Gesehen: Sherlock Holmes

Seit langem bin ich mal wieder im Kino gewesen. Auf dem Plan stand Sherlock Holmes. Von den Trailern überzeugt, dass der Film gut sein muss, habe ich meine Frau in den Film geschleppt. Leider wurde der Film den Erwartungen nicht gerecht.

Die Stimmung des Filmes ist recht düster und sehr gut gelungen. Die Charaktere sind klasse dargestellt und machen Lust auf mehr.  Leider ist die Geschichte an einigen Stellen so langsam erzählt, dass man während des Films schon hin und wieder auf die Uhr guckt und das ist bei einem Film schon immer ein schlechtes Zeichen.

Die Geschichte sprach mich zwar an, war nur nicht immer gut erzählt. Teilweise zu undurchsichtig, teilweise zu banal. Aber gut gefallen haben mir die Kampfszenen, da hier Wing-Chun in aller feinster Ausführung gezeigt wird. Das liegt unter anderem daran, dass der Hauptdarsteller (Robert Downey Jr.) selbst schon jahrelang Wing-Chun praktiziert.

Hätte ich den Film am Kinotag für ein vergünstigtes Eintrittsgeld gesehen, dann wäre der Streifen sicherlich sein Geld wert gewesen, so habe ich mich aber ein bisschen geärgert 19,-€1 für beide Karten ausgegeben zu haben.

Subjektive Note: 2-

  1. Ohne das überteuerte Popcorn und Sprite! []

Die Helden meiner Jugend kommen wieder

Als ich noch jung war, gab es noch nicht viele TV-Sender. Diese kauften aber schon damals Serien in den USA ein. Somit gehören zu meiner Kindheit und  Jugend: Simon & Simon, Trio mit vier Fäusten, Ein Colt für alle Fälle und natürlich: Das A-Team. Und das kommt nun ins Kino!!! Yay!

Die Jungs von thefilmstage.com haben irgendwo aus den Tiefen dies Netzes einen Trailer ausfindig gemacht und ihn veröffentlicht. Leider wurde Ihnen untersagt, diesen weiterhin zu zeigen. Wenn man aber diesem Link folgt, dann bekommt man sicherlich das, was man sucht. Ich habe etwas gefunden:

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Gesehen: Maria, ihm schmeckt’s nicht – Kino

Man weiß nie, was man von Verfilmungen von Büchern halten soll. Die vorherrschende Meinung ist: „Der Film kann nie so gut sein, wie das Buch.“ Und so ist es auch mit bei diesem Buch von Jan Weiler.

Natürlich ist die Hauptrolle mit Christian Ulmen – meiner Meinung nach ein großartiger Schauspieler – sehr gut besetzt und auch die Kooperation mit den italienischen Darstellern ist gut gelungen, aber dennoch ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Die Geschichte weicht von der des Buches ab, so dass im eigentlichen nur die Kernidee und der Hauptkonflikt erhalten bleiben.

Der Film lebt von Kalauern und Situationskomik und hält einige Lacher bereit. Wer das Buch nicht kennen sollte, für den ist der Film sicherlich spaßig! Die, die das Buch kennen, werden sich an einigen Stellen wundern, dennoch aber Lacher nicht vermeiden können.

Subjektive Note: 2-

Gestank bei Inglorious Basterds

Gestern waren wir im Kino und haben Inglourious Basterds geguckt. Ein – in meinen Augen – großartiger Film, der in der Zeit der deutschen Belagerung Frankreichs spielt. Tarantino hat es wieder geschafft, eine kurzweilige Geschichte zu erzählen. Er nimmt sich Zeit, um Bilder und Stimmung zu erzeugen und hat Muttersprachler die einzelnen Rollen spielen lassen. Dadurch entstand eine reelle Stimmung, die ihresgleichen sucht.

Es gab aber dennoch Punkte, die den Kinobesuch getrübt haben.

Ich plädiere dafür, dass am Eingang eines Kinos eine Geruchsprobe eines jeden Gastes gemacht wird. Sollte dieser zu streng sein, dann darf der Kinosaal nicht betreten werden. Meine Frau und ich saßen zwischen zwei Gästen, die sicherlich nicht hätten eintreten dürfen. Zu dem Gast neben meiner Frau kann ich nichts sagen, aber der Besucher neben mir zog eine große Wolke üblen Geruchs  hinter sich her. Eine Mischung aus einem drittklassigen Weichspüler, Körperschweiß, kaltem Zigarettenrauch, leichten Alkohol und undefinierbaren Muff, begleiteten den Film. Hinzukam eine erhöhte Kurzatmigkeit mit hochfrequenter, lautstarker Schnappatmung.

Der Film war aber so spannend und packend, dass ich diese Störungen zum großen Teil ausblenden konnte und somit war das Kinoerlebnis wirklich großartig. Wer demnächst ins Kino möchte, der sollte Inglorious Basterds in die engere Wahl nehmen! Es lohnt sich!