Gelesen: Der Gotteswahn – Richard Dawkins

Ein interessantes Buch in dem erklärt wird, dass es keinen Gott geben kann.

Hauptaugenmerk wird auf monotheistischen Religionen gelegt und bezieht sich somit auf den Gott der Bibel, der Tora und des Korans. Dawkins betont in dem Buch immer wieder, dass man nicht von christlichen, muslimischen oder jüdischen Kindern sprechen sollte, sondern von Kindern christlicher, muslimischer oder jüdischer Eltern. Kinder können bis zu einem gewissen Alter nicht selbst entscheiden, welcher Religion sie angehören möchten, da der Weitblick für die verschiedenen Religionen fehlt.

Das Buch ist sicherlich nicht nur für Atheisten und Agnostiker spannend zu lesen, sondern auch für gläubige Menschen. Aber wahrscheinlich wird dieses Buch eher als Teufelswerk angesehen und somit als nicht-lesbar eingestuft. Er macht gleich im zweiten Kapitel deutlich, welche Eigenschaften der Gott hat, den die Menschen anbeten und der sieht anders aus als „der liebe Gott“ den wir zu kennen glauben.

Ein lesbares, teilweise witzig geschriebenes Buch über ein Thema was in der Öffentlichkeit noch nicht angekommen ist: einem echten und offenem Diskurs mit Religion.

Was ist eigentlich Karma…

Letztens versuchte ich einer Kollegin zu erklären, was Karma eigentlich ist. Das ist nicht so einfach, aber ich glaube sie hat die Grundzüge verstanden – was sicherlich auch an meinen großartigen Erklärungen liegt *hust*. Damals kannte ich dieses Video noch nicht. Es zeigt auf eine eindrucksvolle Weise, wie Karma funktioniert. Zwar tritt das Prinzip „Ursache – Wirkung“ nicht immer so schnell ein und die Wirkung manifestiert sich u. U. erst im nächsten Leben, aber das Prinzip wird deutlich.

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Studien zeigen, wie Lehrer sind

Die Zeit hat sich die Mühe gemacht und unterschiedliche Studien gelesen, die sie dann in einem pädagogisch wertvollem Frage-Antwort-Spiel zum Besten gibt.

Unter anderem wird mit bekannten Vorurteilen aufgeräumt:

  • Lehrer wählen den Beruf, weil viel Freizeit und lange Ferien locken.
  • Lehrer jammern nur.
  • Lehrer sind besonders faul.

Viel Spaß bei der Lektüre: Schule: Warum Lehrer besser sind als ihr Ruf | Gesellschaft | Nachrichten auf ZEIT ONLINE.

Wie ist es bei Euch? Habt Ihr in Eurem Umfeld mit Vorurteilen zu kämpfen, wenn es um Eure Arbeit geht?

Ich werde KEIN guter Lehrer…

… das steht jetzt fest. Nun gut, ich wohne ja nicht in Bayern, aber man weiß nicht was noch so alles kommt hier im Norden. Aber mal von Anfang an:

Stellen wir uns vor, da ist eine Lehrkraft an einer Schule, bei der die SuS gerne mitarbeiten und auch durchweg gute Noten schreiben. Man sollte doch von ausgehen, dass diese Lehrkraft in der Schule einen guten Stand hat, denn immerhin macht Sie ja einen guten Job. Sie wird ja dafür bezahlt SuS etwas beizubringen und sie für das Leben fit1 zu machen.

Die Realität sieht aber anders aus. In Bayern mag man es nicht, wenn die SuS alle ein Verständnis entwickeln. Man fordert eine gaußsche Normalverteilung, damit die SuS auch ordentlich in das dreigliedrige Schulsystem eingegliedert werden können. Wer die ganze Geschichte lesen will der guckt auf spiegel.de Grundschul-Rebellin erhält Courage-Preis

Ihr Fall machte Furore: Die Lehrerin Sabine Czerny wurde von bayerischen Schulbehörden strafversetzt – wegen guter Noten und spannenden Unterrichts. Jetzt hat die Lehrerin, die zu wenig Fünfen gab, einen Preis für Zivilcourage erhalten.

Manchmal glaubt man, man lebt in einer falschen Welt.

  1. Wieso schreibt fit mit einem „t“ und Tipp mit zwei „p“?! []