Stress in meinem Beruf…

Auch ich möchte bei der Blogparade von Herrn Mess mitmachen. Er stellt die Fragen:

  • Welche Situationen im Schulalltag empfindest du persönlich als belastend?
  • Welche Strategien hast du dir zurecht gelegt, um mit derartigen Situationen zurecht zu kommen?

Herr Mess lädt alle, die Ihren Senf dazu beitragen wollen, ein, mitzumachen. Dann will ich mal, wenn ich meinen Senf zu geben darf, dann lasse ich mich nicht zweimal bitten.

Grundsätzlich habe ich mir folgende Sprüche als Leitsätze gemacht, wenn es um Stress geht:

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Schreiben, nichts als schreiben

Wenn man Texte produzieren will, dann ist es wie mit anderer Arbeit am Schreibtisch: Man lässt sich schnell von anderem Kram ablenken. Ich kenne das aus der Zeit in der Universität, dass man sich lange und ausgiebig mit den Formatierungsmöglichkeiten des Schreibprogrammes auseinandersetzte, aber weniger mit den Inhalten der zu verfassenden Arbeit. Als ich das verstanden hatte, habe ich mich in LaTeX eingearbeitet und verfasste seitdem meine Arbeiten nur noch mit diesem Textsatzsystem. Ich konnte mich nicht mehr von den vielen Möglichkeiten ablenken lassen, die Textverarbeitungsprogramme bieten und habe mich viel stärker auf die Inhalte konzentriert.

Jetzt verfasse ich, wenn es um Fließtexte geht, in der Regel nur noch Blogeinträge. Diese schreibe ich in der Regel vor. Da ich auch Freistunden in der Schule nutze, um an den Texten zu arbeiten und ich nicht überall in unserem Gebäude WLAN-Empfang habe, musste ich mir etwas einfallen lassen. Ich habe somit einen Ordner in meiner Dropbox erstellt, in dem die Artikel vorgeschrieben werden. Dieser wird dann automatisch synchronisiert und ich kann an den Texten auch auf dem Ideapad arbeiten. Aber mit welchem Programm sollte ich die Texte verfassen?

Writer der OOo-Suite ist nicht sonderlich gut geeignet, da es Ressourcen  ohne Ende frisst und auch ca. eine halbe Stunde braucht, bis es gestartet ist. Das ist keine Alternative, um mal eben etwas zu tippen. Kate ist zwar ein einfacher Editor, aber irgendwie fühlte es sich nicht optimal an. Auf meinen Streifzügen durchs Netz bin ich dann auf WriteRoom gestoßen. WriteRoom ist ein Texteditor ohne jeglichen Schnickschnack, der im Vollbildmodus den Text präsentiert. Leider ist dieses Programm nur auf einem angebissenen Apfel lauffähig.

Dennoch machte mich die Idee des simplen, aber nett aussehenden Editors neugierig. Auf der Suche nach einer Möglichkeit ähnlich unter GNU/Linux zu arbeiten, stieß ich auf pyroom. Leider ist dieses Programm mit einem Fehler in Ubuntu 10.04 ausgeliefert worden. Man bekommt es aber dennoch zu laufen, wenn man pyroom so startet:

LANGUAGE='' pyroom &

Da ich aber von Grund auf faul bin und nicht jedesmal Lust habe, diese Zeile einzutippen, habe ich diese Zeile in eine Datei geschrieben, ausführbar gemacht und in ~/bin als PyRoom gespeichert. Nun rufe ich nicht mehr pyroom auf, sondern PyRoom und schon klappts auch mit dem Nachbarn. 😉

Für die, die keine Ahnung haben, wie sie das machen sollen, was ich eben beschrieben habe, hier ein paar Zeilen Code, die ihr nur in die Konsole kopieren müsst – dann sollte alles funktionieren.

sudo apt-get install pyroom
mkdir ~/bin
echo "#\!/bin/sh\n LANGUAGE='' pyroom &" > ~/bin/PyRoom
chmod u+x ~/bin/PyRoom

Nun gebt ihr in der Konsole PyRoom ein und schon startet das Programm. Viel Spaß beim ablenkungsfreien Schreiben.

Powertools

Seit einiger Zeit nutze ich zwei Werkzeuge am Rechner, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Das eine ist ein Webtool, welches mir hilft viel mehr Artikel zu lesen und das andere ist eine Desktopapplikation, die es erleichtert, Texte zu schreiben.

Readability

Webseiten müssen ja immer schön aussehen, aber leider geht dabei die Lesbarkeit hin und wieder unter. Abhilfe schafft hier readability von arc90.com. Dieses Seite zeigt Webseiten1 in einer gut lesbaren Darstellung an. Man kann sich aus mehreren Optionen seine Darstellung zusammenklicken und diese dann als Lesezeichen abspeichern. Kommt man auf eine Seite, die man lesen möchte, die Schrift aber zu klein – oder die Augen zu schlecht – sind, dann wählt man dieses Lesezeichen an und man erhält die Essenz des Textes zum schnellen Lesen. Durch die große Schrift und die schmale Spalte, kann ich Texte nun überfliegen und/oder schneller lesen.

Für alle die, die sich mit speedreading auseinandergesetzt haben, wird dieses Tool wahre Begeisterungsstürme auslösen.

Autokey

outTippen ist eine lästige Sache. Da es für GNU/Linux noch immer keine Software gibt, bei der der Rechner das schreibt, was man ihm diktiert, muss eine andere Lösung her, mit der effizienter Texte verfasst werden können. Hier bietet sich autokey an. Autokey bietet die Möglichkeit, in allen Programmen die über den X-Server laufen, Kürzel für bestimmte Wörter oder ganze Texte zu definieren. Wird eines dieser Kürzel getippt, dann wird es durch das gemeinte Wort ersetzt oder einfach angefügt, je nachdem wie man Autokey konfiguriert hat.

Die Projektseite findet ihr auf sourceforge: autokey.sf.net

Habt Ihr auch Powerapplikationen, die ihr ständig nutzt und die euch das Arbeiten am Computer erleichtern? Lasst es mich wissen.

  1. Readability muss erkennen können, welches der Haupttext der Seite ist. Bei den meisten Nachrichtenseiten und Blogs ist das aber kein Problem. []

Meine dotties

Heute habe ich mal wieder auf einem Fremdrechner meine Dot-Files gebraucht, damit ich einigermaßen gut arbeiten kann. Ich musste also meinen Laptop hochfahren, das Ganze zippen und dann per E-Mail verschicken. Wer mich kennt, weiß dass ich faul bin und mir das somit schon wieder zu viel Arbeit war. Also werde ich hier kurzer Hand meine dotties.7z hochladen und nun immer daraufzugreifen, wenn ich sie brauche 😉 Wer will kann sich das Archiv auch runterladen, es enthält eine Konfiguration für dis zsh, screen und vim. Die Dateien sind von anderen, mir nicht mehr bekannten Quellen zusammenkopiert und angepasst. Ich bin alles andere als ein Konfigurations-Guru, aber die Teile funktionieren für mich und gut is‘.  😉

Desktoprechner muss her…

Mir ist mein Thinkpad aberaucht. Keine Ahnung, was genau los ist, aber es soll wohl das Motherboard getauscht werden, so sagte es der Support der Garantieverwaltung. Wie auch immer…1 Jetzt sitze ich hier am Rechner meine Freundin und blogge von hier – geht auch. Da ich aber wirklich ohne Rechner nicht vernünftig arbeiten kann, habe ich mir gedacht, mir einen Desktop-Rechner anzuschaffen. Damit ich also dann zwei Rechner habe und so immer auf einen zurückgreifen kann, wenn einer mal wieder einen Adler macht.

Jetzt mal eine Frage an Euch Profis da draußen und ich bettle WIRKLICH um Kommentare — dieses Mal. Was haltet Ihr von dieser Konfiguration für einen Desktop-Rechner, an dem nicht gespielt wird, der nur zum Unterricht vorbereiten genutzt wird, hier und da mal ein Video geschnitten, auch mal eine DTP-Sache gemacht und Photos bearbeitet werden und sonst zum Musik hören genutzt wird?

  • MB S.775 Gigabyte EP35-DS3L // LGA775 Socket
  • INTEL Core 2 Duo E7300 // 2×2.67GHz
  • 8GB Ram 800MHz
  • 250GB Seagate // 16MB Cache
  • nVidia GF9400GT passiv
  • DVD-Brenner 20x
  • Cardreader (65in1)
  • Bluetooth USB
  • PCI Firewire NEC
  • loglink draftN (ralink chipsatz)

Laufen soll dadrauf Ubuntu Linux 8.10. Ich freue mich auf Kommentare!

  1. Zitat aus dem neuen Buch „nicht lustig 4“ – muss man nicht verstehen! []