Echte Superhelden

Wer von uns hat als Kind nicht davon geträumt, als verkleideter Retter der Welt durch die Straßen zu ziehen und den bösen Jungs in den Hintern zu treten? Klar hat man davon geträumt, aber man ist doch nicht echt, als Superheld verkleidet durch die Straßen gelaufen.  Es gibt nun aber eine Bewegung unter den Menschen, die machen exakt das. Sie ziehen sich Strumpfhosen und kugelsichere Westen an, laufen durch die Straßen und bekämpfen das Böse.

So unglaublich das klingt, so ernst ist die Umsetzung des Ganzen:

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Gesehen: X-Men Origins: Wolverine

Am Sonntag hatten wie keine Lust auf den Tatort, obwohl dieser aus Münster kam und die eingentlich immer ganz gut sind. Also stöberten wir durch unsere DVDs und hielten Ausschau nach einem Film, den wir noch nicht gesehen haben.

Die Auswahl viel auf X-Men Origins: Wolverine. Ein Film, der wie der Titel schon sagt, die Entstehung von Wolverine zeigt.

In der Regel ist die Entstehung eines Superhelden spektakulär oder basiert auf einen Unfall. Bei Wolverine ist das nicht so. Er wird als Mutant geboren und hat alle seine Fähigkeiten schon als  Kind. Einzig sein Adamantium-Skelett bekommt er nachträglich. Wie es dazu kommt, zeigt der Film.

Auch die Entstehung des Charakters Wolverines wird dargestellt. Er ist immer ein Grenzgänger zwischen gut und böse, zwischen Mensch und Tier, zwischen Liebe und Hass. Diese Ambivalenz und die Entstehung dieser wird recht gut dargestellt.

Die Geschichte ist jedoch etwas flach, aber dennoch wird der Film nicht langweilig. Einige Tricks sind eher schlecht erstellt und zerstören die Illusion. Schön ist es, wie der Film schon auf die vorhandenen X-Men-Filme verweist und bisher in den Filmen unbekannte Mutanten einführt.

Subjektive Note: 2-