Filesharing vs. Copy-Shop

Irgendwie leben wir doch in einer verkehrten Welt, oder?! Auf der einen Seite wird in der Öffentlichkeit versucht das Bild aufrecht zuerhalten, dass das Anfertigen von Kopien urheberrchtlich geschützter Daten auf der Verbrechensskala gleich nach dem Tatbestand „Mord“ steht, aber auf der anderen Seite sind die Universitätsstädte übersäät mit Copyshops, die in erster Linie den armen Stundenten mit Kopien von Büchern versorgen.

Entweder scheint die Lobby der Professoren nicht daran interessiert zu sein, mit ihren Büchern und Veröffenltichungen Geld zu machen, oder sie handeln nach der Maxime: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. (Reine Spekulation!) Wo auch immer der Grund für die Stummheit der geistigen Elite liegt, Fakt ist, dass kaum eine Student sich Bücher im Original kauft (Ausnahmen wie ich bestätigen die Regel. Zu empfehlen www.abebooks.de 😉 ) Was also in der Musik-Industrie strafrechtlich verfolgt wird, ist in der Bildung nicht nur erlaubt, sondern wird implizit (teilweise auch explizit) von den Professoren gefordert! (Ähnlich kurios die Empfehlung von Professoren sich Software auf dem „studentischen Wege“ zu beschaffen *würg* … aber dazu vielliecht auch mal mehr.)

Ich für meinen Teil finde, dass ein Universtitäts-Professor keine Veröffentlichungen verkaufen darf, sondern diese einzig und allein in digitaler Form unendgeldlich dem Volk zur Verfügung stellen sollte. Denn die Jungs und Mädels werden ja schon vom Steuerzahler bezahlt, um zu forschen und arbeiten in der Zeit in denen der Steuerzahler sie bezahlt an dem Buch, warum sollte dann der interessierte Bürger nochmals in die Tasche greifen, wenn ihn ein Thema interessiert?! Auf der anderen Seite ist die Speicherung der Daten auf dem digitalen Datenträger umweltschonender (Ob das im Endeffekt so ist, sollte mal einer der Herren untersuchen, denn schliesslich müssen die Datenträger auch betrieben werden und das in der Regel mit Strom, der widerum aus dem Kraftwerk kommt…). Jeder der doch ein Buch in gedruckter Form möchte, wendet sich an seinen Copy-Shop des Vertrauens und dieser druckt ihm das Buch auf handelsübliches Papier. Somit bezahle ich nicht den Prof. ein zweites Mal, dass er mir eines seiner Exemplare überlässt sondern „nur“ den Besitzer desCopy-Shops, der mir verhilft das Ganze in eine gewohnte Form zu bringen.

Es ist schon eigenartig, dass sich keiner über diese Tatsache, dass mein ein Teil quasi zweimal bezahlt aufregt. Aber diese Art des Geldausdertascheziehens funktioniert nicht nur dort, sondern auch beim Altglas und beim Altpapier. Wieso dann nicht auch bei der Bildung.

Da der Mensch sowieso in den meisten Fällen den Weg des geringsten Wiederstands geht, sich mit einem KLICK das neue Madonna-Album auf die Festplatte holt, sich einmal ein Buch ausgeleiht und dieses dann kopiert (ggf. nur partiell) sollte man (der Staat) doch versuchen aus der Not eine Tugend zu machen. Klar kann Deutschland nicht herkommen und sagen „Erhm, Frau Madonna, wir werden Ihr neues Album nun kostenlos im Internet anbieten und sie können nichts dagegen machen… “ (Wieso eigentlich nicht?! 🙂 ), aber in den Bereich in denen der Staat den Einfluß hat, kann sollte könnte man das evtl. erwarten. Ganz nach dem Motto: Freie Bildung für Freie Bürger! Aber leider habe ich in meinen 30 Jahren in diesem Leben noch keine Deutsche Regierung erlebt, die mal ansatzweise konsequent war/ist. Somit wird diese Vorstellung wohl ersteinmal noch eine „Wissenschaftliche Dichtung“ sein.

Aber schön wär’s doch…

Podcast … heiße Luft um alte Medien.

Der Begriff Podcast ist im Moment in aller Munde und ging auch an mir nicht spurlos vorbei. Ich dachte zuerst, dass es irgendein neuartiges Medium ist, welches ich ersteinmal ignorieren kann, da ich ja doch eher ein konservativer Linux-User bin. Nun bin ich durch eine Fernsehsendung auf die Podcasts aufmerksam geworden und war wirklich enttäuscht. Ein solcher Podcast ist ja nichts anderes als ein Download einer Audio- oder Videodatei. Mhm, da gibt man dem Kinde einen tollen Namen und schon gibt es einen neuen Hype. Okay, fairer Weise sollte man noch sagen, dass der Podcast an einem RSS-Feed gekoppelt ist und der dem Nutzer sagt, wann eine neue Sendung hochgeladen wurde.
Um ehrlich zu sein, ich finde die Idee Audio- und/oder Videosendungen so anzubieten, dass der Benutzer entscheidet, wann er sich das Ganze zu Gemühte führt hochgradig interessant, aber nicht neu oder revolutionär. Immerhin haben wir (alten Leute 😉 ) früher vor dem Radio gesessen und Radiosendung auf Kassette aufgenommen, die man sich später immer und immer wieder angehört hat (Auch gerne im Walkman unterwegs ;-)). Der Gedanke der neu ist, ist dass potentiell jeder der einen Computer und die passende Hardware hat eine Sendung ins Netz stellen kann. Der Programmchef ist also der Rezipient in einer Person. Weiterhin neu ist, dass man die Sendungen unterwegs genießen kann. Und das macht das Ganze dann interessant. ICH entscheide, was ich wann, wo und wie gucken oder hören möchte. (Im moment höre ich gerade den ersten PodCast von Ubunutu-Radio. Hier merkt man auch, dass das Ganze ein nicht-professionelles Medium ist. 😉
Ich für meinen Teil überlege gerade, ob ich nicht mal meine Hamburg House Tunez als Pod-Cast zu Verfügung stellen sollte… Ich denk mal drüber nach. Man muß ja mit der Zeit gehen…

HHT vom 05.05.2006

So Mädels, hier mal die Tracks von heute Abend:

  • HHT-Intro – MAWSpitau
  • audiowhores – orillas del mare
  • testpressing – purplemusic
  • cruelalize – gipsy girl
  • june – moonbootica
  • mad piano – chris kaeser
  • baked from scratch – hatiras and dJ dan
  • flaun it – tv-rock
  • u know y – moguai
  • wallop – richard dinsdale
  • journey – 2-4 grooves mix
  • let it drop – delicious
  • whipe your ass – klaas
  • new & jack – mbg & sds
  • player – steve angelo
  • slip & slide – micha moor
  • track_ig – soulbrothers
  • aargh! – malente

Gewöhnt Euch bloß nicht an den Service… Ich habe hier nur mal als Test den Blog eingerichtet und suche noch nach einer Berechtigung.

Der erste Eintrag

Ich habe mich entschieden, diesen Blog mehr oder weniger gut zu führen. Leider weiß ich noch nicht wirklich, was ich hier immer so alles reinschreiben soll, dann immerhin geht mein Leben doch keinen was an… Aber in der heutigen Zeit, da wollen wir mal nicht so sein und den ganzen Geheimdiensten auf dieser Welt mal ein bisschen die Arbeit abnehmen.

Ich schreibe ja gerade an meiner Examensarbeit mit dem Titel: „Der Mann nach Maß – Maskuline Präsenz im medialen Raum der Werbung„. Ein sehr interessantes Thema, was mir auch das Schreiben selbst erleichtert. Ich habe mich dazu entschieden, die Arbeit in LaTeX zu setzen/schreiben. Da ich GNU/Linux-User bin und KDE als meinen Desktop gewählt habe, viel mir die Wahl das Ganze in kile zu schreiben recht leicht. Aber was ich nicht verstehe, dass ich warum kile keine Rechtschreibüberprüfung on the fly hat! Das kann einem echt auf den Senkel gehen. Ich meine, wir leben im 21. Jahrhundert und man bekommt es nicht hin, dass ein popeliger Editor in der Lage ist eine Rechtschreibüberprüfung durchzuführen?! Selbst für vim gibt es ein Plugin!!!

Naja, in der Newsgroup d.c.o.u.a.kde konnte mir auch keiner so recht helfen, da diese feature WIRLKLICH nicht in kile integriert ist! Wer mir und allen andern kile-Nutzern unter die Armen greifen möchte, der kann das hier tun:

http://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=61789

Das war es ersteinmal.

Bis später dann

MAW

Immer auf dem Laufenden…

Endlich ein gutes Tool gefunden…

Damit ich hier auch ordendlich bloggen kann, habe ich nach einem Tool gesucht, welches sich einfach bedienen lässt, aber dennoch umfangreiche Möglichkeiten bietet. Nach BloGTK, kbloger und anderen Fehlversuchen bin ich nun auf Perfomancing gestoßen. Es handelt sich dabei um ein firefoxplugin, welches ich JETZT gerade teste 😉
Ich habe auch ein Bild hochladen können und ich denke, das Links auch funktionieren, oder? klick hier

Naja, den kleinen Gesellen hier habe ich mal irgendow im Netz aufgegabelt. Ich fand das ein SEHR gelungenes Foto.

  1. Ich hoffe, dass
  2. auch Aufzählungen
  3. funktionieren.

  • Allem Anschein nach
  • JO! 😉

So, nun aber wieder von den Nichtigkeiten des Lebens zum wichtigen… Ich muss weiter an der Examensarbeit schreiben.Immer auf dem Laufenden…