Scheiß Dich nicht an…

Ja, ich gebe es zu, mein Grundrauschen in Bezug auf Informationen aus dem Internet ist hoch – ziemlich hoch. Vieles überfliege ich nur, manches speichere in Pocket, um es später zu sichten oder in meinen Zettelkasten aufzunehmen. Ein Dilemma ensteht immer dann, wenn ich Videos  finde.

Zeitfresser

In der Regel sind diese echte Zeitfresser: Man kann sie nicht überfliegen, sondern muss sie ganz gucken. Manche entwickeln sich erst zum Ende hin zu einer Perle oder bleiben die ganze Zeit sinnlos. Dennoch sind sie ein Quell von Informationen, da sie -anders als beim geschriebenen Wort- mehr Informationen enthalten, als die reine Information des Textes. Diese werden von Prosodie, Mimik und Gestik transportiert.

Nun kam dieses Video hereingeflattert und stahl knapp sieben Minuten meiner Zeit, schenkte mir eine Lebensphilosophie, die nicht nur einprägsam sondern auch einfach und nutzbar ist.

Lebensphilosphie – reduziert aufs Maximum

  1. Scheiß Dich nicht an.
  2. Bitte, sei nicht so deppert.
  3. Lass Dich von der Liebe leiten.

Pocket
Entwickler: Read It Later
Preis: Kostenlos+
 

Zahlen visualisieren

WeltkarteIch mag es, wenn Zahlen visualisiert werden. Man kann sich dann -im wahrsten Sinne des Wortes- ein echtes Bild von den Zahlen machen. Nun habe ich eine Visualisierung gefunden, die mich im Endeffekt nur wütend macht. Es wird gezeigt, wann und wo auf der Erde Atombomben gezündet wurden und welches Land dafür die Verantwortung trägt.

Bevor nun voreilig auf den Play-Button des Videos gedrückt wird: Was meinst Du, wie viele Atombomben wurden auf der Erde von 1945-1998 gezündet?

http://www.youtube.com/watch?v=9U8CZAKSsNA

(via: http://memolition.com/2013/10/16/time-lapse-map-of-every-nuclear-explosion-ever-on-earth/)

Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, …

 

Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach.

Karl Valentin

Dieses Zitat wir Karl Valentin zugeschrieben.1  Ich bin ein echter Verfechter dieses Zitats und der damit ausgedrückten Einstellung, auch wenn die Sache komplizierter ist, als das man sie in einem Satz ausdrücken kann. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass man bei Kindern in den ersten Lebensjahren durch das Vorleben der eigenen Werte und Verhaltensweisen einen bedeutenden Grundstein für die Entwicklung des eigenen Wertesystems legt.

Hier ein Video, das das Ganze mal deutlich auf den Punkt bringt.

Die Bildung

Auch in Bezug auf die Bildung bin ich fest davon überzeugt: Das gelebte Wertesystem der Lehrkraft hat einen Einfluss auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler. Also auch hier Augen auf, was man als Lehrkraft vor und mit den Schülerinnen und Schüler macht, denn sie machen uns sowieso alles nach.

(via: Children see, Children do – www.deimeke.net)

  1. Leider habe ich keine echte Quelle nicht gefunden. Es wird aber auf vielen Internetseiten so genannt. []

Barbiere – In Deutschlang (fast) ausgestorben?

BarberShopDer Arbeitsbereich eines Friseurs ist vielfältig. Der Lehrplan umfasst nicht nur das Schneiden, Färben und Umformen von Haaren, sondern auch Grundkenntnisse der Dermatologie, Maniküre, Rasur, dekorative Kosmetik, pflegende Kosmetik, Haarverlängerungen und so weiter.

Wenn man aber ehrlich ist, bezieht sich das Kerngeschäft des durchschnittlichen Friseurs auf den Damensalon und den drei Bereichen Schneiden, Färben und Umformen. Der Herrensalon oder die Herrenecke, läuft in der Regel nur nebenbei mit. Große Ketten oder Individualisten versuchen immer mal wieder die Nische des Herrensalons zu schließen, aber so richtig gelingt das in meinen Augen nur selten. Mein letzter Besuch bei einem „echten“ Barbier war vor vielen Jahren auf dem Hamburger Kiez.

Warum ist die Pflege für den Mann, die ja seit Jahren immer mehr wird, noch immer nicht in den Salons angekommen? Ich bin fest davon überzeugt, dass echte Barbiere auch in Deutschland eine Chance hätten. Dabei ist aber besonderes Augenmerk darauf zulegen, dass man nicht einfach die gegebenen Voraussetzungen aus dem Damen-Salon auf die Herren überträgt, sondern die Bedürfnisse der Männer wahrnimmt und auf diese eingeht. Adaptiert man den Damen-Salon für den Herren, kommt häufig zu viel „damenhaftes“ für den Herren dabei heraus.

Hier mal ein Beispiel, wie man es richtig machen kann:

Wie und wo lassen sich die Leser dieser Zeilen die Haare schneiden? Beim Dorf-Friseur? Bei einer Kette? Stammfriseur? Barbier? Oder doch die gute alte Haarschneidemaschine vor dem Duschen? 😉

(via: www.artofmanliness.com)