Warum ich Uri Geller nicht mag

Ich selbst habe mich lange Jahre intensiv mit der Zauberkunst beschäftigt, so dass ich eine Darbietung eines Zauberers auf dem Jahrmarkt, im Fernseher oder in einer Show nicht mit dem Gedanken verlasse: „Mensch, wie macht der das bloß, hat der evtl. wirkliche magische Kräfte“, sondern mich eher darüber freue, dass der darbietende Künstler seine Tricks so gut beherrscht, dass ich, selbst wenn ich weiß wie die Tricks funktionieren, dennoch fasziniert von der Vorführung bin.

Telekinese

In diesem Artikel kann und werde ich nicht behaupten, dass es keine Telekinese gibt, dass es keine mystischen Kräfte gibt und auch nicht, dass alle unerklärlichen Erscheinungen die von den Menschen auf der ganzen Welt wahrgenommen werden, alle physikalisch zu erklären sind. Das Einzige was ich verurteile ist, dass in der heutigen Zeit ein Magier1 nicht mit dem Ziel auftreten sollte sein Publikum weismachen zu wollen, dass er wirkliche und tatsächliche übersinnliche Fähigkeiten hat.

Uri Geller hat -meiner Überzeugung nach- keine solcher übernatürlichen Fähigkeiten, sondern ist ein Illusionist2 wie jeder andere Magier auch. Es gibt nur einen Unterschied: Herr Geller gibt nicht mit einem Wort zu, dass er nur Tricks nutzt, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ganz im Gegenteil sogar, spricht man ihn darauf an, dass er nur mit Tricks arbeitet, streitet er das vehement ab und bestätigt immer, dass er echte übersinnliche Fähigkeiten hat, er also eine Art Übermensch ist. Auch wenn er das niemals wirklich und echt zugeben würde, hat er sich aber doch auf eine Art und Weise „verraten„.

The next Uri Geller

Die letzte Woche ausgestrahlte Sendung mit Uri Geller,3 trug ja den Titel: The next Uri Geller„, der nächste Uri Geller also. Da dort nur Illusionisten auftraten und keinem von den Künstlern auch nur im entferntesten eine mystische Kraft attestiert werden konnte, degradiert sich Herr Geller doch selbst nur zu einem Illusionisten. Nur kurze Zeit nach der Sendung wurden schon die ersten Tricks bekannt, derer sich die „nächsten Uris“ bedienten.

Dumm ist er nicht

Nach einigen Versuchen an Geld zu kommen,4 hat sich Herr Geller einen wunderprächtigen Kunstgriff5 ausgedacht um die Welt zu verzaubern. Mit billigen Taschenspielertricks trat er in den Medien als Übermensch auf. Alle die seine Tricks nicht durchschauten, glaubten ihm oder interessierten sich nicht für den Blödsinn. Diejenigen die wussten das er nur Tricks anwendet um seine Medienpräsenz zu stärken, konnten und durften die Öffentlichkeit nicht aufklären. Denn ein Zauberkünstler ist an einen Eid gebunden, welcher ihm verbietet Tricks zu verraten und Nichteingeweihten zu erzählen, wie bestimmte Illusionen funktionieren.

Eine durchaus unangenehme Situation für jeden Illusionisten. Er weiß wie die Tricks gehen, darf und will es aber nicht verraten. Einige hielten sich aber nicht an diesen Kodex und entlarvten Geller schon in den 70igern. Einer dieser Magier ist James Randi, der Geller schon früh nicht nur kritisierte, sondern auch Vorträge über ihn hielt und bis heute hält. Wer sich ein paar Vorträge angucken will, der sollte mal auf youtube.com nach James Randi suchen.

Dass Geller das Ganze auch ein paar Dollars einbrachte, zeigt sein momentaner Wohnort. Eine 23 Zimmer große Villa in England nennt er sein eigen. Ich vermute mal das die Energiekosten für das Anwesen in den letzten Jahren gestiegen sind, sodass Herr Geller mal wieder in die Öffentlichkeit musste, um ein paar Dollars zu verdienen. 😉

Links

Wer sich mal ein anderes Bild von Uri Geller machen will, der kann folgenden Links folgen:

Schäden die entstehen

Das was mich an der ganzen Sache wirklich stört ist, dass auf Grund der Künstler die behaupten sie hätten übermenschliche Kräfte, aber nur mit Tricks arbeiten, immer mehr Illusionisten ihr Schweigen brechen und solche Machenschaften aufdecken (müssen). Dem normalen Besucher wird so nach und nach der Spaß an Magie- und Zaubershows genommen, da er ja weiß wie die Tricks funktionieren und sich somit diesen „Hoku-Pokus“ nicht mehr ansehen muss.

Schade eigentlich, aber so ist das nun mal: unter den A….löchern der Welt müssen immer alle anderen leiden.

  1. Hier gebraucht im Sinne von Illusionist und nicht in der Bedeutung des Schamanens. []
  2. Nicht der Beste, aber sicherlich einer der dreistesten, da er seit Jahren Jahrzehnten mit den selben Tricks von Land zu Land und Show zu Show tingelt. []
  3. Und diese Sendung, bzw. dieses Format wurde nicht nur in Deutschland ausgestrahlt, sondern in sehr vielen Ländern der zivilisierten und kaufkräftigen Welt uns teilweise mit Einschaltquoten um die 50 Prozent. []
  4. Soldat, Kosmetikhersteller, Modell []
  5. Im wahrsten Sinne des Wortes. []

Der Überwachungsstaat – mal an einem praktischen Beispiel

Seit dem 1.1.2008 werden alle unsere Verbindungen die wir über elektronische Medien herstellen auf Vorrat gespeichert und sind der Regierung für ihre Zwecke frei zugänglich. Das heißt also, dass ich ab jetzt wirklich aufpassen muss wer mich anruft, wen ich anrufe und wie lange ich mit welchem Partner spreche, denn man weiß ja nie wer irgendwie oder irgendwo „Dreck am Stecken hat„.

Nemphis hat in seinem Blog zwei Zitate anderer Blogs veröffentlicht, die die ersten Einschränkungen der Bürger in diesem Land beschreiben. Auf der einen Seiten trauen sich die potentielle Klienten von Anwälten nicht mehr den Sachverhalt in E-Mails direkt zu schildern und auf der anderen Seite, wird das Leben von Journalisten erschwert, weil durch überwachte Telekommunikation Informanten leicht von der Staatsgewalt ausfindig gemacht werden können. Diese Schaverhalte werden mit folgenden Worten kommentiert.

Da braucht man keine Terroristen mehr, wenn man eine solche Regierung hat.

Quelle: http://www.seqfault.de/blog/index.php?/archives/61-Mehr-Freiheit-wagen.html | 09.01.2007

Aber wie ich ja schon einmal geschrieben habe werden nun die Unkenrufe laut, weil die Regierung beginnt „wahllos“ Daten der Bürger zu speichern. Das ein Gros der Bürger sich aber selbst dazu entschieden hat überwacht zu werden1, das interessiert die wenigsten Menschen. Aber nicht immer liegt die Entscheidung an einer solchen wirtschaftlichen zentralen Datenbank teilzunehmen, in der Hand des Verbrauchers/Bürgers. Man ist in Deutschland quasi nicht in der Lage eine Versicherung über einen großen Versicherer abzuschließen, ohne das man „freiwillig“ zustimmt, seine Daten in einer zentralen Datenbank zu speichern. Die Daten des potentiellen Versicherungnehmers werden in einer Datenbank mit dem Namen HIS2 verewigt und bei jedem neuen Abschluss geprüft und geändert.

Screenshot von aclu.org | 09.01.2008Wohin solche Datensammeleien gehen können, habe ich auf der Webseite der aclu.org3 entdeckt. Eine kleine Flash-Animation, die mit einem (noch) zwinkerndenn Auge einen Ausblick in die kommenden Jahre schafft. Leider ist der Ton in Englisch, so dass sicherlich nicht jeder in den Genuss kommen kann, die Darstellung zu verstehen.

  1. Zum Beispiel in Form von dubiosen Bonus- und Rabattmarken. []
  2. Hinweis- und Informationssystem []
  3. American Civil Liberties Union []

Zentrale Speicherungen personengebundener Daten in den Händen des Staates

Stellen wir uns mal vor, man hat einen schweren Unfall und wird bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert. In der Notaufnahme1 würde man den Fingerabdruck entnehmen oder aber einen implantierten Chip auslesen und dadurch eine eindeutige Zuordnung zu einem Datensatz einer zentralisierten Datenbank bekommen. Dieser Datensatz würde sämtliche speicherbare, personenbezogene Daten enthalten: Blutgruppe, Intoleranzen oder Unverträglichkeiten auf spezielle Medikamente, Glaubensrichtung, Arbeitnehmer, Angehörige und desen Adressen etc. Die Datenschützer schreien jetzt natürlich auf, aber dennoch bitte ich dieses Gedankenspiel mitzuspielen.

Eigentlich nur Vorteile, oder?!

Die Vorteile des Szenarios liegen auf der Hand, es kann sofort die richtige Bluttransfusion gegeben werden, Medikamente die nicht wirken oder den Zustand verschlimmern könnten, werden nicht gegeben, wenn dem Opfer nicht geholfen werden kann, kann ein Geistlicher der richtigen Konfession gerufen werden und in allen Fällen können die Angehörigen schnellst möglich benachrichtigt werden. In diesem Moment gibt es erstmal keine negativen Auswirkungen und eigentlich sollte jeder einem solchen Verfahren zustimmen können. Aber warum regen sich Datenschützer über solche Szenarien, die eine zentrale Speicherung von personenspezifischen Daten ausmalen auf? Im Grunde ist die Antwort ganz einfach. Dem Staat, der als einzige Instanz in Frage käme ein solches Projekt flächendeckend durchzuführen, wird in keinster Weise vertraut!

Die Parallelgesellschaft der Regierenden

Die Bevölkerung sieht die Regierung nicht im Ansatz als Teil von sich, sondern als herrschende Klasse gegen die man arbeiten muss und mit denen man nicht zusammen arbeitet. Diese elitäre Klasse grenzt sich schon im eigenen Sprachgebrauch immer selbst von „dem Bürger“ ab, so dass dieser Abstand nicht nur geschaffen, sondern immer wieder verhärtet wird. Dieses (Miss-)Verhältnis alleine ist aber noch keine Grund für eine Misstrauen auf ganzer Ebene. Worin liegt diese also begründet?

Zeig‘ mir wer Du bist und wie Du arbeitest

Meiner Ansicht nach ist ein großes2 Problem, die mangelnde Transparenz. Niemand aus dem Volke weiß genau, welcher Politiker in welchen Unternehmen einen Vorstandsvorsitz inne hat und somit Lobbyarbeit leistet oder wie und was wirklich bei Gipfeltreffen besprochen wird. Man versteht auch nicht, wie eine solche Berufsgruppe sich die Gehälter selbst erhöhen kann.

Natürlich ist Politik ein relativ komplizierter Komplex, der sicherlich nicht mit einem Satz erklärt werden kann, aber wenn man die Leute des Volkes mal fragen würde, was die Frau Bundeskanzlerin den ganzen Tag lang macht, bin ich mir sicher, dass fast niemand in der Lage ist, die Arbeiten von Frau Merkel zu beschreiben. Fragt man das selbe zum Berufstand der Maurer, würden sicherlich mehr Tätigkeiten genannt.3 Mit diesem Beispiel will ich nicht unterstellen, dass die Herren und Damen Politiker den lieben langen Tag Nichts machen, ganz im Gegenteil!

Es ist doch schade, dass man nicht weiß, welche Arbeit es ist, ein Land zu regieren. Wüsste man das oder könnte der Otto-Normal-Verbraucher erkennen, was mit seinen Steuern genau getan wird, wäre sicherlich die Basis des Vertrauens zwischen gemeinem Fußvolk und der herrschenden Klasse fester.

Da der Staat und das dortige Geschehen aber alles andere als transparent ist, hegt das normale Volk natürlich ein gesundes Misstrauen, wenn es darum geht sich selbst als gläsern darzustellen, obwohl es dadurch nicht in den Genuss kommt die damit verbundenen Vorteile zu erleben. Dass die Menschen in der zivilisierten, aufgeklärten Welt dazu bereit sind Daten und persönliche Dinge von sich preiszugeben, beweisen die ganzen „sozialen Netzwerke“ die im so genannten Web2.0 wie Pilze aus dem Boden sprießen und der Zulauf kein Stopp erlebt. Der Mensch hat also das Bedürfnis sich zu vernetzen und nutzt diese Informationen die aus der Vernetzung entstehen. Er traut diese Informationen sogar riesigen Konzernen an, ohne das ganze nachhaltig zu hinterfragen. Wenn es aber darum geht, dass der Staat diese Informationen bekommen soll und dadurch objektiv sicherlich einige Arbeitsgänge erspart blieben,4 lehnt sich der Bürger (zu recht) auf.

Wenn von dem Bürger gefordert wird, dass er seine kompletten Daten auflegen soll, dann muss ein gravierendes Umdenken in der Bevölkerung stattfinden, dass in meinen Augen nur erreicht werden kann, wenn der Staat an dieser Stelle mit gutem Beispiel vorangeht und sich selbst transparenter macht, damit das Misstrauen abgebaut werden kann. Die Frage ist natürlich, ob uns „Normalos“ eine solche plötzliche Transparenz nicht abschrecken würde?! Wenn wir auf einmal den Klüngel sehen würden mit dem unser Land regiert wird, wo welche Gelder wie fließen, welche Lobby wo die Finger im Spiel hat etc., wären wir sicherlich nicht begeistert, aber ich glaube, das Ganze würde zu mehr Ehrlichkeit und mehr Vertrauen führen; nicht von der einen Sekunde auf die andere, aber langsam und sicher.

Bin nicht in der Arbeitgeber?

Natürlich kann man als Kritiker hier wieder einbringen, dass die Politik so kompliziert ist und dass es wahrscheinlich gut ist, dass wir nicht immer alles wissen, was hinter den Kulissen geschieht. Wenn diese elitären, abgeschirmten Strukturen nicht in einer von mir bezahlten Regierung vorherrschen würden, sondern beim Wirtschaftunternehmen um die Ecke, dann wäre mir das prinzipiell egal.5 Die Herren und Damen an der politischen Spitze haben nun einmal eine Verantwortung von uns bekommen, werden für diese Verantwortung ausreichend bezahlt und haben keine wirkliche Kontrollinstanz über sich, die sich die Arbeit mal genauer anguckt! Deshalb bin ich der Meinung, dass transparentes Arbeiten zur Pflicht und Schuldigkeit der Regierung gehört.

Vielleicht verstünde man dann mal endlich, warum der Staat seit Jahrzehnten immer mehr Schulden macht, wie die Auswahlverfahren für subventionierte Projekte verlaufen oder warum es immer weniger Arbeitsplätze, aber immer höhere Gehälter in der Wirtschaft gibt…

Ein Schelm der Böses dabei denkt.

  1. Wenn das nicht sogar schon im RTW oder im Hubschrauber geschehen kann oder wird. []
  2. Wenn es nicht sogar das größte Problem ist. []
  3. Auch wenn diese nicht nur berufsspezifische Tätigkeiten, sondern auch biertrinken und bild-lesen beinhalten würden. []
  4. Wer sich schon mal in mehreren Bundesländern für ein Referendariat als Lehrer beworben hat, der weiß wovon ich rede. Nicht nur die Mengen an Kopien, die eingereicht werden müssen, sondern auch das Geld, was dabei durch die Hände gleitet, weil ja jede Kopie amtlich beglaubigt werden muss, lassen einen fast verzweifeln. []
  5. Natürlich nicht wirklich, aber in diesem Kontext dient der Vergleich zur Verdeutlichung. []

Kapitalismus vs. OpenSource | Ein Beispiel aus der Realität

Seit Jahren nutze ich den tvbrowser, um mich über das aktuelle Fernsehprogramm zu informieren. Es handelt sich dabei um ein javabasiertes Programm, welches von vielen Fernsehsendern die Programme bereitstellt und diese für den Anwender in einer komfortablen Übersicht darreicht. Das Programm ist OpenSource-Software und daher zum einen kostenlos und zum anderen in keiner Weise gewinnorientiert.

Alles zu Geld machen, was man kann

Auf der Seite des tvbrowsers ist nun folgende Hiobsbotschaft zu lesen:

Leider müssen wir euch allerdings auch mitteilen, dass die VG Media ab dem 1.1. für alle Sender, die in der VG Media vertreten sind, eine Gebühr für die Nutzung der Daten erheben wird. Die VG Media ist eine Verwertungsgesellschaft für Medienunternehmen, vergleichbar zur VG Wort oder der GEMA für Musik.

Quelle: http://www.tvbrowser.org/content/view/122/1/lang,de_DE/ 2007/12/17

Da tvbrowser ein OpenSource Programm ist und sein Programm nicht verkaufen möchte und kann, werden die betroffenen Sender ab dem 1.1.2008 nicht mehr aufgeführt. Das wird sicherlich für viele Nutzer ein Grund sein, den tvbrowser nicht mehr zu nutzen und vielleicht (ganz pessimistisch gesehen) das Aus für das Projekt sein.

Da OpenSource aber aus der Gemeinschaft erst zu dem geworden ist, was es ist und man im Kollektiv sicherlich etwas bewegen kann, fordere ich alle die das hier lesen und die Sache als ungerecht empfinden auf, die folgende Petition zu unterschreiben:

Kostenloses Nutzungsrecht der Sendedaten durch tvbrowser

Auch wenn Du den tvbrowser (noch) nicht nutzt, kannst, darfst und solltest Du diese Petition unterschreiben um ein grandioses Projekt am Leben zu erhalten.

Via: http://www.rtauchnitz.de/414-tv-browser-ohne-wichtige-sender.html

Links

Ich werde Lehrer! Na dann, viel Spass…

Im neuen Jahr beginnt für mich aller Wahrscheinlichkeit nach1 mein Referendariat. Auf der einen Seite freue ich mich darauf, auf der anderen Seite stehe ich dem Ganzen sehr neutral gegenüber und auf der dritten Seite 2 stehe ich der Aufgabe mit sehr hohem Respekt gegenüber.

Wenn ich dann aber bei meinem täglichen Rundgang durchs Netz so etwas:  ‚Das Wissen – oder werde du mal Lehrer!‚ lese, dann wird einem eher Angst und Bange.  Aber eigentlich auch wieder nicht, denn hat man etwas anderes erwartet? Eigentlich nicht. In allen Bereich des Lebens gibt es Gestalten, die meinen sie hätten „den Papst in der Tasche„, soll heißen: Sie wissen alles und haben die endgültige Wahrheit durchdrungen. In Wirklichkeit interessiert sie vielleicht nicht einmal die Problematik oder haben so viel empathisches Bewusstsein, wie ein Kieselstein, werden dann aber Empfehlungen aussprechen, die an anderer Stelle weitreichende Konsequenzen haben. Sicherlich gibt es für die wenigsten Probleme eine einzige objektive Wahrheit, aber eine situationsangepasste Lösung würde man sicherlich schneller, besser und qualitativ hochwertiger erreichen, wenn man die Leute fragen würde, die sich damit auskennen und Tag für Tag mit den Umständen arbeiten müssen und somit genau wissen, wo die Probleme liegen.

Wie auch immer, der Text ist in jeglicher Hinsicht lesenswert und gibt mal das Bild einer Lehrerin  wieder, wie sie den Alltag und die problematische Bildungssituation wahrnimmt und beurteilt.

  1. Ich habe meine Ernennenungurkunde noch nicht unterschrieben, daher will ich den Tag nicht vor dem Abend loben. []
  2. Keine Ahung, welches dreidimensionales Objekt genau drei Seiten hat, aber ich bilde ja nur ein sprachliches Konstrukt. []