Ich werde kein Iron-Blogger…

Ich habe mir 3 Wochen Bedenkzeit gegeben, zu überlegen,  ob ich bei den Iron Bloggern in Kiel mitmachen möchte oder nicht.  Mein Entschluss steht: Nein! Ich organisiere mich nicht 😉

Ich setze in meinem Leben gerade andere Prioritäten und bin daher nicht gewillt mindestens einen Beitrag in der Woche zu schreiben oder Strafe zu zahlen – auch wenn ich die Idee noch immer gut finde.

Für mich ist es wichtiger, dass ich über Dinge schreibe, die mich bewegen. Auch wenn die Idee von Alibi-Artikeln durch meinen Kopf rauschte, bin ich doch eher ein Verfechter der Qualität und nicht der Quantität… auch wenn man das erstere unter Umständen auch nicht immer in meinem Blog findet. 😀

Ich wünsche allen Iron-Bloggern aus Kiel viel Spaß, Erfolg und durstige Nächte!

Informationsüberflutung…

Ich weiß auch nicht, was gerade los ist, aber ich komme nicht mehr dazu, alle meine Informationseingänge gewissenhaft zu überprüfen, zu bearbeiten und zu sortieren. Sei es twitter, facebook, E-Mails (private und Newsletter) oder meine über 200 abonnierten Feeds. Das macht einfach keinen Spaß mehr. Da muss sich etwas ändern.

Was, das weiß ich noch nicht genau. Aber eine erste Maßnahme wird es sein, meine Feeds aufzuräumen und alles raus zu schmeißen, was

  1. zu viel Kontent generiert (Stichwort: hohes Grundrauschen),
  2. in meinem jetzigen Lebensabschnitt irrelevanten Kontent generiert und
  3. rein zur Selbstdarstellung von Produkten oder Firmen dient.

Ich denke, dass das ein guter erster Schritt sein könnte. Leider bräuchte ich dafür mal ein bisschen Zeit. Mal gucken, wo ich die abzweigen kann. Vielleicht beim täglichen Feed lesen 😉

Ob sich diesen Gedanken auch einen digitalen Suizid anschließt, wie kürzlich bei Christian, dass wage ich heute noch zu bezweifeln.

Rap-Musik im Sophienhof

Letztens war ich im Sophienhof hier in Kiel und wurde von einem Typen angequatscht, ob ich auch mal Rap hören würde. „Klar“, sagte ich, denn er rannte bei mir offene Türen ein. Schon hatte der Typ eine CD in der Hand und hielt sie mir unter die Nase. Er erklärte, dass sie gegen die Musikindustrie seien und daher andere Vertriebswege suchen.

Jeder könne die CD kaufen und geben was er möchte. Ich willigte sofort ein und drücke ihm 10€ in die Hand. Zu Hause habe ich die CD dann reingeschmissen und harrte der Dinge die dort kommen. Ich vermutete schon, dass die CD einfach leer sei – aber auch dann hätte er die 10€ verdient 😀

Aber was ich hörte überraschte mich. Es war allerfeinster Rap. Naja, ein bisschen zu viel Gansta-Kram für mein Empfinden – aber endlich mal wieder Rap, der zurück zu den Wurzeln geht und nicht das „Poser-Image“ der amerikanischen Superstars versucht zu übernehmen. Frei dem alten Motto: „Keep it real„. Die Scheibe heißt: „rauskomm – allein gegen die industrie“  und ist von  „schwarz  weiss„.

Es hat Spaß gemacht, das Album zu hören und ich wünsche den Jungs: Viel Erfolg.

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Ich mag keine Clowns…

… und ich mochte Sie noch nie. Ich habe keine Ahnung warum das so war und ist. Vielleicht weil sich erwachsene Menschen hinter einer Maske verstecken und sich albern präsentieren. Aber dieser Vertreter seiner Zunft brachte mich gerade zum Lachen. Es handelt sich um eine Werbung einer großen Discounterkette aus den USA.

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Das Durchschnittsgesicht

„Der hat ja ein Allerweltsgesicht“, sagt man gerne mal, aber was genau meint man damit? Ist es uninteressant, langweilig und durchschnittlich? Um wirklich zu sehen, wie ein Durchschnittsgesicht aussieht, kann man es einfach mal berechnen lassen. Auf faceresearch.org kann man aus einer Menge von Gesichtern ein Mischgesicht erstellen lassen. Die mit verschiedenen Vorlagen erstellten Mischgesichter ähneln sich dann erstaunlich stark.

Das Spielen mit der Anwendung macht Spaß und wer möchte, der kann sein eigenes Gesicht hochladen und dieses mit den anderen kombinieren.

http://www.faceresearch.org/demos/average

[via: http://www.facebook.com/claudiotennie]