Gelesen: Idylle mit ertrinkendem Hund – Michel Köhlmeier

Dieses Buch war keine Empfehlung und ich hatte auch noch nichts vorher von ihm gehört. Bei einem Bummel durch den Buchladen fiel es mir in die Hände und der Klappentext ließ es mich kaufen.

Wenn man mich fragen würde, von was das Buche handelt, so könnte ich das nicht genau sagen. Geht es um die Beziehung eines Autors zu seinem Lektor? Geht es um den Tod? Geht es um eine Autobiografie? Geht es um den Verlust eines geliebten Menschen? Das Buch scheint alles gleichermaßen zu behandeln. Es liest sich trivial und tiefgehend zugleich.

Nachdem dem Lesen des Buches, habe ich erfahren, dass der Autor, genau wie der Protagonist, seine 21jährige Tochter verloren hat. Durch diese Information wird das Buch klarer.

Es scheint sich also um eine Verarbeitung dieses Verlustes handeln. In einem fiktiven Gespräch mit dem Lektor wird klar, dass der Verlust der Tochter noch nicht verarbeitet ist und gerne mit einem Werk für die Öffentlichkeit verarbeitet werden will.

Dieses Buch scheint genau das zu sein. Der Tod spielt nicht nur in den Erzählungen über die Tochter eine Rolle, sondern auch bei dem am Ende des Buches ertrinkenden Hund.

Auch zu diesem Buch werde ich ein weiters Mal greifen – sicherlich eröffnen sich mir noch weitere Blickwinkel und Tatsachen, die mir bisher verborgen blieben.

Subjektive Note: 2-

Gelesen: Alles fühlt – Andreas Weber

Angezogen vom Titel und Klappentext habe ich das Buch gekauft. Leider habe ich es nicht in einem Rutsch gelesen, weil andere Pflichtlektüren dazwischen kamen. Es wird beschrieben, wie alles Existierende auf der Welt miteinander verwoben ist. Das Ganze darf aber nicht als esoterisches Blah-Blah verstanden werden… Oder doch? – Ehrlich? – Ich habe keine Ahnung!!!

Der Autor springt von scheinbar wissenschaftlich basierten Fakten zu Erlebnissen aus seinem Leben, bis hinzu blumigen Landschaftsbeschreibungen in ermüdender Detailtreue. Ich konnte nicht immer der Intention folgen, fand das Buch stellenweise aber interessant. Andere Stellen ließen es mich zu Seite legen, weil es unerträglich langatmig erschien – aber vielleicht auch nur, weil ich den Gesamtzusammenhang verloren habe, da ich es mit Unterbrechung gelesen habe. Eine Bewertung fällt mir schwer, da ich die Idee hinter dem Titel und dem Klappentext sehr gut finde1, dass Buch aber nicht zum weiterlesen anregt.

Subjektive Benotung: 3-

  1. Auch wenn sie weder neu noch bahnbrechend ist. []