Dem Kind mit Klebestreifen den Mund zu kleben… Kein Problem!

Klebeband - Ein Adäqutes mittel zur ErziehungIch bin entsetzt, was die Staatsanwaltschaft in Mosbach sich hier geleistet hat.

Wenn man dem Artikel Glauben schenkt1, haben die Erzieherinnen eines Kindergartens Kindern die Münder mit Klebestreifen zugeklebt, weil diese nicht mehr schreien oder sprechen sollten. Eine der Damen war die Leiterin der Institution! Es hat sich die Exekutive des Problems angenommen und entschieden: Alles kein Problem! Es ist ja keiner zu Schaden gekommen.

Erhm… Wie Bitte? Das Kraftfuttermischwerk bringt meine Gedanken ziemlich gut zum Ausdruck.

Auch wenn nun diskutiert wird, dass man das Klebeband wieder gut abbekommt und es sich doch nur um eine erzieherische Maßnahme handelt, bin ich  der vollen Überzeugung, dass ein solches Vorgehen in keiner Weise geduldet werden darf! Ich kann das Einsperren eines Kindes im Keller auch nicht damit legitimieren, dass es nicht feucht sei und es eine Heizung gäbe.

Leider sieht das die Staatsanwaltschaft anders.

OHNE WORTE!

 

 

  1. Und ich wüsste nicht warum man das nicht sollte. []

Gelesen: Der Frisör – Christian Schünemann

Zum bestandenen Examen habe ich von meiner Mentorin das Buch „Der Frisör“ von Christian Schünemann geschenkt bekommen. Der Bezug ist klar: Der Friseur bekommt das Buch „Der Frisör“. Ich habe mich sehr über diese Geste gefreut.

Das Buch handelt von einem Szenefriseur, der enge Kontakte zu seinen Kundinnen hält. Eine Kundin wird kurz nach einem Friseurbesuch ermordet aufgefunden. Natürlich wird der Friseur Thomas verdächtig, da er der Letzte ist, der die Dame lebend gesehen hat. Das hält ihn aber nicht davon ab, selbst Ermittlungen anzustellen. Ob er den Mörder findet oder dieser überhaupt gefunden wird, werde ich nicht verraten.

Fakt ist: Das ist ein spannender Kriminal-Roman, eine seichte Bettlektüre, die einen um die eine oder andere Stunde Schlaf beraubt.

Interessant sind die Ausflüge des Autors in die Welt der Haare, Farben und Arbeiten des Friseurs. Solide recherchiert!

Das Vorurteil des männlichen Friseurs, dass er natürlich homosexuell sein muss, bestätigt der Roman.

Subjektive Note: 2