Adios Gmail

Ich habe mich heute entschieden, meinen Gmail-Account erst einmal nur noch für meine Googlemail-Adresse1 zu nutzen. Ich habe bisher auch meine dienstliche und eine private Adresse damit verwaltet. Da das synchronisieren von kmail dank luckybackup nun recht gut funktioniert, kann ich meine Mails auch auf dem Ideapad lesen und beantworten. Da wir in der Schule recht restriktive Einstellungen haben, was das freie Surfen angeht, kann ich die Mails von dort aus nicht versenden, sondern warte entweder bis ich mit dem Ideapad in einem richtigen W-Lan bin oder ich die Daten synchronisiert habe und dann von Christine2 aus versende.

  1. Sprich alles, was DIREKT mit Google zu tun hat: Youtube, googledocs, Googlereader, Googlegroups etc… []
  2. Der Name meines Desktop-Rechners. []

„Eine alufoliefressende Schreibmaschine, die die Treppe herunterfällt“

So oder so ähnlich soll sich die deutsche Sprache für Ausländer anhören…

Studenten der Universität Leeds haben diese Aussage einmal genauer betrachtet und die Ergebnisse in einem Podcast zusammengefasst. Auf die Seite bin ich über einen Freund (Morten Hunke)  gestoßen, der mit mir Abitur gemacht hat, das Projekt begleitete und gerade einen Artikel darüber verfasst. Dreimal dürft Ihr raten, wer diesen Artikel gerade auf dem Ideapad zur Korrektur hat. 😉

Das Projekt nennt sich deutschsichtig und soll den Beteiligten in einer projektorientierten Umgebung die Möglichkeit geben, ihr Deutsch zu verbessern. Es lohnt sich den ein oder anderen Podcast zu hören und auch den Artikel zu lesen – wenn er dann mal fertig ist.

Wie sich Deutsch für den Englischsprachigen Hörer anhört, kann man sich in dem folgenden Video mal anhören, dann wird man der Theorie, die deutsche Sprache klänge wie eine Schreibmaschine, auch als Muttersprachler, sicherlich zu stimmen.

„„Eine alufoliefressende Schreibmaschine, die die Treppe herunterfällt““ weiterlesen

Athen ist das Lenovo-Stichwort

Das Callcenter, welches die Supportabwicklung für Lenovo abwickelt sitzt also in Athen. Dieses will sich bis Ende der Woche bei mir melden, ob die Reparatur vor der Zahlung des Geldes geleistet werden kann oder nicht. Sollte das nicht der Fall sein, werde ich mir ein neues kleines Notebook kaufen und die können meines behalten! (Geht das rein rechtlich überhaupt?!) Ob es dann wieder eine Ideapad sein wird, das wage ich zu bezweifeln.

Hat jemand Vorschläge, welche Gerät noch gut mit Linux laufen und sich im Kostenrahmen von 350-400 Euro bewegen?

Mein Ideapad kommt nicht wieder…

… jedenfalls dauert es unheimlich lange.

Am 11.03.2009 schickte ich mein Ideapad auf Anraten des telefonischen Supports weg, um es als Garantiefall reparieren zu lassen. Das Gerät hatte einen mir nicht erklärlichen Schaden am Display. (Bild bei TwitPic)  Weder  die Rück-  noch die Vorderseite des Displays wiesen Schäden oder Spuren einer Gewalteinwirkung auf. Transportiert habe ich das Gerät immer in meinem Laptop-Rucksack der Firma Wenger, in dem ich zuvor auch mein thinkpad monatelang erfolgreich transportierte.

Nach einigen Tagen rief der Support bei mir an und sagte, dass der Techniker festgestellt hat, dass das LCD gebrochen ist. Hä? Wie gebrochen? Was kaputt? Ich bat darum, den Techniker oder wenigsten einen Techniker sprechen zu dürfen. Leider ist aber nicht Lenovo selbst für die Begutachtung und Reparatur der Geräte zuständig, sondern ein anderes Unternehmen, somit war es der Dame am Telefon nicht möglich, mich mit einem Techniker zu verbinden. Sie sagte selbst, dass nicht einmal sie mit dem Techniker in Kontakt treten könne, außer über ihr „System“. Was auch immer das heißen mag… Netterweise sagte sie mir aber, wie diese Firma heißt und dass ich es dort mal versuchen solle.

Gesagt getan. Nach ein paar Minuten wusste ich den Namen des Technikers, der meinen Rechner auf seinem Tisch liegen hatte. Leider war dieser gerade nicht am Platz. Die Mitarbeiterin am Telefon wollte sich aber darum kümmern, dass dieser mich zurückrufen würde. Es kam kein Rückruf bei mir an. Ich will nicht in allen Einzelheiten meine Odyssee hier breittreten, aber Fakt ist, dass ich mehrere Male (im zweistelligen Bereich) bei der Firma anrief, ich nie den Techniker ans Rohr bekam, mir jedes Mal versprochen wurde, er würde sich bei mir melden und aber nie etwas passiert ist.

Zwischendurch rief mal wieder der Support von Lenovo an und teilte mir mit, dass die Reparatur 308 Euro und ein paar Zerquetschte kosten solle. Mhm, ich habe 365€ für das Gerät bezahlt und soll nun über 300€ für eine Reparatur bezahlen, von der ich nicht einmal überzeugt bin, dass ich sie zahlen muss, weil ich bis heute noch nicht weiß, was mit den Gerät nicht in Ordnung ist und ich davon ausgehe, dass es ein Garantiefall ist?!

Wie auch immer. Mittlerweile ist ein Monat verstrichen in dem NICHTS passiert ist. Da ich mir ein bisschen wie Don Quichotte vor komme, kommt mein Pragmatismus wieder durch: 1. Mein Ideapad ist im Eimer. 2. Ein neues kostet 65€ ohne Versand mehr als die Reparatur. 3. Lenovo stellt sich sturr. Fazit: Bezahlen und das Ideapad wieder nutzen können ist günstiger als neu kaufen.

Meine Bedingungen lauteten: Ich lasse das Gerät reparieren, bekomme aber die Altteile mitgesandt und werde nach Erhalt der Ware das Geld überweisen, um sicher zu gehen, dass ich auch die Altteile bekomme! Diese kann ich dann, wenn ich dann noch die Muße habe, einem Sachverständigen vorlegen, der mir dann Auskunft darüber geben kann, ob und wenn wie das LCD gebrochen sein soll.

Jetzt bekam ich eine Zahlungsaufforderung des beauftragten Unternehmens von Lenovo, die besagte: erst die Kohle, dann die Ware! Die Hotline war natürlich nicht mehr besetzt, als die E-Mail kam und somit kann ich erst wieder Dienstag mit jemandem in Kontakt treten. Wie es dann weitergehen soll, habe ich schon im Kopfe skizziert, aber mal gucken, was die Mitarbeiter von Lenovo dazu sagen. 😀