Schülerinnen und Schüler als „großer Bruder“

Ich im Film...Durch meinen Reader flog mal wieder ein interessanter Beitrag von Udo Vetter, der mich dieses Mal zum Nachdenken anregte. In dem Beitrag ging es um das Filmen von Personen. Insbesondere um Polizisten in Ausübung ihrer Tätigkeit. Diese dürfen während der Ausübung gefilmt werden, da sie Mitarbeiter des Staates sind und sie sich damit nicht auf die Pressefreiheit berufen können.

Nun sind Lehrer ja auch Beamte und  sind während der Ausübung ihrer Pflicht, von kleinen und großen potentiellen Filmemachern umgeben. Müssen Kolleginnen und Kollegen es nun hinnehmen, wenn Schülerinnen und Schüler im Unterricht Videoaufnahmen machen? Ist es tatsächlich legal, von Lehrkräften im Unterricht Bild- und Tonaufzeichnungen zu machen?

Gestützt werden meine Gedanken von diesem Absatz:

Nun ist es juristisch mittlerweile klar, dass Polizisten sich im Einsatz filmen lassen müssen. Es gibt keine speziellen Fotografierverbote gegenüber Beamten. Ganz im Gegenteil. Polizisten im Dienst treten als Mitarbeiter des Staates auf, sie repräsentieren die öffentliche Gewalt, und ihr Handeln unterliegt einer entsprechend strengeren Kontrolle – auch durch die Kameras von Menschen, die sich nicht auf die Pressefreiheit berufen können. (Hervorhebungen von mir.)1

Ersetzen wir doch mal in dem oben markierten Satz den Begriff Polizisten durch Lehrer2. Der Satz lautet dann: Lehrer im Dienst treten als Mitarbeiter des Staates auf, sie repräsentieren die öffentliche Gewalt, und ihr Handeln unterliegt einer entsprechend strengeren Kontrolle – auch durch die Kameras von Menschen (…) Die Aussagen mit der öffentlichen Gewalt und der entsprechenden strengeren Kontrolle sind sicherlich in Bezug auf die Lehrkräfte diskussionswürdig.
Dennoch dürften doch Aufzeichnungen gemacht werden und ich als Lehrer kann wenig gegen diese ständige Überwachung tun, oder?

Dürfen Schülerinnen und Schüler nun tatsächlich Filme von Lehrkräften machen? Wie denkt ihr darüber? Sind die Schülerinnen und Schüler der große Bruder?

 

  1. http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/06/25/wer-nichts-zu-verbergen-hat/ – Abruf: 2013-06-26 []
  2. Und meinen damit sowohl Kolleginnen und Kollegen. []

Schnapszahl auf dem Tacho!

Auf der Rückfahrt von OWL nach Kiel am letzten Wochenende war es endlich soweit. Unser BMW zeigte uns voller Stolz eine 333.333 auf dem Tacho. Leider ist die Aufnahme nicht so gut geworden, aber das lag nicht zuletzt an den Witterungsverhältnissen, meinem gesundheitlichen Zustand und der Tatsache, dass ich als Beifahrer versucht habe, das Bild zu schießen.

Auch wenn sich die Kilometerzahl hoch anhört, schnurrt der „kleine“ noch wie eine Eins. Sicherlich hat er hier und da schon ein paar Wehwehchen, aber welches Fahrzeug hätte das in seinem Alter nicht…

Hattet Ihr auch schon Schnapszahlen in sechsstelliger Höhe auf Eurem Tacho? Was war Euer höchster Tachostand?