Meine Schulden und ich… (alles fiktiv – ist doch logisch)

Oha, ich habe dieses Jahr 15.000€ mehr Schulden gemacht als ich eigentlich wollte. Nunja, das passiert. Gerade wenn man ein Kind hat und so.. Klar, ich habe schon die letzten Jahre wie ein Wahnsinniger über meine Verhältnisse gelebt – auch ohne Kind. Aber das coole ist ja, ich bin so ein vertrauenswürdiger Mensch, dass die Banken mir einfach das Geld in den Rachen schieben.

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Gelesen: Neger, Neger, Schornsteinfeger – Hans-Jürgen Massaquoi

Eine Autobiografie aus Deutschland aus der Zeit des dritten Reichs. In vielen Schulen eine Art Pflichtlektüre und auch meine Klassen mussten dieses Jahr dadurch.

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Gelesen: Amerika – Franz Kafka

Dieses Buch habe ich gerettet. Als ich im August 2008 Altpapier zum Reststoffhof brachte, sah ich dieses Buch in einem sehr guten Zustand in dem Altpapiercontainer liegen. Ich griff zu und nahm es mit.

Der Roman ist kein vollendeter und wurde erst nach Kafkas Tod veröffentlicht. Die Geschichte des jungen Frank Rossmann erzählt, wie er nach Amerika auswandert und dort eigentlich in einem gut behüteten Hause aufwachsen soll. Aber es kommt anders und so ist Karl auf sich alleine gestellt. Er schließt sich zwei zwielichtigen Gestalten an, jobbt als Liftjunge und wird als Diener missbraucht. Zum Ende des Romans schließt er sich einem Theater an, dass durch die Lande zieht und nach Nachwuchs sucht. Grundsätzlich ist Karl die ganze Zeit alleine. Auch wenn er hier und da protegiert wird, steht er nach kurzer Zeit wieder alleine da.

Das Buch war kurzweilig und zog einen zum Lesen heran. Leider steht man am Ende auch alleine da, da es einfach aufhört. Keine Ende, nicht rund und auch nichts Überraschendes. Die berühmte Frage, was uns der Autor damit sagen möchte ist schwierig zu beantworten, da es nun einmal ein unvollendetes Werk ist. Dennoch ist es ein Buch das gegenläufig zu den Amerika-Geschichten des „american dreams“ erzählt. Der redegewandte, gutgläubige Karl Rossmann sinkt, nach einem hohen Start im neuen Land, immer weiter die soziale Leiter nach unten.

Subjektive Note: 2-

Rap-Musik im Sophienhof

Letztens war ich im Sophienhof hier in Kiel und wurde von einem Typen angequatscht, ob ich auch mal Rap hören würde. „Klar“, sagte ich, denn er rannte bei mir offene Türen ein. Schon hatte der Typ eine CD in der Hand und hielt sie mir unter die Nase. Er erklärte, dass sie gegen die Musikindustrie seien und daher andere Vertriebswege suchen.

Jeder könne die CD kaufen und geben was er möchte. Ich willigte sofort ein und drücke ihm 10€ in die Hand. Zu Hause habe ich die CD dann reingeschmissen und harrte der Dinge die dort kommen. Ich vermutete schon, dass die CD einfach leer sei – aber auch dann hätte er die 10€ verdient 😀

Aber was ich hörte überraschte mich. Es war allerfeinster Rap. Naja, ein bisschen zu viel Gansta-Kram für mein Empfinden – aber endlich mal wieder Rap, der zurück zu den Wurzeln geht und nicht das „Poser-Image“ der amerikanischen Superstars versucht zu übernehmen. Frei dem alten Motto: „Keep it real„. Die Scheibe heißt: „rauskomm – allein gegen die industrie“  und ist von  „schwarz  weiss„.

Es hat Spaß gemacht, das Album zu hören und ich wünsche den Jungs: Viel Erfolg.

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Norm Green ist tot

Ich habe gestern erst erfahren, dass Norm Green nach langer Krankheit am 7.10.2009 verstorben ist.

Norm Green

Er war einer  der Vorreiter des Kooperativen Lernens aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Immer wieder hat er Schulungen zusammen mit der GEW in Deutschland gehalten, um Kolleginnen und Kollegen darin zu schulen,  das Lernen in der Schule erfolgreicher zu machen.

Beziehung

Persönlich durfte ich ihn nicht kennen lernen und gelesen habe ich von ihm auch nur ein Vorwort in dem Buch Erfolgreich unterrichten durch Kooperatives Lernen. Strategien zur Schüleraktivierung. Band 1. Wenn ich mit dem Referendariat durch bin, werde ich mir sicherlich ein bisschen etwas von ihm zu Gemüte führen, vorher werde ich wohl keine Zeit dazu finden.

Kooperatives Lernen

Ich bin ein großer Verfechter des Kooperativen Lernens, weil es ein Konzept für Unterricht ist, welches Schülerinnen und Schüler aktiviert, die Lehrerzentrierung heraus nimmt und eine große Methodenvielfalt bietet.

Vielleicht schreibe ich mal ein paar Zeilen zum Kooperativen Lernen, wenn ich a) die Zeit finde und b) es erwünscht ist.

Beileid

Ich möchte an dieser Stelle den Angehörigen und Freunden von Norm Green mein Beileid aussprechen und wünsche ihnen viel Kraft im Umgang mit dem Verlust.

via: http://blog.kooperatives-lernen.de/