Konkurrenz für Remember the Milk?

Vor ein paar Tagen habe ich im Toolblog über ein Werkzeug gelesen, welches den Eindruck hinterlässt Remember the milk (RTM) den Schneid abkaufen zu können. Es handelt sich um GQueues. Ein Listen-Werkzeug, welches auf den ersten Blick verstanden wird und in Sachen Benutzerfreundlichkeit einige Register zieht.

Bei RTM habe ich immer vermisst, dass man einzelnen Aufgaben keine Unteraufgaben zuordnen kann. Diese Unterordnung von Aufgaben würde den Überblick ungemein erleichtern und außerdem stünden so verschiedene Aufgaben im direkten Zusammenhang.

Beim ersten Hinsehen erscheint GQueues für mich aufgeräumter. Einzelne Projekte sind farblich voneinander getrennt und lassen sich pro Projekt priorisieren. Notizen, die man zu den einzelnen Aufgaben machen kann, sind sofort erkennbar und auch Tags lassen sich vergeben.

Leider sind bei GQueues nicht alles Funktionen freigegeben. Will man diese nutzen, so muss man kostenpflichtig aufrüsten. Dann ist man in der Lage, Aufgaben mit anderen zu teilen oder seine Aufgaben im Kalender von Google zu speichern und die Funktionen dort zu nutzen.

Zum anfixen kann man 2 Wochen ein solches Konto testen. Da ich aber eher eigenbrödlerisch arbeite und die wenigen Termine, an die ich erinnert werden soll, auch per Hand in den Kalender von Google eintragen kann, lohnen sich die 25€ im Jahr für mich nicht.

Guckt Euch das Werkzeug einfach mal an oder zieht Euch das Video rein, in dem GQueues vorgestellt wird.

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Moleskine ist voll – es lebe das Moleskine

Ein volles und gebrauchtes Moleskine

Mein erster (erstes) Moleskine ist voll.1 Um dieses Mal nicht mit Gaffa-Tape das Buch zu verschandeln, habe ich mir einen Stiftehalter gekauft. An diesem kann man seinen Stift direkt am Moleskine transportieren und hat beides immer griffbereit. Und nun ist die Frage, wie ich mein neues strukturieren soll oder ob ich  es überhaupt strukturieren sollte. Bisher habe ich einfach immer alles sequentiell hineingeschrieben. Ein kläglicher Versuch, eine ToDo-Liste zu integrieren scheiterte.

Neuer Moleskine mit Stifhalter

Eigentlich ist das Buch nichts anderes als eine mobile Eingangsbox – ich notiere alles was ich nicht vergessen will oder für merkenswert erachte. Zu Hause wird dann alles dahin übertragen, wo es hingehört. Adressen ins Adressbuch, Termine in den Kalender, Bücher und DVDs auf den Wunschzettel und Aufgaben in RTM. Somit sehe ich noch keinen Grund, eine Struktur im Moleskine aufzunehmen.

Wie habt ihr Euer Notizbuch strukturiert oder schreibt ihr auch nur von vorne nach hinten etwas rein? Habt ihr überhaupt ein Notizbuch?!

  1. Ist Moleskin maskulin, feminin oder neutrum? []

Dienstfreie Zeit

So wie sich das gehört, wird der Beamte in seiner dienstfreien Zeit (aka Ferien) krank. Gleich am Montag wachte ich mit Halsweh auf und startete mit erhöhter Temperatur in den Tag. Dennoch muss einiges an Arbeit geschafft werden, was die letzten Wochen liegen geblieben ist. Damit ich nichts vergesse, habe ich alles fein säuberlich bei rememberthemilk notiert und kann mich nun durch den Wust graben.

Unterrichte müssen reflektiert, Mappen aufgeräumt und neue Einheiten geplant werden. Dabei ist nicht nur der „normale“ Unterricht im Blick, sondern auch die anstehende zweite Hausarbeit in Körperpflege. Fachliches Thema wird hier ganz grob „Bärte“ sein, welches durch kooperative und selbstorganisierte Lernformen unterrichtet werden soll.1

Die letzte Hausarbeit zum Thema „Poetry Slam“ war ein voller Erfolg und herhöht weiter den Leistungsdruck.

Ich gebe nach wie vor mein Bestes und lasse die Anderen benoten.

  1. Wobei das Wort unterrichten im Fall vom SOL (Selbst Organisiertes Lernen) aus der Sicht der Lehrkraft nicht den Nagel auf den Kopf trifft. []

Heute mal wieder ordentlich etwas geschafft

Ich habe seit einiger Zeit mal wieder meine rememberthemilk.com-Account reaktiviert und wieder gefüllt. Seit dem Wochenende nutze ich ihn als meine zentrale To-Do-Liste. Da das Ganze auch via Google Gears auf meinem Ideapad läuft, kann ich auch unterwegs die Listen pflegen.

So bin ich wieder auf den Geschmack gekommen, Systeme wie GTD auszuprobieren, zu nutzen und für meine Bedürfnisse zu modifizieren. Dabei bin ich über ZTD gestolpert. Das System wird in einem freien e-book erklärt, welches von imgriff.com  ins Deutsche übersetzt wurde. Hört sich interessant an… Mal bis zum Ende lesen. 😉

Wie auch immer, ich habe heute ordentlich viel Kram weggeschmissen, einsortiert und auch „richtige Aufgaben“ erledigt bekommen. Schade, denn @stez wollte heute von einem Seminar vorbeikommen einen Kaffee trinken. Aber wie das bei uns Studienreferendaren so ist, Zeit ist Mangelware!

Mal schauen, ob morgen auch so produktiv wird.

P.S. Bei Amazon gibt’s gerade drei ???-CDs für 20€.