Psychologie heute – Das Abo

PHbreitIm Jahre 1999 hat Franz E. Weinert einen Beitrag in der „Psychologie heute“ geschrieben, auf den sich Brünning und Saum in Ihrem zweiten Buch zum Kooperativen Lernen beziehen. Genau diesen Artikel hätte ich gerne gelesen, aber leider habe ich die entsprechende Ausgabe nicht zur Hand.

Was macht man in der heutigen Zeit, wenn man die Beitrag tatsächlich lesen möchte? Man geht auf die Internetseite des Verlages und stöbert im Archiv. Da ich kein Abonnent bin, habe ich auch keinen Zugriff auf die elektronisch verfügbaren Artikel, sondern müsste für den Zugriff auf diese bezahlen. Da ich an diesem Artikel tatsächlich hoch interessiert war, wäre ich bereit gewesen, Geld fließen zu lassen. Leider sind bei der „Psychologie heute“ die Artikel vor 2000 nicht elektronisch einsehbar. Somit nützt mir keine Bereitschaft Geld auszugeben und selbst wenn ich ein Abonnement hätte, könnte ich auf genau den Artikel nicht zugreifen.

PHBriefIch habe dann das Kontaktformular auf der Seite gesucht und mein Anliegen formuliert. Die Antwort ließ gefühlt ein Bisschen auf sich warten, aber tatsächlich waren es nur 7 Tage. Per E-Mail wurde mir geschrieben, dass der Artikel auf postalischem Wege die Reise zu mir aufgenommen hat und das Ganze als kostenloser Leserservice verstanden werden kann. Ich war überrascht, zumal ich in dem Formular deutlich machte, ich sei zur Zahlung eines Entgeltes bereit.

PHBrief2Wenige Tage später trudelte dann wirklich ein Brief der BELTZ Verlagsgruppe bei mir ein, in dem sich der Artikel in kopierter Form befand. Großartiger Service!!! An dieser Stelle möchte ich mich bei der„Psychologie heute“, namentlich: Frau D. Müller, herzlich für das Heraussuchen des Artikels und die Zusendung desgleichen bedanken!

Bereits nachdem ich gesehen habe, dass man als Abonnent im Archiv der Zeitschrift wühlen kann, habe ich meiner Frau mitgeteilt, ich würde ein Abonnement der„Psychologie heute“ in Erwägung ziehen. Diese Erwägung hat sich zu einem festen Entschluss gefestigt. Noch dieses Jahr werde ein Abonnement der Zeitschrift abschließen! Ich kaufe mir sie in der Regel so oder so im Einzelhandel. Wenn ich aber einen solchen Service geboten bekomme, hilft mir das eindeutig zu einer positiven Entscheidung.

 

Lieber tot, als vor denen den Schwanz einziehen…

OzSo schnell kann es manchmal gehen…

Ich habe lange in Hamburg gewohnt und sehr viele Tags von OZ sehen können, ebenso wie alle Menschen, die in Hamburg unterwegs sind. Jeden Abend soll er unterwegs gewesen sein, bis ihn eine Bahn erwischte…

Am 25. September 2014 gegen 22:30 Uhr sprühte Oz an den Gleisen zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Berliner Tor, als ihn eine S-Bahn erfasste. Erst der Fahrer der nachfolgenden Bahn entdeckte ihn.Oz erlag seinen schweren Kopfverletzungen. Die Bundespolizei stellte ein frisches Graffito auf der Abdeckung einer Stromschiene fest und fand dort eine Dose und einen Rucksack.1

Kurz vor seinem Tod, hat er noch ein Interview gegeben, welches nun aufbereitet auf youtube zu sehen ist.

Um es mit den Worten von RAMO aus Beatstreet zu sagen:

Ramo

  1. Seite „Oz (Sprayer)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. September 2014, 10:40 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Oz_(Sprayer)&oldid=134455239 (Abgerufen: 5. Oktober 2014, 10:10 UTC) []

Ein Teil der Kindheit endet

sportplatzIch habe nie in einem Verein Fußball gespielt und auch in meiner Heimat war ich nie im Vereinsleben aktiv. Nun habe ich über Umwege erfahren, dass der Fußballplatz des Vereins aus der Heimat an die Stadt zurückgegeben wurde.

Hin und wieder hing ich auf dem Sportplatz ‚rum und habe Fußball geguckt, aber eine echte Beziehung zu dem Platz hatte ich nie. Dennoch finde ich es traurig, dass immer mehr Vereine vor dem Aus stehen, weil der Nachwuchs fehlt.

Von dem Abschiedsturnier des Buschbergs wurde ein tolles Video erstellt, dass ich Euch nicht vorenthalten möchte. Damit ist mal wieder bewiesen, dass man heute ein ganzes Filmstudio in der Tasche trägt und schnell mal einen professionellen Beitrag erstellen kann.

via Bye bye Buschberg (shot/edited on iPhone 4S) on Vimeo.

Der Herr ist mein Hirte

JesusNur mal ein kurzer Gedanke…

Letzten Sonntag hörte ich durch Zufall auf NDR-Info den Gottesdienst und dort wurde über den Psalm 23 gepredigt. Die Stichworte im Titel dieses Artikels kennen wohl die meisten hier in Deutschland Lebenden.

[Ein Psalm Davids.] Der Herr ist mein Hirte; / nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen / und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen; / er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde; Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher.
Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang, und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

Diese Metapher soll zeigen, dass der Herr (also Gott) den gläubigen Christen behütet und ihn führt. Ich1 brauche mich also um nichts kümmern. Der „Chef“ macht das schon. Ich sorge mich nicht ums Essen, er bringt mich auf die Weide. Er hilft mir, wenn ich in der Klemme stecke und als Gegenleistung muss ich ihm nur vertrauen und folgen. Soweit so gut. Es handelt sich tatsächlich um einen guten Gedanken, dass man sich nicht sorgen muss, sondern von jemandem beschützt wird.

Aber stellt sich denn niemand die Frage, was mit den Lämmern passiert, wenn der Hirte der Meinung ist, sie haben genug gegrast? Was passiert dann? Exakt! Kehle durchschneiden, ausbluten, filetieren, kochen oder braten und dann… Guten Appetit.

Was um Himmels willen hat der liebe Gott, der ja meine Hirte sein soll, mit mir vor? Welche metaphorische Deutung bietet sich für das Verspeisen der Lämmer an?

Eine befreundete Religionslehrerin könnte mir keine Antwort auf diese Frage geben. Vielleicht kann mir einer von euch eine Antwort geben, die befriedigt und einleuchtend ist.

  1. Nehmen wir für diesen Beitrag mal an, ich sei gläubiger Christ. []

Linux sucks…

Mein letztes Windows, mit dem ich tatsächlich produktiv gearbeitet habe, war Win98. Alles, was danach kommt, kenne ich nur von meinen Arbeitgebern. Bei mir zu Hause hat ein alternatives Betriebssystem wie Windows natürlich keine Chance, zum Einsatz zu kommen.

Aber wenn wir mal ehrlich sind, auch in der Welt von GNU/LINUX ist nicht immer alles rosig. Die Hersteller von Hardware geben teilweise nur Treiber für Windows heraus, Dokumente, die mit geschlossener Software hergestellt wurden, sehen bisweilen gediegen aus und so weiter.
Hier ist mir ein amüsantes Video über den Weg gelaufen, das genau diese Probleme offen und ehrlich anspricht, zum Ende aber auch noch die Kehrseite der Medaille aufzeigt.

Welche Punkte sind es bei euch, die Linux sucken lassen?