Neue Klassen – Neues Glück

Vielleicht ist es bei Dir schon wieder so weit – bei mir ging es in dieser Woche wieder los. Ich darf wieder vor den Schülerinnen und Schülern stehen und Unterricht mit denen machen. Als professionelle Lehrkraft, hast Du nun wieder die Chance, etwas zu verändern und Deinen Unterricht von Beginn an zu verbessern.
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Gruppenkarten für das Kooperative Lernen zum Download

Vor einigen Jahren habe ich angefangen, mich mit dem Kooperativen Lernen zu beschäftigen. Im Zuge dessen war ich auf der Suche nach Karten für die Schülerinnen und Schüler, auf denen Gruppenrollen visualisiert, beschrieben und mit Zielformulierungen verschriftlicht sind.

Wenn man im Internet die gängigen Suchmaschinen anschmeißt, bekommt man auch verschiedenste Vorlagen. Leider sind diese Vorlagen in der Regel für Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schule aufbereitet. In erster Linie sind die Formulierungen dort mit Du gebräuchlich und die grafische Aufmachung erinnerte mich in den meisten Fällen an Grundschule oder Sekundarstufe eins.

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Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert…


Pläne
sind gut. Man kann sich so schön daran orientieren und diese von oben nach unten abarbeiten. Aber leider kommt in der Regel das Leben dazwischen. Da ist es immer gut, einen Plan B im Kopf zu haben. Aber auch der ist nicht immer mit Erfolg gekrönt. Meistens hat man dann keinen Joker mehr in der Hand, der diese ganzen Eventualitäten abdeckt und man möchte sich auf den Boden schmeißen, heulen oder einfach nach Hause ins Bett gehen. Was dann gefragt ist, ist reine Handlungskompetenz. Dieses Video zeigt deutlich, was ich meine.

Aber wie bekommt man diese Handlungskompetenz, um in neuen Situationen professionell und situationsgerecht zu handeln?

Ich bin fest davon überzeugt, dass man sich in möglichst viele neue und unerwartete Situationen begeben, diese durchleben und dann reflektieren sollte. Wenn einem die eigene Handlung dann nicht gefallen hat oder sie nicht zielgerichtet war, kann man diese eine Situation vor dem geistigen Auge mehrere mal anders durchspielen und durchdenken, wie die Situation dann ausgegangen wäre.

Hier ist aber nicht um das übliche Echauffieren vor Freunden, nach dem Motto: „Dann hätte ich sagen können, dass er selbst ein Idiot ist…“ gemeint, sondern immer ein lösungs- und zielorientierter Ansatz.

Außerdem sollten wir eine Gelassenheit an den Tag legen, denn die Dinge sind eben so, wie sie sind und können in der Struktur nicht geändert werden. Wichtig ist unser Umgang damit.

Meine Baustelle

Mir ist im letzten halben Jahr passiert, dass ich zu zwei Veranstaltungen, die ich als Leiter begleiten sollte, zu spät oder sehr, sehr pünktlich kam.1 Diese Art der Abweichung von meinem Plan, hat mich ordentlich durcheinander gebracht.

Ich war die erste Zeit komplett durch den Wind und musste mich im Verlauf des Tages langsam sammeln. In der Reflexion zeigte sich, dass ich diese Wuschigkeit nicht an den Tag legen muss, da in der Regel die Seminartage bei mir so gut vorbereitet sind, dass ich mich auf meine Technik und meine Aufzeichnungen verlassen kann. Selbst wenn diese versagen, bin ich mir mittlerweile sicher im Zugriff auf meine Handlungskompetenzen.2

Kognitiv habe ich das für mich klar. Ich bin aber gespannt, wenn ich das nächste Mal zu spät oder sehr pünktlich komme, ob ich dann noch immer so gelassen bin. Auf jeden Fall habe ich ein Handlungsrepertoire, auf das ich zurückgreifen kann.

Wiedereinmal zeigt sich, dass Reflexion eines der wichtigsten Werkzeuge zur Erzeugung von Professionalität ist und auch das reine Durchspielen von Situationen im Kopf einen Sinn macht. Das Gehirn erkennt den Unterschied der echten Situation und der Vorstellung nicht und hat somit Handlungsmuster erlebt und unter Umständen parat, wenn man Sie braucht.

  • Wie gehst Du mit ungewohnten, neuen Situationen um?
  • Hast Du Handlungsstrategien im Umgang mit Unerwartetem?
  1. Das eine Mal habe ich mich während der Fahr ablenken lassen und das andere Mal hat mein Navi einen sehr unorthodoxen Weg gewählt, der mich sehr viel Zeit gekostet hat! []
  2. Stichwort: Steine im Fluss. []

Unterricht vorbereiten und nachbereiten

Eines der Kerngeschäfte einer Lehrperson ist das Vor- und Nachbereiten des Unterrichtes. Leider macht es den Eindruck, dass in der Regel mehr vor- und seltener nachbereitet wird. Ich gehe aber davon aus, dass das Nachbereiten doch der entscheidende Schritt ist, Unterricht zu verbessern! Auch wenn es auf den ersten Blick viel mehr Zeit kostet, sind die anschließenden Resultate von höherer Qualität für alle Beteiligten. Eine Methode der durchgängigen Verbesserung des Unterrichts hat der Lehrerfreund vorgestellt: Das ADA-System

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