Gelesen: Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten – Robert M. Pirsing

ZENMOTORRAD Das erste Mal habe ich von dem Buch gehört, als ich noch studierte. Eine Dozentin hatte mir das Buch in einem Nebensatz empfohlen. Aus mir nicht mehr bekannten Gründen, habe ich es aber dann nicht gelesen, sondern den Titel in einer Ecke meines Hirns vergraben. Bis es mir das Buch vor einigen Wochen zugefallen ist.

ZENMOTORRAD_klein.pngDas Buch handelt von einer Reise eines Vaters mit seinem Sohn durch die USA. Sie sind mit einem Motorrad unterwegs. Diese Reise wird von dem Vater erzählt. Immer wieder schweift er von den Erzählungen der Reise ab und nimmt den Leser in philosophische und spirituelle Gedankenwelten mit. Diese Gedankenwelten gehören einem Mann, der Phaidors genannt wird. Wer dieser Phaidros ist und wie er zu den Reisenden in Beziehung steht, wird während des Verlaufes geklärt.

Der Leser wird in die Weiten der USA entführt. Man kann an der einen oder anderen Stelle den Fahrtwind spüren und nachvollziehen, dass es den Sohn hin und wieder nervt, stundenlang auf dem Bock zu hocken. Die Ausflüge in die Philosophie – in das Sein der Welt aus Phaidros‘ Sicht– sind großartig. Fokus liegt auf der Definition von Qualität, denn diese sei immer erkennbar, aber nur sehr schlecht, bis gar nicht fassbar.

Als Bettlektüre ist das Buch nicht immer geeignet, da man – will man den philosophischen Ansätzen folgen – doch sehr aufmerksam lesen muss, um den Faden und die Logik des Ganzen nicht zu verlieren. Dennoch ist das Leseerlebnis kurzweilig und hoch spannend.

Subjektive Note: 1-

 

Ich werde kein Iron-Blogger…

Ich habe mir 3 Wochen Bedenkzeit gegeben, zu überlegen,  ob ich bei den Iron Bloggern in Kiel mitmachen möchte oder nicht.  Mein Entschluss steht: Nein! Ich organisiere mich nicht 😉

Ich setze in meinem Leben gerade andere Prioritäten und bin daher nicht gewillt mindestens einen Beitrag in der Woche zu schreiben oder Strafe zu zahlen – auch wenn ich die Idee noch immer gut finde.

Für mich ist es wichtiger, dass ich über Dinge schreibe, die mich bewegen. Auch wenn die Idee von Alibi-Artikeln durch meinen Kopf rauschte, bin ich doch eher ein Verfechter der Qualität und nicht der Quantität… auch wenn man das erstere unter Umständen auch nicht immer in meinem Blog findet. 😀

Ich wünsche allen Iron-Bloggern aus Kiel viel Spaß, Erfolg und durstige Nächte!

Danke fürs Aufzeichnen

Tiefkühlpizza ist eine kulinarische Köstlichkeit, die schnell von jedem zubereitet werden kann. Hin und wieder liest man aber in der Presse, dass mal wieder jemand die Folie vor dem Backen nicht abgemacht hat. Ich stellte mir bis gestern Abend immer die Frage, wie man nur so dämlich sein kann.

Bei der genauen Betrachtung der Anleitung wie die Pizza zuzubereiten sei, stellte ich aber fest, dass diese Leute sich strikt nach der Einleitung auf der Rückseite der Verpackung halten. Denn dort ist ohne jeden Zweifel dargestellt, dass man die Pizza vor dem Garen in die Folie schieben muss.

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Natürlich ist hier genau das Gegenteil gemeint: Man solle die Folie abziehen. Aber die Illustration ist verwirrend. Das Objekt der Begierde ist ja die Pizza und auf diese sollte sich der Pfeil beziehen. In diesem Fall bezieht er sich aber auf die Folie. Dadurch, dass er mittig zwischen den Objekten ausgerichtet ist, liegt die Interpretation beim Betrachter.

Schon eigenartig, dass ein riesiges Unternehmen, dessen Qualität das beste Rezept ist, an dieser Stelle augenscheinlich Praktikanten die Arbeit erledigen lässt. Oder bin ich der Einzige, der diese Illustration so interpretiert?