
<p>Das wissenschaftliche Interesse an etwaigen schädlichen Effekten hält sich ebenso wie das gesellschaftliche, angesichts der dramatischen Veränderungen unserer Lebenswelt, erstaunlich in Grenzen. Während sich bei den zahlreichen Profiteuren derweil einige Freude breit macht, denn die Wirtschaft wächst gleich zwei Mal: Neben den Herstellern und Programmierung eröffnen sich auch für Medienpädagogen, Psychologen/Psychotherapeuten, Ärzten und nicht zuletzt auch Nachhilfeinstitute neue Wachstumsmärkte.</p>
<p>Was da mit ihnen gemacht wird und in ihnen selbst geschieht, das erschließt sich den Heranwachsenden erst viel später. Auch Eltern bemerken negative Effekte des Medienkonsums in der Regel erst dann, wenn es schon zu spät ist. Gar zu selten werden Ursache und Wirkung in Zusammenhang gebracht, stattdessen führen Eltern den Motivations- und Leistungsabsturz ihrer Kinder auf deren Wesensmerkmale zurück oder zweifeln an ihrer eigenen Erziehungskompetenz.</p>
<p>Sie und ich, lieber Herr Spitau, wir haben die erforderliche Willenskraft oder die passende Ausrede parat, um den Ausknopf zu drücken und die Glotze zukünftig im Schrank zu lassen. Ohne Frage kennen wir unseren Organismus gut  genug, um die Folgen von Bewegungsmangel, einem Zuviel an nach außen gerichteter Aufmerksamkeit sowie von belastenden, manipulativen, drögen oder überflüssigen Bilder auf uns zu bemerken. Im Gegensatz zu Kindern sind die meisten Erwachsenen solide kalibriert und dadurch gegenüber schädlichen Verlockungen hinreichend immunisiert. Auf einen solchen Erfahrungsschatz können junge Menschen nicht zurückgreifen, weswegen ihnen diese Form von Disziplin auch nicht abverlangt werden kann und sollte. Wer behauptet, Kinder und Jugendliche wären zur eigenverantwortlichen Kontrolle über „die Fernbedienung“ in der Lage, individualisiert gesellschaftliche Probleme – und ist dem Marketing bereits ins Netz gegangen.</p>
<p>Abschließend noch ein Wort zu Ihrem Untertitel. Ich würde den unverändert lassen. Wer könnte glaubhafter über das Medienthema vortragen, als ein geläuterter Medienjunkie!?</p>
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		<title>
		Von: MAWSpitau		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MAWSpitau]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 19:56:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herrspitau.de/2012/11/13/muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/#comment-121816&quot;&gt;Hokey&lt;/a&gt;.

Ja, das mit dem LNB, dass weiß ich. Aber da ich hier ein Haus zu versorgen habe, möchte ich mich genauer mit dem Kram befassen. Denn worauf muss ich achten, wenn ich mehr als einen Fernseher anschließen will? Welchen Receiver möchte ich haben? Wo soll der Fernseher stehen? Und wo sollen die Kabel gelegt werden? Will ich überhaupt noch einen Fernseher? Denn wenn es dort tatsächlich gut Sendungen gibt, dann guckt man die auch und hängt, wie Du schriebst, wieder vor der Röhre. :D]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herrspitau.de/2012/11/13/muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/#comment-121816">Hokey</a>.</p>
<p>Ja, das mit dem LNB, dass weiß ich. Aber da ich hier ein Haus zu versorgen habe, möchte ich mich genauer mit dem Kram befassen. Denn worauf muss ich achten, wenn ich mehr als einen Fernseher anschließen will? Welchen Receiver möchte ich haben? Wo soll der Fernseher stehen? Und wo sollen die Kabel gelegt werden? Will ich überhaupt noch einen Fernseher? Denn wenn es dort tatsächlich gut Sendungen gibt, dann guckt man die auch und hängt, wie Du schriebst, wieder vor der Röhre. 😀</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hokey		</title>
		<link>https://herrspitau.de/2012/11/13/muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=muss-ich-meinen-meinen-untertitel-andern/#comment-121816</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hokey]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 23:46:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich glaube, du musst nur den Pömpel (LNB) auf der Satellitenschüssel austauschen, dann hast du wieder ein digitales Signal. Ist auch nicht besonders teuer. Seit dem Umstieg gucke ich tatsächlich gefühlt mehr, weil die Öffentlich-Rechtlichen ganz nette Programme haben, die man nur per Satellit empfangen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, du musst nur den Pömpel (LNB) auf der Satellitenschüssel austauschen, dann hast du wieder ein digitales Signal. Ist auch nicht besonders teuer. Seit dem Umstieg gucke ich tatsächlich gefühlt mehr, weil die Öffentlich-Rechtlichen ganz nette Programme haben, die man nur per Satellit empfangen kann.</p>
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